Aus den Verhandlungen des Stadtrats

Umgestaltung des Lindenhofs

Der Gemeinderat genehmigte am 23. Mai 2011 das Projekt für die Sanierung und Umgestaltung des Lindenhofs. Für das Begleiten der Sanierung und Umgestaltung hat der Stadtrat eine Baukommission eingesetzt. Sie wird von Stadtrat Willi Meier geleitet. Gleichzeitig hat der Stadtrat die gestalterische und die bauliche Leitung vergeben. Die gestalterische Leitung übernimmt zum Offertpreis von 157 000 Franken die Firma Nipkow Landschaftsarchitektur (Zürich), die Bauleitung geht zum Offertpreis von 91 000 Franken an die Firma Hans Oertig (Bertschikon ZH).

Ökostrom: Antrag und Weisung an den Gemeinderat

Der Stadtrat hat im Juli 2011 eine Interpellation aus dem Gemeinderat zum Thema "Ökostrom in Bülach" beantwortet. Darin befürwortet er den längerfristigen, schrittweisen Umstieg von Atomstrom auf Stromprodukte aus erneuerbaren Energien. Diese Haltung steht im Einklang mit dem 2008 revidierten Energieplan, dem Legislaturprogramm 2010-2014 sowie mit der nachhaltigen Entwicklung der Stadt. Als langjährige erfolgreiche Energiestadt kommt Bülach schliesslich besondere Vorbildwirkung zu.

Die Stadt Bülach wird von den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) mit Strom beliefert. Der Energiebezug der Stadtverwaltung beläuft sich jährlich auf ca. 6,4 Mio. kWh und kostet rund 790 000 Franken. Der Umstieg auf zertifizierten, kernenergiefreien EKZ Naturstrom hat nach der vom Stadtrat favorisierten Bezugsvariante jährliche Mehrkosten von rund 110 000 Franken zur Folge. Indem die Stadt so einheimische Energiequellen fördert leistet sie einen beachtlichen Beitrag zur ökologischen Aufwertung ihres lokalen Strommixes. Die Energiestadt Bülach positioniert sich zudem als Vorbild einer nachhaltigen Energiebeschaffung, und sie verbessert damit auch ihre Qualität als Energiestadt markant.

Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, den Strombedarf aller kommunalen Verwaltungsobjekte, der Schulhäuser (inkl. Kindergärten und Kinderhorte), städtischen Anlagen und Werke wie auch für die öffentliche Beleuchtung in Zukunft ausschliesslich aus erneuerbaren Energien zu decken und hierfür die jährlich wiederkehrenden Mehrkosten zu bewilligen.

Umbau Rathaus: Antrag und Weisung an den Gemeinderat

Mit dem Umzug der Einwohnerkontrolle an die Hans-Haller-Gasse 9 werden im Rathaus die Räumlichkeiten vor dem Rathaussaal frei. Diese Fläche soll zu einem repräsentativen Foyer umgestaltet werden, das den vielseitigen Ansprüchen bei Empfängen, Hochzeiten und repräsentativen Anlässen der Stadt genügt. Die Büros im zweiten Obergeschoss und die Dachwohnung werden neu durch einen Zugang von der Hinterseite des Rathauses erschlossen. Im Aussenbereich entsteht zwischen dem neuen Zugang und der reformierten Kirche ein grosszügiger Platz, der für Anlässe, insbesondere Apéros nach Trauungen, genutzt werden kann. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat für den Umbau einen Kredit von 540 000 Franken zu genehmigen.


Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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