Aus den Verhandlungen des Stadtrats

Ersatz Wasserleitung Am Fasnachtsbuck

Die bestehende Wasserleitung in der Quartierstrasse Am Fasnachtsbuck ist veraltet und weist mehrere Rohrbrüche auf. Zudem ist der Leitungsdruck zu gering. Im Zusammenhang mit dem Neubau eines Mehrfamilienhauses wird deshalb die Wasserleitung im Abschnitt Frohaldenstrasse bis Kehrplatz ersetzt. Zudem wird die Verbindungsleitung zur Mittleren Gstücktstrasse ersetzt. Gleichzeitig mit dem Wasserversorgungsprojekt erneuern die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich ihre Rohrblöcke und die Strassenbeleuchtung. Anschliessend wird die Quartierstrasse insgesamt saniert.

Der Stadtrat hat die Projekte genehmigt und Kredite von 430 000 Franken für die Wasserleitung und 200 000 Franken für die Strasseninstandsetzung bewilligt und die Arbeiten vergeben. Die Realisierung ist ab Herbst 2012 vorgesehen und erfolgt koordiniert mit dem Hochbauvorhaben. Während der Bauarbeiten sind die Zufahrten zu den Liegenschaften zeitweise eingeschränkt.

Schiesssportanlage Langenrain, Kreditgenehmigung

Der Stadtrat hat einen Kredit von 20 000 Franken für die Sanierung der ersten Etappe der 38-jährigen Drehscheibenanlage genehmigt. Der zweite Teil folgt anfangs 2013.

Zeit- und Leistungserfassungssystem, Kreditgenehmigung

Die Zeit- und Leistungserfassung ist eine der Kernkomponenten in der Bülacher Verwaltung. Das heutige System befindet sich am Ende seines Lebenszyklus und muss abgelöst werden. Der Stadtrat hat für die Einführung einer neuen Zeit- und Leistungserfassung einen Kredit von 190 000 Franken genehmigt. Für den jährlichen Betrieb hat er Kosten von 52 000 Franken bewilligt. Den Auftrat hat er der Bridge AG (Rümlang) erteilt.

Feldstrasse: Strassensanierung, 2. Etappe

Im Dezember 2010 genehmigte der Gemeinderat einen Kredit von 420'000 Franken für die Sanierung des westlichen Fahrbahnrands der Feldstrasse, Kaffee- bis Grenzstrasse. Die Bauarbeiten wurden im Frühjahr 2011 ausgeführt und umfassten eine Sanierung zwischen der Kaffee- und der Ackerstrasse. Als Folge des verkürzten Sanierungsumfangs (Wegfall Abschnitt Acker- bis Grenzstrasse) reduzierten sich die Gesamtkosten. Gemäss dem Bericht des bauleitenden Ingenieurbüros werden die Minderkosten von 107 000 Franken mit verschiedenen weiteren positiv und kumulativ wirkenden Faktoren begründet.

Der Stadtrat hat die Kreditabrechnung mit Aufwendungen von rund 313 000 Franken zuhanden des Gemeinderats genehmigt.

Neubau Asylzentrum

Der Pachtvertrag für das Asylzentrum an der Solistrasse läuft Ende Juli 2014 aus und kann nicht mehr verlängert werden. Für rund 100 Asylsuchende muss eine neue Unterkunft gefunden werden. Der Stadtrat strebt eine langfristige Lösung an. Die Standortevaluation ergab, dass ein Asylzentrum am Müliweg eine geeignete Variante ist. Für den Bau des Zentrums beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat nun einen Kredit von 4,852 Millionen Franken.

 

Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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