Wasserversorgung

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Zusätzliche Informationen:

Wasserversorgung

Die Wasserversorgung sorgt dafür, dass für die Bezüger jederzeit genügend Wasser zur Verfügung steht. Sie überwacht den Wasserbezug und veranlasst die Rechnungsstellung dafür. Mit regelmässigen Wasserproben wird sichergestellt, dass die Wasserqualität den Anforderungen der eidgenössischen Lebensmittelverordnung entspricht. Zum laufenden Unterhalt des Wasserverteilsystems zählt auch das Aufspüren von Leckstellen. Leckstellen und Wasserleitungsbrüche werden umgehend behoben. Damit wird der Verlust der wertvollen Ressource Wasser möglichst gering gehalten.

Eine wichtige Aufgabe der Wasserversorgung ist auch das Bereitstellen von Löschwasser. Dazu zählt auch der Unterhalt der Hydranten. 

Bei Fragen zum Thema Wasser geben die Mitarbeitenden der Wasserversorgung gerne Auskunft.

Wasserleitungsbruch

Bei einem Wasserleitungsbruch während der Bürozeit Telefon 044 863 16 16,

ausserhalb der Bürozeit  Feuerwehr 118 anrufen.

Löschkammer Frohhalden

Foto by Silvio Maraini

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten
WochentagÖffnungszeiten
Montag bis Freitag08:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 16:00 Uhr

 Individuelle Beratungszeiten können jederzeit vereinbart werden.

Leitung

Portrait von Jakob Surber

Jakob Surber, Leiter Wasserversorgung
Tel. 044 863 16 16
E-Mail an Jakob Surber E-Mail an Jakob Surber senden 

Trinkwasserinfos

Informationen zum Trinkwasser

  • Seit dem 1. Januar 2004 sind alle Wasserversorgungen in der Schweiz verpflichtet, mindestens einmal im Jahr über die Qualität des abgegebenen Trinkwassers im Verteilnetz zu informieren (Lebensmittelverordnung vom 1. Mai 2003).
  • Versorgte Einwohner 17 400 (Okt.2011)
  • Trinkwasserproduktion 3700 m3/Tag (3 700 000 l/Tag)
  • Trinkwasserverbrauch ca. 170 Liter pro Tag/Einwohner
  • Hygienische Beurteilung Die mikrobiologischen Proben lagen innerhalb der gesetzlichen Vorschriften.
  • Chemische Beurteilung:
    Gesamthärte 28–30°fH (ziemlich hart)
    Nitratgehalt 15–20 mg/l (Toleranzwert 40 mg/l)
    Das Trinkwasser in Bülach erfüllt die chemischen Anforderungen gemäss Lebensmittelgesetzbuch.
  • Herkunft des Wassers:
    52 % Grundwasser aus Bülach
    47 % Grundwasser vom Rafzerfeld
    1.0 % Quellwasser
  • Behandlung des Wassers:
    Grundwasser: keine Behandlung
    Quellwasser: Schutzzone ausgeschieden
  • Besonderes: Wasser-Temperatur rund 12 °C

Wasservergleich

Trinkwasser ist umweltfreundlicher als Mineralwasser

Eine vom Schweizerischen Verein des Gas- und Wasserfaches SVGW in Auftrag gegebene Studie, die Ökobilanz «Trinkwasser-Mineralwasser» zeigt es deutlich: Trinkwasser ist 90 bis 1000 Mal umweltfreundlicher als Mineralwasser. Der Unterschied wird umso grösser, je weiter das Mineralwasser transportiert oder gekühlt wurde, oder ob es eine spezielle Verpackung hat. Als Beispielregionen für die Bereitstellung von Trinkwasser ab Hahn wurden die Wasserversorgung Zürich (städtisches Gebiet) und die Seeländische Wasserversorgung im Kanton Bern (ländliches Gebiet) ausgewählt.

Die Ergebnisse dieser Ökobilanz lassen sich direkt in Handlungsempfehlungen für Konsumentinnen und Konsumenten ableiten. Ungekühltes, stilles Mineralwasser verursacht Umweltbelastungen, die um das 90- bis zu 1000-fache höher sind als diejenigen von Trinkwasser. Somit empfiehlt es sich aus Umweltsicht grundsätzlich, Trinkwasser als Getränk gegenüber Mineralwasser zu bevorzugen. Die Umweltbelastung des Mineralwassers wird wesentlich durch den Transport aber auch durch die Kühlung und die Verpackung bestimmt. Wird Mineralwasser bevorzugt, empfiehlt sich daher der Konsum von heimischen Mineralwässern aus der Region.

Die Studie «Ökobilanz Trinkwasser – Mineralwasser» zeigt insgesamt deutlich, dass sich die in der Schweiz bestehende zentrale Wasserversorgung mit dem weit verzweigten Rohrsystem von über 50'000 km sehr bewährt. Sie ist nicht nur kostengünstig und zuverlässig, sondern auch umweltschonend und nachhaltig. Die Umweltbelastung durchs Wasser-Trinken ist im Vergleich zur gesamten Umweltbelastung eines Privathaushalts minimal. Den Trinkwasserkonsum im Haushalt einzuschränken, ist demzufolge kein relevanter Beitrag für umweltgerechtes Verhalten in der Schweiz. Beim Warmwasserverbrauch hingegen kann viel Heizenergie und damit auch Geld gespart werden.

Merkblätter

Vergleich Mineralisation

Vergleich Mineralisation
Produkt/HerkunftSulfat (mg/l)Calcium (mg/l)Magnesium (mg/l)Natrium (mg/l)Chlorid (mg/l)Fluorid (mg/l)Nitrat (mg/l)Härte (°fH)
Grundwasser Bülach25.5086.5016.9032.300.1018.4028.50
Aproz Classic (Migros)910.00365.0065.005.009.002.00
Rhäzünser120.60210.2044.10122.8017.600.26
Valser990.00436.0054.0010.702.500.63
Eptinger1445.00510.00117.004.203.001.800.10
Passugger56.80211.5024.6039.9015.800.100.60
Adello, Mineralquelle Adelboden1140.00505.0037.005.604.300.200.10
Evian, Cachat Quelle, France10.0078.0024.005.004.5014.40
Henniez, Henniez SA13.00106.0019.008.0016.00
Swiss Alpina, Rothenbrunnen94.00154.0047.0068.0011.100.300.10
Cristalp, Saxon, Valais211.00115.0040.0011.501.401.8015.00
Ulmeta, Ormea, Italien4.5034.004.800.901.501.50
Durchschnitt418.37234.2741.1229.1210.090.654.0919.30
Erfahrungswert bis50.00200.0050.0020.0020.000.5025.00

Sulfat

Das im Wasser vorkommende Sulfat fördert die Darmtätigkeit. Eine abführende Wirkung kann sich bereits ab einer täglichen Dosis von 1'000 mg einstellen.

Calcium

Das Calcium ist wichtig für die Knochen und die Zähne, aber auch für das übrige Gewebe. Calciummangel kann zu verhängnisvollen Mangelerkrankungen führen.

Magnesium

Das Magnesium ist ebenfalls ein lebenswichtiges Metall, das Körperfunktionen beeinflusst, namentlich beim Stoffwechsel.
Es unterstützt den Knochenaufbau.

Natrium

Natrium ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Körperflüssigkeit. Dem Körper sollten weder zu viel noch zu wenig Kochsalz
zugeführt werden; das eine wie das andere kann schädlich sein.

Chlorid

Das Chlorid tritt fast immer zusammen mit Natrium in Erscheinung. Es unterstützt die Magensäfte.

Fluorid

Das Fluorid trägt zur Härtung von Zähnen und Knochen bei. Es hat darüber hinaus vermutlich eine Funktion beim Wachstum von Säuglingen.

Nitrat

Das Nitrat gehört zu den Hauptnährstoffen im Boden und kommt u. a. in Grünpflanzen vor. Problematisch können hohe Nitratgehalte in Nahrungsmittel sein, da sich diese im Verdauungsbereich des menschlichen Körpers zu Nitriten umwandeln können und krebsverdächtigenden Nitrosamine bilden.

Härte

Die Härte ist ein Mass für die gelöste Menge an Calzium und Magnesium im Wasser.
0 - 7 sehr weich / 7 - 15 weich / 15 - 25 mittelhart / 25 - 32 ziemlich hart / 32 - 42 hart / grösser als 42 sehr hart


Wassermangel kann gravierende Folgen haben, weil der Körper die Flüssigkeitsausscheidung über die Nieren reduziert. Symptome sind unter anderem Übelkeit, Schwindel, Muskelkrämpfe und Muskelschwäche. Im Extremfall kann zu wenig Wasser gar geistige Beeinträchtigung zur Folge haben.

Wasserqualität

Trinkwasser als Lebensmittel muss aufgrund des Lebensmittelgesetzes auf seine chemischen, physikalischen und mikrobiologischen Eigenschaften überprüft werden. Die Wasserversorgung ist für die Einhaltung dieser Vorschrift verantwortlich. Das Kantonale Labor ist als Vollzugsbehörde für die entsprechenden Überwachungsaufgaben zuständig. Die Wasseranalysen werden monatlich durchgeführt. Die sieben Entnahmestellen sind vom kantonalen Labor festgelegt worden.

Biologischer Parameter  Dezember 2011

Biologischer Parameter
ParameterEinheit *)Mittel aller ProbenMin.Max.Toleranzwert
Aerobe, mesophile KeimeKBE/ml               57   0   148300 KBE/ml * 20°C
Escherichia coliKBE/100 ml               0   0   0nicht nachweisbar
EnterokokkenKBE/100 ml               0   0   0nicht nachweisbar

*) KBE = Kolonie bildende Einheiten

Kurzbeurteilung Bakterien: Hygienisch einwandfreies Wasser


Allgemeine und Anorganische Parameter

Allgemeine und Anorganische Parameter
ParameterEinheitMin.Max.Probe vom
Wassertemperatur°C10.516.3Dezember 2011
Gesamthärte Bülach°fH27.229.5November 2011
Gesamthärte Heimgarten°fH38.040.0April 2011
Chloridmg/l24.436.8November 2011 (2x jährlich)
Sulfatmg/l
22.524.6
November 2011 (2x jährlich)
Nitratmg/l15.919.5November 2011 (2x jährlich)


Weitere Angaben

  • 10° franz. Härte = 5.6° deutsche Härte = 1 mmol/L Härte
  • Das Quell- und Grundwasser wird nicht behandelt
  • Tolerantwert Nitrat 40mg/l


Herkunft des Wasser

  • 52 % Grundwasser aus Bülach
  • 47 % Grundwasser vom Rafzerfeld
  • 1.0 % Quellwasser

 

Weitere Informationen zur Wasserhärte In neuem Fenster: Link zur Homepage www.trinkwasser.ch

Bauwasser und Hydrantenanschluss