Steuererklärung

Die Steuererklärung ist eine Selbstdeklaration einer steuerpflichtigen natürlichen - oder juristischen Person oder eines Ehepaars über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse für eine bestimmte Steuerperiode (zum Beispiel 2017) beziehungsweise per 31.12. eines bestimmten Jahres. Die Wegleitung zur Steuererklärung (siehe Link am Ende dieser Seite) beantwortet viele Ihrer Fragen.

Wohin ist die Steuererklärung einzureichen?

Die Steuererklärung muss eingescannt/registriert werden, bevor sie verarbeitet werden kann. Sie ist deshalb an folgende Adresse einzureichen:

Steueramt der Stadt Bülach

c/o Scan-Center Zürich

Postfach

8010 Zürich

 

Wenn die Steuererklärung hingegen direkt ans Steueramt Bülach abgeliefert/gesendet wird, dann verzögert sich die Registrierung/Verarbeitung um bis zu 3 Wochen. Dies kann zur Folge haben, dass eine Mahnung zur Einreichung der Steuererklärung versendet wird, obschon die Steuererklärung abgegeben wurde. Deshalb bitten wir Sie, Ihre Steuererklärung an obige Adresse zu senden.

Wer muss eine Steuererklärung einreichen?

Alle mündigen, natürlichen Personen, die jeweils am 31.12. in Bülach Wohnsitz hatten oder in Bülach Liegenschaften oder Betriebsstätten (beziehungsweise Geschäftsbetriebe) besassen müssen eine Steuererklärung einreichen. Das Steueramt stellt jeweils bis Ende Januar die Formulare den Personen, deren Steuerpflicht bekannt ist, zu. Wer kein Formular erhalten hat, muss von sich aus ein solches beim Steueramt der Stadt Bülach verlangen.

Frist zur Einreichung bis 31. März

Die Steuererklärung ist jeweils bis am 31. März einzureichen, andernfalls ist ebenfalls bis jeweils am 31. März ein begründetes Fristverlängerungsgesuch ans Steueramt zu stellen. Die Steuererklärung steht gedruckt, als Online-Lösung im Web und als Software zum Down-loaden oder auf CD zur Verfügung. Wählen Sie die für Sie bessere Lösung.

Wegleitung zur Steuererklärung

Link zur Wegleitung: Klicken Sie auf der Website auf "Wegleitung"

Software - Private Tax

Die Software (siehe Link unten) enthält eine Online-Wegleitung und die Möglichkeit zur Steuerberechnung. Ein Eingabeassistent unterstützt Sie zudem beim Ausfüllen der Steuererklärung. Ebenfalls ist das Formular für die Pauschale Steueranrechnung (Form DA-1) enthalten. Ihre persönlichen Daten aus dem Vorjahr können Sie selbstverständlich importieren. Die meisten Abzüge werden automatisch richtig eingesetzt. Jede Steuererklärung kann separat gespeichert werden. Auch der Druck in ein PDF ist möglich. Bei technischen Problemen steht Ihnen die telefonische Hotline (0800 22 88 11) zur Verfügung.

Online - Steuererklärung - ZHprivateTax / ZHprivateTax-Light

Für alle steuerpflichtige natürliche Personen besteht die Möglichkeit, die Steuererklärung online auszufüllen und elektronisch einzureichen (siehe Link unten).

Der Zugang zur Online-Steuererklärung ist immer verfügbar und das Angebot ist ortsunabhängig nutzbar. Die Steuererklärung läuft im Web-Browser, wodurch eine Installation auf dem Computer nicht notwendig ist.

Tipps zur Online-Steuererklärung/elektronischen Erfassung der Steuerformulare

Vgl. "Dokumente" am Ende der Seite. Besten Dank fürs Berücksichtigen.

Unterschiede ZHprivateTax vs. ZHprivateTax-Light

Für "einfachere" Steuerverhältnisse, wird eine im Umfang reduzierte Online-Lösung angeboten. Diese ist unter dem Namen ZHprivateTax-Light verfügbar und kann auch mittels Tablets und Smartphones bedient werden.

Erlasse & Merkblätter für Steuerfragen (siehe Link unten)

Was geschieht, wenn die Steuererklärung nicht eingereicht wird?

Einschätzung nach pflichtgemässem Ermessen

Wer die Steuererklärung oder die Beilagen trotz Mahnung nicht einreicht, wird nach pflichtgemässem Ermessen in Anwendung von § 139 Abs. 2 StG beziehungsweise Art. 130 Abs. 2 DBG eingeschätzt. Eine Einschätzung nach pflichtgemässem Ermessen kann der Steuerpflichtige nur wegen offensichtlicher Unrichtigkeit anfechten. Die Einsprache ist zu begründen und muss allfällige Beweismittel nennen. Sie kann in der Regel nur Erfolg haben, wenn das Versäumte nachgeholt wird (die vollständige und unterzeichnete Steuererklärung muss zusammen mit der Einsprache innert Frist eingereicht werden).

Busse

Zudem können solche Steuerpflichtige wegen Verletzung von Verfahrenspflichten bestraft werden (siehe dazu Art. 174 DBG sowie § 234 StG; beide Gesetze sehen je eine Busse bis 1000 Franken, in schweren Fällen oder im Wiederholungsfall bis zu 10 000 Franken vor).

Nachsteuer- und Bussenverfahren

Gegen Steuerpflichtige, welche die Steuererklärung oder die Beilagen trotz Mahnung nicht eingereicht haben und daher nach pflichtgemässen Ermessen eingeschätzt wurden, ist zudem ein Nachsteuer- und Bussenverfahren wegen Steuerhinterziehung durchzuführen, falls sich nachträglich ergibt, dass die Einschätzung aufgrund der tatsächlichen Faktoren höher ausfällt als die Einschätzung nach pflichtgemässem Ermessen. Das Steueramt empfiehlt Ihnen daher dringend, auch gegen eine zu tiefe Einschätzung nach pflichtgemässem Ermessen innert der 30-tägigen Frist Einsprache zu erheben (durch Nachreichung der vollständigen und unterzeichneten Steuererklärung).