Aus den Verhandlungen des Stadtrats

Ausbau der Schützenmattstrasse

Die Schützenmattstrasse ist gemäss kommunalem Richtplan Verkehr als Sammelstrasse klassiert. Über diese führen eine kommunale Radroute und ein kommunaler Wanderweg. Aktuell wird sie wie eine Quartierstrasse genutzt. Wegen des starken Verkehrsaufkommens und des hohen Lastwagenanteils sowie der vorhandenen Park- und Vorplätze ist es zeitweise schwierig und unangenehm die Schützenmattstrasse mit dem Fahrrad zu befahren. Das Trottoir wird zum Teil durch parkierte Fahrzeuge überstellt. Am Ende der Schützenmattstrasse fehlt ein Wendeplatz. Ausgelöst durch ein privates Bauvorhaben hat der Stadtrat nun beschlossen, die Schützenmattstrasse als Sammelstrasse auszubauen. Er hat ein Planungsbüro mit der Ausarbeitung einer Studie über die gesamte Länge beauftragt. Parallel dazu hat er zwei Projektierungskredite bewilligt: 50 000 Franken für einen Strassenausbau samt Wendeplatz am Ende der Schützenmattstrasse und 10 000 Franken für den Ersatz der Wasserleitung in diesem Abschnitt. Die Arbeiten hat er an die Gossweiler Ingenieure AG vergeben.

Seemattgasse: Neubau Quartierstrasse

1998 wurde die Seemattgasse als Wegverbindung zwischen Kreuzstrasse und Winterthurerstrasse ausgeschieden. Die Quartierstrasse ist privat zu erstellen und anschliessend ins öffentliche Eigentum zu übertragen. Die privaten Grundeigentümer haben nun ein Strassenprojekt ausarbeiten lassen. Es entspricht den städtischen Normen und der Stadtrat hat das Projekt genehmigt. Die Realisierung ist im Frühjahr 2012 vorgesehen.

Solistrasse: Ersatz der Wasserleitung

Die Erdgas Zürich AG verlegt zurzeit im Gebiet Soliboden-Solistrasse neue Erdgasleitungen. Insbesondere wird die Gasleitung in der Solistrasse ab Haus Nr. 20 verlängert. Es ist zweckmässig, gleichzeitig die alte Wasserleitung im Bereich Haus Nr. 20 bis 26 zu ersetzen. Der Ersatz der Wasserleitung umfasst rund 70 Meter. Der Stadtrat hat das Projekt genehmigt und einen Kredit von 90 000 Franken bewilligt.

Agglomerationsprogramm: Stellungnahme

Bis Ende November läuft die Vernehmlassung für die Massnahmen des Agglomerationsprogramms des Bundes, zweite Generation. Bis Mitte 2012 muss der Kanton Zürich dem Bund melden, welche Projekte er zur Mitfinanzierung beantragt. Die Stadt Bülach gehört zum Agglomerationsprogramm Stadt Zürich-Glattal. Der Stadtrat befürwortet den Einbezug ins Agglomerationsprogramm samt den Massnahmen gemäss heutigem Stand. Er wird sich dafür einsetzen, die städtischen Projekte so voranzutreiben, dass die Bundessubventionen gesprochen werden können. Den Grundstein hat er mit dem Kredit für eine Studie zur Aufwertung der Zentrumsdurchfahrt gelegt (vgl. Medienmitteilung vom 22. September 2011). Weitere Informationen zum Agglomerationsprogramm sind verfügbar unter www.vd.zh.ch.

Einbürgerungen

Der Stadtrat hat sieben Einbürgerungsanträge von ausländischen Staatsangehörigen behandelt. Er hat sechs Gesuchen unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung zugestimmt. Ein Gesuch hat er abgelehnt. Die Gesuchstellenden stammen aus dem Kosovo, Kroatien, Serbien, Serbien-Montenegro, Spanien, Sri Lanka und Ungarn.

Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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