Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 28. Januar

Gönnerbeitrag an die Stiftung Alterszentrum „Im Grampen“

Im Vergleich zu den Vorjahren präsentiert sich die finanzielle Situation der Stiftung Alterszentrum „Im Grampen“ (Bülach) deutlich besser. Die Stiftung unternimmt grosse Anstrengungen, um die finanzielle Situation zu verbessern. So engagieren sich Mitglieder des Stiftungsrats und der Geschäftsleitung in Fundraising-Aktionen (Gönneraktion 2008). Dennoch bleibt die Schuldenlast hoch und die Stiftung ist weiterhin auf Gönnerbeiträge für den Schuldenabbau angewiesen. 

Der Stadtrat hat entschieden, der Stiftung einen einmaligen Gönnerbeitrag von 50 000 Franken auszurichten. Dies angesichts der Verbundenheit der Stadt Bülach mit dem Alterszentrum „Im Grampen“ sowie in Anerkennung der Bemühungen des Stiftungsrats. Der Beitrag ist mit der Bedingung verknüpft, dass er ausschliesslich für den weiteren Schuldenabbau verwendet wird.

Ersatz der Abwasser- und Wasserleitungen in der Dachslenberg-/Berglistrasse: Kreditbewilligungen und Arbeitsvergabe       

Für die Sanierung der Kanalisationsleitungen in der Dachslensberg-/Berglistrasse sind im Generellen Entwässerungsplan (GEP) 1,1 Millionen Franken vorgesehen. Das Projekt wurde im Jahre 2007 erstellt, jedoch bis 2009 zurückgestellt. Gleichzeitig werden in diesem Abschnitt auch die Wasserleitungen ersetzt. Der Stadtrat hat für die Ausarbeitung des Projekts nachträglich einen Kredit von 26 000 Franken bewilligt. Für die Durchführung der Submission und die Bauleitung für den Ersatz der Kanalisations- und Wasserleitungen hat er einen Kredit von insgesamt 130 000 Franken genehmigt. Er hat die Arbeiten an die WS Ingenieure AG (Bülach) vergeben.  

Kanalisation Furtrain: Auftragsvergabe Ingenieurleistungen                                   

Im Jahre 2005 genehmigte der Stadtrat für die Erstellung einer neuen Abwasserleitung Furtrain einen Kredit von 830 000 Franken. Der Baubeginn verzögerte sich aus verschiedenen Gründen. Die im Jahr 2004 eingereichte Honorar-Offerte für die Bauleitung musste deshalb der aktuellen Situation angepasst werden. Der Stadtrat hat die Ingenieurarbeiten zum Preis von 149 000 Franken an die WS Ingenieure AG (Bülach) vergeben.  

Abwasserleitungen in der Allmendstrasse/Feldstrasse 

Im April 2006 genehmigte der Stadtrat für die Erstellung einer Parallelleitung und die Instandsetzung der bestehenden Mischwasserleitung einen Kredit von 740 000 Franken. Die Bauabrechnung schliesst mit Aufwendungen von 667 500 Franken ab. Damit wird der Kredit um 72 500 Franken unterschritten. Die Minderkosten sind auf die günstige Arbeitsvergabe sowie auf die Beteiligung Dritter an den Kosten für die Wiederherstellung des Fahrbahnbelags zurückzuführen.  

Wasserleitungen im Gebiet Kernstrasse/Unterweg                                                   

Im April 2005 genehmigte der Stadtrat für die Erstellung von Kanalisations-Parallelleitungen sowie für den Ersatz der Wasserleitungen in der Kernstrasse und im Unterweg einen Kredit von 470 000 Franken. Die Bauabrechnung schliesst mit Aufwendungen von 357 000 Franken ab. Damit wird der Kredit um 113 000 Franken unterschritten. Die Minderkosten sind einerseits auf die günstige Arbeitsvergabe zurückzuführen. Andererseits fiel der für Unvorhergesehenes budgetierte Aufwand viel geringer aus.  

Ausbau des Parkplatzangebots an der Allmendstrasse 62/64                                                         

Bei der Liegenschaft Allmendstrasse 62/64 stehen zu wenige Parkplätze zur Verfügung. Dies führt zeitweise zu unangenehmen Situationen mit wild parkierten Fahrzeugen. 

Im Zusammenhang mit der Sanierung der Siedlung Gringglenstrasse 21 ergibt sich eine optimale und kostengünstige Möglichkeit, das Parkplatzangebot um sechs Plätze zu erweitern. Der Stadtrat hat dafür einen Kredit von 50 000 Franken bewilligt.  

Reissverschluss: Erhöhung Stellenplan und Ersatz des alten Taglohnfahrzeugs 

Das Arbeits- und Integrationsprogramm Reissverschluss fördert die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess und die Beschäftigung von Sozialhilfe-Empfangenden. Der Arbeitsmarkt war im vergangenen Jahr zwar relativ ausgeglichen, trotzdem ist die Teilnehmendenzahl, unter anderem aufgrund der Annerkennung von Flüchtlingen, gestiegen. Die gegenwärtige Wirtschaftslage wird die Anzahl der Teilnehmenden erfahrungsgemäss weiter ansteigen lassen. 

Die bestehenden Stellenprozente reichen dafür nicht mehr aus. Damit der Reissverschluss weiterhin einwandfrei funktionieren kann, hat der Stadtrat einer Erhöhung des Stellenplans um 60 Stellenprozente zugestimmt.  

Zudem hat der Stadtrat für den Ersatz des Taglohn-Fahrzeugs einen Kredit von 52 000 Franken bewilligt. Das bisherige Fahrzeug bleibt bis zur nächsten grösseren Reparatur bzw. bis zur nächsten Fahrzeugkontrolle als Materialtransporter im Einsatz. 

 

Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
E-Mail an Christian Mühlethaler