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Die Passerelle - ein eleganter Schwung über die Gleise.
Visualisierung der neuen Passerelle

Die Passerelle ist ein Projekt der Stadt Bülach und der Grundeigentümerschaften im Glasi und Guss. Die SBB begleiten das Vorhaben aktiv.

Mit dem Gestaltungsplan für Bülach Nord hat das Stadtparlament eine Passerelle für Bülach beschlossen und dem Stadtrat die entsprechenden Kompetenzen für die Planung und Umsetzung übertragen.

Die Passerelle hat gemäss Eisenbahngesetz den Status eines nationalen Infrastrukturprojekts. Das Bundesamt für Verkehr hat die Passerelle bewilligt.

Aktuell

Ein Schwerpunkt der Arbeiten im Mai und Juni ist der Bau des Treppenaufgangs und des Liftturms auf dem Perron 4. Wie bereits auf dem Perron der Gleise 1 und 2 müssen dazu Gerüste aufgestellt, die Schalungen montiert und anschliessend die Bewehrungen und Einlagen verlegt werden. Die Betonierung wird in zwei Etappen erfolgen. Die Bauarbeiten mit Maschinen für die Gerüste und Schalungen sowie das Befestigen der Metallstangen können Lärm verursachen. Aufgrund von Rückmeldungen, die die Stadt Bülach aus der Nachbarschaft der Baustelle erhielt, hat die Bauleitung die Bauunternehmung nochmals auf die Lärmvermeidung hingewiesen. Lärm lässt sich bei diesen Arbeiten jedoch nicht vollständig vermeiden.

Für die aus Sicherheitsgründen erforderlichen Nacht-Arbeiten im Mai und Juni ist eine genaue Voraussage nach wie vor nicht möglich. Bei den SBB wurden mögliche Nacht-Arbeiten reserviert. Je nach Baufortschritt werden Nacht-Arbeiten kurzfristig angesetzt.

Für die Wochenenden im Mai und Juni wird, mit Ausnahme des Wochenendes vom 2./3. Mai, voraussichtlich zwischen Samstag-Morgen und Sonntag-Abend nicht gearbeitet. Auch am 1. Mai, an Auffahrt (Donnerstag-Morgen, 14. Mai, bis Sonntag-Abend, 17. Mai) und am letzten Juni-Wochenende (Freitag-Morgen, 26. Juni, bis Montag-Abend, 29. Juni) sind bis dato keine Bauarbeiten vorgesehen. Jedoch entscheidet auch in diesen Fällen der aktuelle Stand der Arbeiten, ob gearbeitet wird.

Die Nacht-Arbeiten beginnen in der Regel um 20.00 Uhr und dauern bis 5.00 Uhr. Einzelne Nacht-Arbeiten fallen allenfalls kürzer aus oder müssen verschoben werden. Die Stadt Bülach ist sich bewusst, dass die Nachtarbeiten für die Anwohnerinnen und Anwohner mit Emissionen und Unannehmlichkeiten verbunden sind - gerade jetzt, wo die Temperaturen steigen und sich das Leben wieder vermehrt im Aussenbereich abspielt. Alle Projekt-Beteiligten bemühen sich, die Störungen so gering wie möglich zu halten und danken für das Verständnis.

Hintergrund und Ausgangslage

Die Passerelle wird ein Gewinn für Bülach. Sie ist ein wichtiges Infrastruktur-Puzzleteil, um die Stadtteile im Norden komplett zu machen. Sie schliesst Glasi und Guss an den Bahnhof, ans Stadtzentrum, ans Naherholungsgebiet Spitalwald und an die öffentlichen Dienstleistungen im Westen von Bülach an (Spital, Sportzentrum Hirslen).

Die Passerelle lässt Bülach als Stadt zusammenwachsen. Es entstehen neue, direkte Verbindungen zwischen den verschiedenen Bülacher Stadtteilen im Norden, im Westen und im Zentrum. Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr wird besser und barrierefrei. Die Passerelle wird für die nächsten 100 Jahre eine grosszügige Promenade über die Gleise und ein städtebauliches Stadttor für die einfahrenden Züge.

Termine und Kosten

Die Bauarbeiten starteten Ende Juni 2025. Bis Ende September 2025 wurden die Zugänge bei der Nordstrasse und beim Haus T errichtet. Aktuell und bis Ende August 2026 finden die Arbeiten an den Stützen und Treppenkonstruktionen zwischen den Gleisen auf den Perrons statt. Ab Mitte August bis Ende Dezember 2026 werden die Stahlbrücken-Teile über die Gleise montiert. Ab Januar 2027 bis Ende Juni 2027 stehen die Schlussarbeiten an. Der Bau der Passerelle ist äusserst aufwändig und komplex. Er findet unterlaufendem Bahnbetrieb und bei rund 260 Zugdurchfahrten pro Tag statt.

Die Projektkosten belaufen sich auf 28,5 Millionen Franken. Die Stadt Bülach investiert 19,44 Millionen Franken. 4,76 Millionen Franken werden durch das Agglomerationsprogramm des Bundes übernommen. Die Grundeigentümerschaften in Glasi und Guss beteiligen sich mit 4,3 Millionen Franken.

Emissionen, Nacht- und Wochenend-Arbeiten, Einschränkungen

Die Bauleitung und alle Baubeteiligten bemühen sich, die Emissionen und Einschränkungen für die Anwohnerschaft und die Bahnreisenden so gering wie möglich zu halten. 

Aufgrund der hohen Komplexität des Bauvorhabens zwischen und über den Gleisen müssen aus Sicherheitsgründen für gewisse Arbeitsschritte Gleise gesperrt und die Fahrleitungen ausgeschaltet werden. Um den Bahnbetrieb im Zürcher Unterland dabei nicht zum Erliegen zu bringen, werden diese Arbeiten in der Nacht und an Wochenenden ausgeführt.

Die Stadt Bülach informiert hier auf der Website möglichst frühzeitig über anstehende Nacht- und Wochenend-Arbeiten.

Einschränkungen bei den Zug- und Busverbindungen am Bahnhof Bülach sind nicht zu erwarten. Wie immer hilft zur Sicherheit vor Antritt einer Reise ein Blick in den Online-Fahrplan auf sbb.ch oder in der SBB Mobile App.

Der temporäre Durchgang für Fussgängerinnen und Fussgänger über das Areal des Freiverlads bleibt während der Bauzeit grundsätzlich offen. Es kann sein, dass der Durchgang im Bauverlauf aus Logistik- oder Sicherheitsgründen für einzelne Tage oder Wochen geschlossen werden muss.

Anmeldung für Newsletter

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