Aus den Verhandlungen des Stadtrats

Submission Informatikbetrieb Stadtverwaltung, Vergabeentscheid

Ende 2013 schrieb die Stadt Bülach den ICT-Betrieb (exkl. Abteilung Bildung) öffentlich aus. Die Ausschreibung erfolgte gemäss den Bestimmungen des öffentlichen Beschaffungswesens im offenen Verfahren nach GATT/WTO. 29 Anbieter bezogen die Unterlagen, vier Anbieter haben ein Angebot eingereicht.

Der Stadtrat hat festgestellt, dass das Angebot der VRSG AG (St. Gallen) die geforderten Vergabekriterien am besten erfüllt. Deshalb hat er den Betrieb der Informatik der Stadt Bülach für fünf Jahre (2014 – 2018) neu an diese Firma vergeben.

Richtlinien für das Benützen der Kulturständer        

Der Stadtrat hat auf Antrag der Kulturkommission die Richtlinien für das Benützen der Kulturständer angepasst. Die Prioritätenliste für Plakate orientiert sich stärker als bisher an Kulturveranstaltungen, als an der Voraussetzung Mitglied der  Interessengemeinschaft Bülacher Vereine (IGBV) zu sein. Die neuen Richtlinien gelten ab sofort. Sie ersetzen das Reglement für Kulturständer aus dem Jahre 2010.

Richtlinien für das Benützen der Kulturständer

Denkmalpflege: Unterschutzstellung Gebäude Marktgasse 22

Der Stadtrat hat das ehemalige Gasthaus zum Rössli an der Marktgasse 22 im Vorfeld von geplanten Umbauten und Ausbauten im Innern unter Schutz gestellt. Mit der Eigentümerschaft konnte eine Unterschutzstellungsvereinbarung abgeschlossen werden. Grundlage bilden ein Gutachten des auf Architektur, Bauforschung und Kunstgeschichte spezialisierten Büros AD&AD (Unterstammheim ZH) sowie denkmalpflegerische Sondierungen und Detailabklärungen am Bau.

Dem „Rössli“ ist ein ausserordentlich hoher Stellenwert in Bezug auf die geschichtliche Bedeutung, die Situation und die ortsbildliche Bedeutung zuzumessen. Architektonisch beeindrucken die prägnante Grösse und kubische Erscheinung des Hauses, die erhaltene Originalsubstanz aus dem 16. Jahrhundert und die qualitätvolle klassizistische Strassenfassade.

Umzug Reissverschluss: Abrechnung

Das Arbeits- und Integrationsprogramm Reissverschluss zog 2013 an die Lindenhofstrasse 3. Vor dem Umzug waren diverse Anpassungen und Mietereinbauten nötig. Der Stadtrat hatte dafür einen Kredit von 291 000 Franken bewilligt. Nun liegt die Abrechnung vor. Sie schliesst mit Ausgaben von 290 000 Franken. Der Stadtrat hat die Abrechnung genehmigt.

Arbeits- und Integrationsprogramm Reissverschluss

Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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