Aktuell: Stadt-Werkstatt Kultur- und Begegnungszentrum Teil II

Die Rahmenbedingungen für ein Kultur- und Begegnungszentrum abzuklären, ist ein Legislaturziel des Stadtrats. Mittlerweile ist ein Grundstein für ein wegweisendes, breit abgestütztes und finanzierbares Kultur- und Begegnungszentrum gelegt. In einer zweiten Stadt-Werkstatt wurde die Planungsabsicht für ein Kultur- und Begegnungszentrum als öffentlich-privates Kooperationsprojekt angekündigt und die Anforderungen partizipativ weiter verfeinert.

Stadt-Werkstatt Kultur- und Begegnungzentrum Teil II

Im Rahmen des stadträtlichen Legislaturzieles, bis 2022 die Planung für ein neues Kultur- und Begegnungszentrum abgeschlossen zu haben, diskutierten über 100 Bülacherinnen und Bülacher an der ersten Stadt-Werkstatt vom 18. Mai 2019 ihre Vorstellungen betreffend Angebote und Standorte (siehe Protokoll pdf 3 MB ).

Um noch weitere Interessierte zu erreichen, wurde im Juni 2019 ergänzend zu der ersten Stadt-Werkstatt eine Online-Beteiligung zum Thema Kultur- und Begegnungszentrum

durchgeführt. Gegen 500 Personen nahmen teil. Der Bericht ist hier pdf 1 MB erhältlich.

Zweite Stadt-Werkstatt

An der zweiten Stadt-Werkstatt zum Thema Kultur- und Begegnungsezntrum führte der Stadtrat den Dialog am 18. Januar 2020 fort und wurde ein weiterer Grundstein für das Projekt gelegt.

Mit der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG), vertreten durch die Terresta Immobilien- und Verwaltungs AG (Terresta), ist eine ideale Partnerin gefunden worden, um ein Kultur- und Begegnungszentrum auf dem Areal Sonnenhof in einem öffentlich-privaten Kooperationsprojekt (sog. Public-Private-Partnership) zu planen. In der Stadt-Werkstatt sind zugleich die Anforderungen an das Kultur- und Begegnungszentrum partizipativ weiter verfeinert worden.

Die Ankündigung des Standorts Sonnenhof wurde von den rund 100 Teilnehmenden positiv aufgenommen. In dieser positiven Grundstimmung wurde anschliessend der Entwurf des Raumprogramms gespiegelt. Ebenso galt es, die Anforderungen an das Kultur- und Begegnungszentrum seitens Bevölkerung weiter zu verfeinern. In engagierten Gruppendiskussionen wurden zentrale Themen angesprochen: Im Vordergrund standen verschiedene Gruppeninteressen mit ihren spezifischen Anforderungen. Dafür braucht es kleinere und flexibel nutzbare Räume. Bereits an der ersten Stadtwerkstatt stand auch ein grosser Saal an vorderster Stelle. In der Tendenz erhöhte sich aufgrund der Rückmeldungen zum Raumprogramm seine Grösse und konkretisierte sich seine Ausstattung. Auch die Bedeutung des Aussenraums wurde hoch gewichtet.

Nach erfolgter Stadt-Werkstatt vom 18. Januar 2020 beginnt gemeinsam mit der Terresta die Planung. Parallel dazu startet das städtebauliche Verfahren auf dem Areal Sonnenhof, der Aufbau einer Trägerschaft sowie das Erarbeiten eines Betriebskonzepts. Die Auswertung der Stadtwerkstatt vom 18. Januar 2020 bildet dabei eine wesentliche Grundlage. Eine breit abgestützte Begleitgruppe, welche nach den Sommerferien aktiv wird und sich im Aufbau befindet, soll den Prozess begleiten. Für den politischen Entscheidungsprozess werden Stadtrat und Verwaltung das Geschäft und die nötigen Entscheide vorbereiten. Anschliessend erfolgen die Beratung und Abstimmung im Gemeinderat sowie je nach Kredithöhe eine Volksabstimmung.

Mehr dazu in der Medienmitteilung vom 18. Januar 2020.

Das Protokoll zu der zweiten Stadt-Werkstatt ist hier pdf 1 MB abrufbar.

Projektleitung und Kontakt

Politik und Stadtentwickung, Susanna Lucio, Tel. 044 863 11 22, Email

Zuletzt aktualisiert: 03.02.2020