Im Dialog

Verkehrssicherheit Riedweg, Wisentalstrasse, Im Cholplatz

Von Jeanine Kissling

Eintrag vom 11. Januar 2017

Warum müssen hier teure bauliche Massnahmen abgeklärt werden. Eine 30er Zone würde sicher auch genügen.

Antwort der Stadt Bülach

Von Stadt Bülach

Antwort vom 11. Januar 2017

Grüezi Frau Kissling

Im Januar 2016 ging beim Stadtrat einen Petition ein, welche von insgesamt 104 Anwohnerinnen und Anwohner aus dem bezeichneten Wohngebiet unterschrieben wurde. Inhaltlich forderten die Petitionäre eine Erhöhung der Verkehrssicherheit im besagten Gebiet.

Aufgrund der umfangreichen Verkehrsabklärungen und dem anerkannten Schutzbedürfnisses durch die Hauptnutzung „Wohnen“, erteilte der Stadtrat den Auftrag, geeignete Massnahmen, zur weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit, zu ergreifen.

Durch die Abteilung Umwelt und Infrastruktur, in enger Zusammenarbeit mit einem Ingenieurbüro, der Stadtpolizei Bülach und der Kantonspolizei Zürich (Verkehrstechnische Abteilung / VTA), wurden verkehrstechnische Massnahmen geplant, die geeignet sind, die Verkehrssicherheit in diesem Gebiet weiter zu erhöhen.

Das Erstellen einer Tempo-30-Zone ist in keiner Weise kostengünstiger. Neben verkehrstechnischen Gutachten muss eine Tempo-30-Zone zudem über einen grösseren Perimeter geplant und projektiert werden, als bloss über einen Strassenzug. Ein solches Projekt verursacht weitaus höhere Kosten, als die von uns geplanten, baulichen und kostengünstigen Massnahmen. Auch in Tempo-30-Zonen können zudem bauliche Massnahmen, zur Durchsetzung des Tempo-Limits 30, nicht per se ausgeschlossen werden.

Mit den geplanten, kostengünstigen Massnahmen im besagten Gebiet stossen wir auf eine breite Akzeptanz unter den Anwohnerinnen und Anwohnern. Die Stadtpolizei und die Abteilung Umwelt und Infrastruktur standen von Beginn an in direktem Kontakt mit den Petitionären.

Freundliche Grüsse

Roland Engeler
Abteilungsleiter Bevölkerung und Sicherheit