Im Jahr 2000 bewilligte der Stadtrat Bülach die Durchführung des kantonalen wif!-Projektes "Behindertengerechte Modellgemeinde". Das Hauptziel dieses Projektes ist eine nachhaltige Integration in allen Lebensbereichen von Menschen mit Behinderungen. Bestehende Barrieren für Behinderte sollen hiermit so weit als möglich aus dem Bülacher Alltag verschwinden und die Gleichstellung und Integration von Menschen mit Behinderungen konkret realisieren. Erste praktische Schritte dazu sind bereits erfolgt.
Die Erfahrung von Bülach soll auch anderen Gemeinden zugute kommen und zeigen, wo und wie Hindernisse abgebaut werden können. Dank der Offenheit, mit der in Bülach in Politik, Wirtschaft und Bevölkerung über diese Problematik diskutiert wurde, ist das Modellprojekt bisher zum Erfolg geworden.
Um den laufenden Prozess für eine Stadt ohne Hindernisse nach wie vor weiterführen zu können, wurde die Arbeitsgruppe für eine Stadt ohne Hindernisse (AGSoH) gebildet. Die Gruppe soll langfristig die Ziele aus dem Projekt verfolgen und ist zugleich Anlaufstelle für die Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner mit Behinderung.
Der Stadtrat hält im Legislaturprogramm 2010-2014 fest, dass die Aktivitäten der Arbeitsgruppe für eine Stadt ohne Hindernisse weitergeführt werden. Dazu formulierte er das Ziel: "Menschen mit Behinderung erleben unsere Stadt ohne Hindernisse."
Die Arbeitsgruppe für eine Stadt ohne Hindernisse (AGSoH)
| Präsident | Mark Eberli |
| Mitglieder | Daniel Knöpfli, Leiter Soziales und Gesundheit |
| Peter Leemann | |
| Marianne Ringli | |
| Esther Sauter | |
| Otmar Wäger | |
| Johanna Wirth Calvo | |
| Sekretariat | Yvonne Henzmann |
Eine Gruppe von psychisch beeinträchtigten Menschen trifft sich seit 2007 zum gemeinsamen Geschichten schreiben in der Werkstatt Wisli. Dabei sind nun ein eigenes Wörterbuch und ein Film entstanden.
Die Arbeitsgruppe für eine Stadt ohne Hindernisse hat das Projekt finanziell unterstützt.