Marktgasse 28 In neuem Fenster: Ortsplan anzeigen
8180 Bülach
Tel. 044 863 11 20
Fax 044 863 11 33
E-Mail an den Bereich Kultur E-Mail an den Bereich Kultur senden
Bülach hat Kultur
Die Stadt Bülach fördert das kulturelle Schaffen auf vielfältige Art und Weise. Ihre Kulturpolitik ist Teil der Stadtentwicklung. Basis bildet das Kulturkonzept aus dem Jahr 2008 (siehe Downloads).
Wichtige Elemente der städtischen Kulturpolitik sind:
Der Stadtrat verleiht auf Antrag der Kulturkommission jährlich den mit 4000 Franken dotierten Kulturpreis.
Bisherige Kulturpreisträger sind
| Jahr | Kulturpreisträger | Rubrik |
|---|---|---|
| 2011 | Posaunenchor Bülach | Musik |
2010 | Die Zauberlaterne | Darstellende Kunst |
2009 | Fredy Preisig | Bildende Kunst |
2008 | Ueli Gantner | Bildende Kunst |
2007 | Mony Aellen | Darstellende Kunst |
2006 | Jakub Dzialak | Musik |
2005 | Simon Nagel | Darstellende Kunst |
2004 | Kammerorchester Bülach | Musik |
2003 | Walter Ettmüller | Kulturvermittler |
2002 | Toni Haas | Bildende Kunst |
2001 | Verein Kultur Zunder | Kulturvermittler |
2000 | Frauenstammtisch ZU, Silvia Maurer | Kulturvermittler |
1999 | Kindertanztheater Doris Sturzenegger | Darstellende Kunst |
1998 | Kinder- und Jugendchor St. Laurentius | Musik |
1997 | Kuno Moser | Literatur |
1996 | Spielleute von Seldwyla | Darstellende Kunst |
1995 | Kammerchor Zürcher Unterland | Musik |
1994 | Hans Rutschmann | Bildende Kunst |
1993 | Lesegesellschaft Bülach | Literatur |
1992 | Stadtmusik Bülach | Musik |
1991 | Hermann Pfenninger | Literatur |
1990 | Stiftung Sigristenkeller | Kulturvermittler |
1989 | Bänkelwyber | Darstellende Kunst |
1988 | Theophil Meier | Bildende Kunst |
1987 | Jazz-Club Bülach | Musik |
1986 | Dr. W. Hildebrandt | Literatur |
Bülach hat ein vielfältiges Kulturleben. Dieses wird geprägt von zahlreichen kulturellen Vereinen und Veranstaltern, privaten Initianten und zahlreichen Kultursympathisanten. Die Stadt Bülach unterstützt im Rahmen ihrer personellen und finanziellen Möglichkeiten kulturelle Anlässe und Projekte durch
Senden Sie uns ein Gesuch mit folgenden Beilagen per E-Mail oder per Post:
Gesuche sind grundsätzlich spätesens drei Monate vor der geplanten Veranstaltung einzureichen, damit rechtzeitig darüber entschieden werden kann. Bei Fragen steht Ihnen das Kultursekretariat gerne zur Verfügung. Weitere Informationen können Sie den Unterstützungsrichtlinien (PDF, 62 Kb) entnehmen.
Bülach hat ein vielfältiges Kulturleben. Ein wichtiger Bestandteil sind die kulturellen Vereinigungen. Die Stadt Bülach unterstützt im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten kulturelle Vereinigungen mit jährlich wiederkehrenden Beiträgen. Diese dienen der Unterstützung ständiger kulureller oder wissenschaftlicher Aktivitäten der kulturellen Vereinigungen.
Senden Sie uns ein Gesuch (Schreiben) mit folgenden (zum Zeitpunkt gültigen) Beilagen per E-Mail oder per Post:
Bei Fragen steht Ihnen das Kultursekretariat gerne zur Verfügung. Weitere Informationen können Sie den Unterstützungsrichtlinien (PDF, 62 Kb) entnehmen.
In einem breit abgestützten Prozess konnten Kulturschaffende, Kulturinteressierte, Politiker und die ganze Bülacher Bevölkerung ihre Wünsche und Vorstellungen zur Bülacher Kulturpolitik einbringen. Daraus entstand das „Kulturkonzept 2008“. Dieses wurde von der Kulturkommission mit externer Unterstützung erarbeitet und vom Stadtrat am 10. Dezember 2008 verabschiedet.
Nebst vier Schwerpunkten zur Bülacher Kulturpolitik enthält das Konzept über 20 weitere Massnahmen zur Umsetzung.
Wie sieht 2011 der Stand der Umsetzung aus?
Begründung im Kulturkonzept: „Die Untersuchung des Status quo zeigt, dass die Erwartungen, die Politikerinnen und Politiker, Kulturschaffende und Öffentlichkeit in das Bülacher Kulturleben setzen, mit den vorhandenen Strukturen, personellen Ressourcen und Instrumenten nicht zu erfüllen sind. Wenn die Politik ihr Bekenntnis zur Kultur ernst nimmt, ist die Stelle eines Kulturbeauftragten oder einer Kulturbeauftragten zu schaffen.“
Stand: Die Stimmberechtigten haben am 13. Juni 2010 die Stelle eines/einer Kulturbeauftragten an der Urne abgelehnt.
Konsequenz: Der erhoffte Schritt von der Kulturadministration hin zu einer aktiven Kulturpolitik ist nicht möglich. Die Gefahr besteht, dass sich die Umsetzung der Massnahmen im Kulturkonzept verzögern oder gewisse Massnahmen aus Kapazitätsgründen nicht realisiert werden können.
Begründung im Kulturkonzept: „Ein Förderkonzept soll Ziel und Kriterien der Kulturförderung zusammenfassen und der Kulturkommission als Arbeitsinstrument dienen. Es ist allen Interessierten zugänglich zu machen.“
Stand: Das Förderkonzept ist erarbeitet und seit 1. Januar 2011 in Kraft. Das Förderkonzept heisst „Richtlinien für die Vergabe von Unterstützungsbeiträgen an Kulturprojekte und von jährlich wiederkehrenden Kulturbeiträgen (Unterstützungsrichtlinien)“. Diese Richtlinien helfen, Projekte zu den Wirkungszielen und den im Kulturkonzept 2008 formulierten Zielsetzungen in Bezug zu setzen und sie nach formalen und inhaltlichen Gesichtspunkten zu prüfen. Sie tragen dazu bei, die Kriterien für Gesuchstellende gleichermassen transparent zu gestalten.
Begründung im Kulturkonzept: „Das Kultur- und Begegnungszentrum, geführt vom Verein Guss 81-80, kann als eine Erfolgsposition des Bülacher Kulturlebens bezeichnet werden. Durch die bekannten Schwierigkeiten etwas gebremst, ist es das Zentrum wert, mit Bedacht weiter entwickelt zu werden. Dies beginnt mit einer neuen Leistungsvereinbarung, die die konzeptionellen, inhaltlichen und finanziellen Rahmenbedingungen und Erwartungen festschreibt. Ausserdem ist zu überlegen, ob die Stadt im Vorstand des Vereins vertreten sein sollte.“
Stand: Die Stimmberechtigten haben es an der Urnenabstimmung vom 13. Juni 2010 abgelehnt, den Betriebsbeitrag an das Kultur- und Begegnungszentrum angemessen zu erhöhen und damit die Weiterexistenz des Zentrums zu sichern.
Konsequenz: Weil mit dem ablehnenden Entscheid die finanzielle Basis für einen nachhaltigen Betrieb fehlte, hat der Verein Guss 81-80 den Betrieb des Zentrums per 31. Oktober 2010 eingestellt. Seit Mai 2011 werden die Lokalitäten des Zentrums auf privater Basis von Gianluca Italia betrieben und unterhalten. Schwerpunkt bildet ein Barbetrieb, in dem – vor allem über die Wintermonate – auch kulturelle Veranstaltungen stattfinden.
Begründung im Kulturkonzept: „Es widerspricht der Zentrumsfunktion der Stadt Bülach als Bezirkshauptort, dass hier bestimmte Raumbedürfnisse für kulturelle Anlässe nicht befriedigt werden können und Veranstaltende in die Region ausweichen müssen. Wenn Bülach seiner Stellung, aber auch seinen Ansprüchen gerecht werden will, ist der Bau eines Theater- und Konzertsaals unabdingbar.“
Stand: Die Kulturkommission hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche die Bedürfnisse für einen Theater- und Konzertsaal. Der Arbeitsgruppe steht Daniel Aeschlimann, Präsident der Interessengemeinschaft Bülacher Vereine (IGBV) vor. Die Arbeitsgruppe beginnt mit ihren Abklärungen im September 2011. Ihr Bericht wird im Frühling 2012 erwartet.
Die Tabelle gibt Auskunft zum Stand der Umsetzung der übrigen Massnahmen des Kulturkonzepts.
| Massnahme | aktueller Stand/Ideen | nächste Schritte |
|---|---|---|
| Bekennt sich zur Kultur als einem Element der Stadtentwicklung und lässt entsprechende Taten folgen. |
| - |
| Führt seine kulturfördernden Tätigkeiten fort und optimiert sie. | Leitfaden für Kunst im öffentlichen und halböffentlichen Raum legt Kriterien fest und stellt ein koordiniertes Bewilligungsverfahren fest. |
|
| Macht sich konsequent an die Umsetzung dieses Kulturkonzepts. | Vorliegenden Umsetzungsplan erstellt. | Umsetzung gemäss diesem Massnahmenplan. |
| Trägt aktiv zur Konsolidierung und Entwicklung des Kultur- und Begegnungszentrums bei. | Die Stimmberechtigten lehnten Betriebsbeitragserhöhung ab. Guss 81-80 hat Betrieb per 31.10.2010 eingestellt.Seit Mai 2011 werden die Lokalitäten des Zentrums auf privater Basis von Gianluca Italia betrieben und unterhalten. | Vertrag dauert bis Mitte Juli 2014. Bewährt sich das Konzept von Gianluca Italia wird gemeinsam mit ihm rechtzeitig eine Nachfolgelösung gesucht. |
| Klärt die Bedürfnisse betreffend kultureller Aktivitäten für Jugendliche. | noch nichts unternommen | noch nicht definiert |
| Befasst sich mit den Bedürfnissen der Bildenden Kunst. |
| - |
| Sucht nach kulturellen Schnittstellen zu Ausländervereinen. | noch nichts unternommen | noch nicht definiert |
| Startet zu seinem 1200-Jahre-Jubiläum nachhaltige Kulturprojekte. |
|
|
| Prüft weitere Möglichkeiten der Altstadt-Belebung. | Ideen sind: Bülacher Jazztage regelmässig durchführen, neues Zelt beim Surberplatz nutzen, Strassenmusikantenfestival. |
|
| Nimmt die Vorbereitungen eines Stadtarchivs an die Hand. | Raumbedarf floss ins Raumprogramm der Zentralen Stadtverwaltung ein. | Vorderhand keine. Abwarten wie sich Projekt Zentrale Stadtverwaltung entwickelt |
| Bereitet eine Chronik vor. | Noch nichts unternommen. Aber: Festschrift im Rahmen 1200 Jahr-Feier erstellt. | Macht erst Sinn, wenn Stadtarchiv erstellt und Archiv vollständig ist. |
| Die Kulturkommission wird bei allen kulturrelevanten Fragen der Stadtverwaltung zur Vernehmlassung eingeladen. | wird gelebt | keine |
| Die Kulturkommission überarbeitet ihr Geschäftsreglement. | Wird mit Strukturreform Kulturkommission angepackt. | Auslegeordnung in der Kulturkommission |
| Verstärkt die kommunikativen Anstrengungen für die Kultur. | - | Möglichkeiten und Zielsetzungen in der Kulturkommission diskutieren. |
| Baut eine Kulturlobby auf. | Adressdatei aufgebaut; jährlicher Kulturapéro findet statt. Kontakt zu Bülach Kultur wird intensiviert. | - |
| Stellt ein Reglementarium mit allen die Kultur betreffenden Konzepten, Reglementen, Organigrammen und Abläufen zusammen. | Die relevanten Unterlagen sind auf der städtischen Homepage unter "Kultur" abrufbar. | - |
| Hält seine Kulturförderung in einem detaillierten Förderkonzept fest. | Unterstützungsrichtlinien wurden erlassen. Sie sind seit 1. Januar 2011 in Kraft. | - |
| Überprüft sein Verhältnis zur IGBV. | noch nichts unternommen | noch nicht definiert |
| Trifft mit den regelmässig unterstützten Institutionen Leistungsvereinbarungen. | Mit allen regelmässigen Leistungsbezügern wurden per 1. Januar 2011 Leistungsvereinbarungen abgeschlossen. | 2014 überprüfen |
| Pflegt kulturelle Kontakte zu den Kreisgemeinden. |
| - |
| Aktualisiert das Raumverzeichnis der Stadt und hält es à jour. | siehe: Mietbare Objekte | Verzeichnis regelmässig nachführen |
| Plant den künftigen Raumbedarf. | Im Zusammenhang mit dem Theater- und Konzertsaal erhebt die eingesetzte Arbeitsgruppe die Raumbedürfnisse der Kulturvereine und -schaffenden. | Bericht der Arbeitsgruppe: Frühling 2012 |
| Plant/Baut einen Theater- und Konzertsaal. | Eine Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz des IGBV-Präsidenten hat den Auftrag, die Bedürfnisse zu erheben. | Bericht der Arbeitsgruppe: Frühling 2012 |
| Schafft die Stelle eines Kulturbeauftragten oder einer Kulturbeauftragten. | Von den Stimmberechtigten am 13. Juni 2010 abgelehnt. | keine |
| Nimmt zu der im Rahmen der Stadtentwicklung zu sehenden Optimierung der Kulturförderung eine massvolle Erhöhung des Kulturbudgets vor. Die entsprechenden Aktivitäten, Prioritäten und Termine sind in der Tabelle „Umsetzung des Kulturkonzepts“ am Ende des Konzeptteils festgehalten. | Beiträge um 10'000 Franken erhöht. | - |
Stand: 9. Dezember 2011
| Wochentag | Öffnungszeiten |
|---|---|
| Montag bis Mittwoch | 08:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr |
| Donnerstag | 08:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 18:30 Uhr |
| Freitag | 08:00 – 14:00 Uhr |
Individuelle Beratungszeiten können jederzeit vereinbart werden.
Roger Suter, Stadtschreiber-Stellvertreter
Tel. 044 863 11 30
E-Mail an Roger Suter E-Mail an Roger Suter senden