Interpellation betreffend Temporeduktion zwischen Bülach und Eschenmosen nach Embrach

Interpellation von Daniel Wülser vom 23.10.2015

Die Strecke Bülach-Eschenmosen-Embrach wird von vielen Automobilisten als Raserstrecke missbraucht und dementsprechend geschehen auf dieser immer stärker benutzten Kantonsstrasse immer wieder spektakuläre Unfälle mit Verletzten und ab und zu Toten. Dies bestätigen die Medien wie auch betroffene Landwirte, die regelmässig Autos in ihren Äckern haben. Deshalb erwarte ich vom Stadtrat die Klärung der folgenden Fragen:

1.       Wie sieht die Unfallstatistik für diese Strecke in den letzten Jahren konkret aus. Gibt es eine Erhebung der Unfälle und deren Gründe? Wie oft ist hier „übersetzte Geschwindigkeit“ der Grund für einen Verkehrsunfall? (Gemäss der Wochenzeitung „Wochenspiel“ gibt es auf dieser Strecke mindestens einmal pro Monat einen Unfall.)

2.       Was gedenkt der Stadtrat zu unternehmen, um auf der genannten Strecke der Raser- und Schnellfahrerei ein Ende zu setzen und die Rad- wie auch die „Töffli“ bzw. Töfffahrer massiv besser zu schützen?

3.       Ist es möglich, dass die Gemeinde Bülach an besonders gefährdeten Stellen (zum Beispiel zwischen und in den beiden scharfen Kurven eine Reduktion der Geschwindigkeit von 80km/h auf 60km/h beim Kanton beantragt oder eine solche Reduktion selber beschliesst?

4.       Wie steht der Stadtrat zum Vorschlag, an gefährlichen Stellen die Tempolimite auf 60 km/h zu senken?