Aus den Verhandlungen des Stadtrats

Sozialversicherungen der Stadt Bülach
Zusatzleistungen
- Leistungsvereinbarung mit der Gemeinde Winkel

Der Bereich Sozialversicherungen führt ab 1. Februar 2018 die Fälle betreffend Ausrichtung von Zusatzleistungen zu einer AHV/IV-Rente für Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Winkel. Die Kosten für die Dienstleistung kann die Stadt Bülach der Gemeinde Winkel in Rechnung stellen.

Der Stadtrat hat die Abteilung Soziales und Gesundheit ermächtigt, eine entsprechende Leistungsvereinbarung mit der Gemeinde Winkel per 1. Februar 2018 zu unterzeichnen.

Zweckverband Grundwassergewinnung Stadtforen (GWS), Voranschlag 2018

Der Voranschlag 2018 des Zweckverbands Grundwassergewinnung Stadtforen (GWS) sieht in der Laufenden Rechnung einen Aufwandüberschuss von 353 000 Franken (Anteil Bülach 179 000 Franken) vor. Investitionen sind keine vorgesehen. Der Stadtrat hat den Voranschlag genehmigt.

Schulraumplanung

Abschlussbericht

Die Primarschulpflege hat den Abschlussbericht zur Schulraumplanung genehmigt. Dieser zeigt, dass die Stadt Bülach langfristig sowohl im Gebiet Nord als auch im Gebiet Südwesten neue Schulanlagen benötigt. Im Fokus stehen das von der Stadt erworbene Areal in Bülach Nord (Baubereich 7) und das Areal des bereits bestehenden Schulhauses Böswisli.

Bereitstellung von Schulraum etappieren

Schulraum bereitzustellen ist mit beträchtlichen Kosten verbunden. Rund 65 Millionen Franken sind der geschätzte Aufwand für die nächsten zehn Jahre. Zwei grössere Bauprojekte können nicht gleichzeitig geplant und realisiert werden. Dies würde einerseits den städtischen Finanzplan der Stadt Bülach sprengen, andererseits die personellen Ressourcen übersteigen. Zudem kann zum heutigen Zeitpunkt noch nicht vollständig abgeschätzt werden, ab wann sich das Bevölkerungswachstum in den neuen Quartieren (Bülach Guss und Glasiareal) auch in höheren Schülerzahlen niederschlägt. Um nicht Schulraum auf Vorrat zu schaffen sind die Vorhaben zu etappieren. Im Südwesten Bülachs werden die Schülerzahlen bereits in den nächsten fünf Jahren um gut 150 Schülerinnen und Schüler anwachsen. Es handelt sich dabei um Kinder aus Familien, die bereits jetzt in diesem Einzugsgebiet wohnen.

Schulraum im Einzugsgebiet Südwesten, Schulareal Böswisli
Planungskredit von 495 000 Franken, Antrag und Weisung an den Gemeinderat

Die Schaffung von Schulraum im Einzugsgebiet Südwesten hat oberste Priorität. Eine Machbarkeitsstudie zeigt, dass auf dem Schulareal Böswisli bis zu neun zusätzliche Schulzimmer realisiert werden können.

Die Primarschulpflege beantragt dem Gemeinderat einen Planungskredit von 495 000 Franken zu genehmigen. Dieser beinhaltet einen Erweiterungsbau mit sechs Schulzimmern und einer Dreifachturnhalle, den Umbau des bestehenden Schulgebäudes sowie den Rückbau der zwei nicht erdbebensicheren Einfachturnhallen. Mit der Genehmigung des Planungskredits wird zugleich der Startschuss für eine zweistufige Gesamtleistungssubmission gegeben, welche im offenen, selektiven Verfahren durchgeführt wird. Diese soll Ende 2019 zur Bestimmung des Siegerprojekts und dem Abschluss des entsprechenden Totalunternehmer-Werkvertrags führen.
Antrag und Weisung an den Gemeinderat

Schulraum im Einzugsgebiet Nord

Um den Schulraumbedarf im Einzugsgebiet Nord abzudecken, sind nebst dem Neubau auf dem Areal Bülach Guss (Baubereich 7) rund vier weitere Klassenzimmer auf dem Schulareal Hohfuri zu realisieren. Die zusätzlichen Klassenzimmer auf dem Schulareal Hohfuri sind in den nächsten acht Jahren bereitzustellen. Erst später wird der Neubau auf dem Areal Bülach Guss (Baubereich 7) erfolgen. Bis ins Jahr 2025 wird die Schülerzahl in diesem Gebiet um rund 100 Schülerinnen und Schüler ansteigen. Das entspricht vier bis fünf Klassen. Zwei weitere Klassen können im bestehenden Schulhaus Hohfuri untergebracht werden. Für weitere Klassen braucht es Erweiterungsbauten oder Provisorien. Die Primarschulpflege wird ein Planungsbüro beauftragen Varianten für die Erweiterung des Schulraums auf dem Areal Hohfuri zu erarbeiten.

Einbürgerungen

Der Stadtrat hat zwei Einbürgerungsanträge von deutschen Staatsangehörigen behandelt. Er hat beiden Gesuchen unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung zugestimmt.

Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
E-Mail

Tel. 044 863 11 25

18. Januar 2018