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Medienmitteilungen Archiv
06. Mai 2010: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 5. Mai 2010
Transporte von Siedlungsabfällen – Auftragsvergabe
Am 31. Dezember 2010 endet der Vertrag über den Transport von Siedlungsabfällen mit der Firma K. Müller AG (Wallisellen). Für die Abfuhr des Haus- und Gewerbekehrichts, des Grünguts und des Kartons wurde eine Submission durchgeführt. Der Stadtrat beschloss aufgrund des wirtschaftlich günstigsten Angebots, den Auftrag ab 1. Januar 2011 an die FREI Logistik + Recycling AG (Kloten) zu vergeben (vorbehältlich Rekurs gegen Submission). Die Vertragsdauer beträgt sechs Jahre.
Flachdach über Anbau Stadthalle: Genehmigung der Bauabrechnung
Im Rahmen der laufenden Sanierungsmassnahmen wurde festgestellt, dass die Decke über dem Anbau der Stadthalle eine zu hohe Durchbiegung aufweist. Aus statischen Gründen musste sie verstärkt werden. Gleichzeitig wurde die Dachhaut erneuert. Dafür genehmigte der Stadtrat im Mai 2007 einen Kredit von 165 000 Franken. Die Abrechnung schliesst nun mit Aufwendungen von 148 000 Franken ab.
Roger Suter
Stadtschreiber-Stv.
Tel. 044 863 11 30
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06. Mai 2010: Der Stadtrat hat sich konstituiert
Der neu gewählte Stadtrat der Legislatur 2010 – 2014 hat sich an seiner ersten Sitzung konstituiert. Die bisherigen Mitglieder behalten ihre Geschäftsfelder. Der neu gewählte Stadtrat Willi Meier übernimmt die Geschäftsfelder Abfallbewirtschaftung, Land- und Forstwirtschaft, Liegenschaften und Werke.
Insgesamt präsentiert sich die Verteilung der Geschäftsfelder wie folgt:
| Stadtrat | Geschäftsfelder | |||
|---|---|---|---|---|
| Walter Bosshard, Stadtpräsident | Kultur | Wirtschaft und Arbeit | ||
| Walter Baur | Finanzen | Familie und Jugend | ||
| Mark Eberli | Alter | Gesundheit | Soziales | |
| Jürg Hintermeister | Bevölkerungsdienste | Sicherheit | Sport | |
| Hanspeter Lienhart | Bau, Planung und Umwelt | Verkehr | ||
| Willi Meier | Abfallbewirtschaftung | Land- und Forstwirtschaft | Liegenschaften | Werke (Wasser, Abwasser) |
| Willi Wismer (ab 16.8.2010) | Bildung | |||
Der Stadtpräsident ist zudem für die Geschäftsfelder übergreifenden Aufgaben Behörden und Verwaltung, Kommunikation, Informatik und Controlling zuständig.
Das Vize-Präsidium bilden die Stadträte Hanspeter Lienhart und Mark Eberli. Der stadträtliche Ausschuss für Bau und Infrastruktur ABI wird weiterhin von Hanspeter Lienhart präsidiert. Weitere Mitglieder sind Willi Meier (neu) und Jürg Hintermeister (bisher).
Die Abgeordneten in die Kommissionen und Zweckverbände werden an der Stadtratssitzung vom 19. Mai 2010 bestimmt.
Roger Suter
Stadtschreiber-Stv.
Tel. 044 863 11 30
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29. April 2010: Roland Engeler ist neuer Leiter Sicherheit und Polizeichef
Der Stadtrat hat Roland Engeler per 1. Oktober 2010 als neuen Leiter Sicherheit und als Polizeichef angestellt. Der 47-jährige übernimmt die Führung der Abteilung mit den Bereichen Stadtpolizei, Feuerwehr und Zivilschutz mit 15 Mitarbeitenden. Dabei wird er als Polizeichef auch direkt das Team der Stadtpolizei führen. Zudem gehört er in seiner Funktion der Geschäftsleitung der Stadtverwaltung an.
Roland Engeler wird am 1. Oktober 2010 die Nachfolge von Hanspeter Handle antreten. Hanspeter Handle lässt sich auf Ende 2010, nach 20 Jahren als erfolgreicher Polizeichef der Stadt Bülach, vorzeitig pensionieren. Während der letzten zehn Jahre war er als Leiter der Abteilung Sicherheit auch Mitglied der Geschäftsleitung.
Roland Engeler bringt 24-jährige Berufserfahrung bei der Stadtpolizei Zürich und langjährige Führungserfahrung für seine neue Funktion mit. Der Stadtrat ist überzeugt, mit Roland Engeler eine qualifizierte und engagierte Persönlichkeit für diese wichtige Leitungsfunktion ernannt zu haben und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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22. April 2010: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 21. April 2010
Zweijähriges Projekt für eine „Zentrale Anlaufstelle 60plus Bülach“
Der Stadtrat stimmte einem zweijährigen Projekt „Zentrale Anlaufstelle 60plus Bülach“ zu. Er bewilligte dafür einen Kredit von 260 000 Franken. Das Projekt soll in den Jahren 2011/12 durchgeführt werden.
Das Alterskonzept 2009 sieht als eine der kurzfristigen Massnahmen die Schaffung einer zentralen Anlauf-, Beratungs- und Koordinationsstelle für Altersfragen vor. Ein/e Mitarbeitende/r der Pro Senectute wird Seniorinnen und Senioren sowie pflegende Angehörige in allen Themen rund ums älter werden beraten. Zudem wird sie die Nachbarschaftshilfe aufbauen und die Freiwilligenarbeit als wichtigen Faktor in der ressourcenorientierten Altersarbeit koordinieren und fördern. Die Stadt Bülach wird mit der Pro Senectute eine Leistungsvereinbarung abschliessen. Bewährt sich die Anlaufstelle, wird dem Gemeinderat nach Abschluss des Projekts die definitive Schaffung der Stelle beantragt.
Wasserversorgung: Erneuerung Fernwirksystem
Über das Fernwirk- und Leitsystem im Werkhof Furt werden die wichtigsten Anlagen der Wasserversorgung der Stadt Bülach gesteuert und überwacht. Das Fernwirk- und Leitsystem ist 1992/93 in Betrieb genommen worden. Die Steuerungsanlage wurde zwischenzeitlich durch mehrere Ausbauten erweitert, so dass heute verschiedene technische Generationen in Betrieb sind. Teilweise sind die Komponenten überaltert. Dies hat eine unübersichtliche Systemstruktur mit grösserem Wartungsaufwand und eine schwierige Ersatzteilbewirtschaftung zur Folge. Da die Versorgungssicherheit grösstenteils vom einwandfreien Funktionieren der Fernwirkanlage abhängt, beschloss der Stadtrat, das System auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Hierfür bewilligte er einen Kredit von 230 000 Franken. Die Arbeiten vergab er an die Rittmeyer AG (Baar). Weil an der Wasserversorgung auch Nachbargemeinden angeschlossen sind, haben sich diese an den Erneuerungskosten zu beteiligen.
Abtretungs- und Dienstbarkeitsvertrag über die Bollingerbrücke
Die Bollingerbrücke führt, zwischen der Schützenmatt- und der Nordstrasse, über die SBB-Linie Bülach-Schaffhausen. Im Jahr 2009 haben die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) diese Brücke erneuert. Sie weist nun eine Tragkraft von 40 Tonnen auf. Infolge der geänderten Abmessungen ergeben sich zwischen den Grundstücken der Stadt und der SBB geringfügige Grenzverschiebungen. Diese erfolgen gegenseitig unentgeltlich. Der Stadtrat genehmigte die Mutation sowie den Abtretungs- und Dienstbarkeitsvertrag mit der SBB.
Dachslenberg-/Berglistrasse: Genehmigung Bauabrechnung
Im Februar 2009 genehmigte der Stadtrat die Projekte über den Ersatz der Abwasser- und Wasserleitungen in der Dachslenberg- und Berglistrasse. Er bewilligte dafür einen Kredit von 140 000 Franken. Die Bauabrechnung schliesst nun mit Kosten von 110 000 Franken ab. Der Kredit wird damit um 30 000 Franken unterschritten, weil der Deckbelag erst später eingebaut wird. Der Stadtrat genehmigte die Bauabrechnung.
Ersatz der Wasserleitungen Läubberg und Solistrasse: Genehmigung der Bauabrechnung
Im Juli 2007 genehmigte der Stadtrat das Projekt über den Ersatz der Wasserleitungen Läubberg und Solistrasse sowie von zwei parallel zur Wasserleitung verlaufenden Signalkabeln. Er bewilligte dafür einen Kredit von 495 000 Franken. Die Abrechnung schliesst nun mit Aufwendungen von 497 500 Franken und damit Mehrkosten von 2500 Franken ab. Der Stadtrat genehmigte die Abrechnung und bewilligte den erforderlichen Nachtragskredit.
Aufhebung der Kleinkläranlage Heimgarten: Genehmigung Bauabrechnung
Im Oktober 2007 bewilligte der Gemeinderat einen Projektkredit von 323 000 Franken für die Aufhebung der Kleinkläranlage Heimgarten und den Bau der Abwasserdruckleitung Heimgarten–Wisli. Die Bauabrechnung schliesst nun mit Aufwendungen von 343 000 Franken ab. Dies entspricht, unter der Berücksichtigung der Teuerung, einer Kostenüberschreitung von 17 000 Franken. Die Mehrkosten sind vor allem auf die technischen Arbeiten zurückzuführen, welche sich aufwendiger als angenommen gestalteten. Dies unter anderem wegen einer Konzeptänderung und der Lageverschiebung der Abwasserleitung. Der Stadtrat genehmigte die Abrechnung zuhanden des Gemeinderats.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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20. April 2010: Brockenstube gewinnt den Bülacher Triangel 2010
Die Stadt Bülach hat die Brockenstube des Gemeinnnützigen Frauenvereins mit dem Bülacher Triangel 2010 ausgezeichnet. Der Preis, welcher mit 5000 Franken dotiert ist, wurde dieses Jahr bereits zum zweiten Mal verliehen. Die Stadt Bülach zeichnet mit dem Bülacher Triangel jährlich nachhaltige unternehmerische Leistungen aus. Die Brockenstube überzeugte die Jury mit ihrem Engagement in allen drei Nachhaltigkeitsbereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales.
1960 gründete der Gemeinnützige Frauenverein die Brockenstube. Seither ist die „Sozialfirma Brockenstube“ das finanzielle Rückgrat des Vereins. Die Einnahmen werden grösstenteils für gemeinnützige Aufgaben eingesetzt. Es werden dabei vor allem soziale Einrichtungen aus Bülach und der näheren Umgebung berücksichtigt. Aber auch Einzelpersonen oder Organisationen, die sich der Kultur und der Freizeit widmen, werden begünstigt. Schliesslich finanziert der Gemeinnützige Frauenverein mit dem Erlös aus der Brockenstube auch vereinseigene Angebote. Dazu zählen insbesondere der Kinderhütedienst, das Atelier Kreativ oder der Schreibdienst. Das Atelier Kreativ ermöglicht es den BewohnerInnen der Bülacher Alterszentren gemeinsam ihren kreativen Neigungen nachzugehen, der Schreibdienst bietet Unterstützung bei der Korrespondenz in deutscher Sprache.
In der Brockenstube selbst engagieren sich über 100 Frauen gemeinnützig. Selbstverständlich unterstützt eine Brockenstube den nachhaltigen Konsum. Nicht mehr benötigte Gegenstände können einer anderen Nutzung zugeführt werden. Stadtrat Mark Eberli würdigte die Leistungen der Brockenstube des Gemeinnützigen Frauenvereins und stellte zusammenfassend fest: „Ihr seid ein wichtiger Bestandteil in unserem Gemeinwesen und gehört zu unserem Stadtbild.“
Der Bülacher Triangel, der Preis für nachhaltiges Wirtschaften, ist mit 5000 Franken dotiert. Die Preisfigur, ein Triangel eingelassen in Bülacher Nussbaumholz, widerspiegelt die drei Nachhaltigkeitsbereiche Ökologie, Ökonomie und Soziales. Sie wurde von der Schreinerei Baltensperger und dem Atelier Heller (beide Bülach) gestaltet und zur Verfügung gestellt.
Die nachhaltige Entwicklung ist ein zentrales, strategisches Thema des Stadtrats. Mit der Vergabe des Bülacher Triangels will er das lokal vorhandene Engagement in die öffentliche Wahrnehmung rücken. Wie bereits bei der ersten Vergabe des Bülacher Triangels 2009 wurden wiederum mehrere auszeichnungswürdige Leistungen nominiert. Die neunköpfige Jury unter dem Vorsitz von Stadtpräsident Walter Bosshard zeigte sich beeindruckt, wie gross das Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften in Bülach ist. Ende 2010 wird der Bülacher Triangel 2011 öffentlich ausgeschrieben. Interessierte finden aber jederzeit weitere Informationen zum Bülacher Triangel unter www.buelach.ch/triangel.
Gemeinnütziger Frauenverein Bülach
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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12. April 2010: Abschluss eines weiteren Schrittes in der Entwicklung von Bülach Nord
Die Testplanungen Bülach Nord haben mit dem 3. Workshop im Januar ihren Abschluss gefunden. Letzte Woche wurden die Resultate der Testplanungen durch den Stadtrat beschlossen, gestern wurden sie den Medien und dem Gemeinderat präsentiert.
Auslöser der Testplanungen Bülach Nord war das SIL-Verfahren (Sachplan Infrastruktur Luftfahrt) von Bund und Kanton Zürich. Die in der Evaluation stehenden Betriebsvarianten haben fluglärmbedingt Auswirkungen auf das Siedlungsgebiet von Bülach. Der westliche Teil der Stadt dürfte bleibend von Überschreitungen der Lärm-Immissionsgrenzwerte betroffen sein. Zonen für lärmempfindliche Nutzungen wie Wohnen dürfen dort nicht mehr ausgeschieden werden. Die Kompensation für lärmempfindliche Nutzungen hat konsequenterweise ausserhalb der Gebiete mit Immissionsgrenzwertüberschreitungen aus dem zu erwartenden Fluglärm zu erfolgen. Das heutige Industriegebiet in Bülach Nord mit den Arealen Vetropack und Bülachguss, aber auch das SBB-Arael sowie das Hertiquartier bieten sich in Kombination mit den städtebaulichen Absichten der Stadt («Leitbild Bülach Nord», «Perspektiven der Stadtentwicklung») und aufgrund der sehr guten Verkehrsanbindung sowohl an den öffentlichen Verkehr als auch an den motorisierten Individualverkehr in idealer Weise an.
Die Testplanungen haben gezeigt, dass die Ansiedlung von Wohnnutzung in einem immissionsbelasteten, teilweise immer noch industriell-gewerblich geprägten Umfeld mit städtebaulich-architektonisch intelligenten Konzepten durchaus möglich ist. Mit einer geschickten Setzung und sorgfältiger Ausbildung der neuen Gebäudekörper sowie guten Grundrisslösungen kann auch in einer Umgebung, die heute teilweise wenig Aussenraumqualität aufweist, eine gute Wohnqualität geschaffen werden. Der Grundsatzentscheid der Verlagerung der Wohnnutzung in das ehemalige Industrie- und Gewerbegebiet Bülach Nord wird durch die Resultate der Testplanung vollumfänglich gestützt. Die Testplanungen haben aber auch gezeigt, dass eines der Ziele für Bülach Nord die Integration von Arbeitsplätzen und Einwohnern sein muss. Eine Segregation, wie dies in Bülach Süd durch den Bau reiner Wohnquartiere erfolgt ist, wird abgelehnt. Als siedlungspolitisch vertretbar wird daher ein Wohnanteil von ca. 60% angesehen. Damit könnte in Bülach Nord Wohnraum für ca. 1'500 Personen bereitgestellt werden und mehrere Hundert Arbeitsplätze geschaffen werden.
Im Testplanungsverfahren hat nicht nur der Wohnanteil zu Diskussionen Anlass gegeben, sondern insbesondere auch die von den Architekten vorgeschlagenen Gebäudehöhen für das Vetropackareal von bis zu 60 Metern. Höhere Gebäude oder Hochhäuser sind im Stadtteil Bülach Nord nichts Ungewöhnliches, wie der Sandmischturm auf dem Areal Bülachguss zeigt. Im angrenzenden Industriegebiet Schützenmatt sind Gebäudehöhen bis zu 32 m erlaubt. Für den einstmals geplanten Ausbau der Pflegeplätze des Krankenheimverbands Zürcher Unterland KZU am Standort Bülach war sogar ein Gebäude mit einer Höhe von rund 40 m vorgesehen, welches als Sieger aus einem Konkurrenzverfahren hervorging. Hochhäuser weisen im Vergleich zu ihrem Volumen einen kleineren Fussabdruck (Grundfläche) auf als beispielsweise Punktbauten oder Blockrandbauten und erlauben so grössere Freiräume, was nachweislich die Wohn- und Aufenthaltsqualität verbessert. Zudem wird der Stadtteil Bülach Nord nach seiner geplanten Entwicklung nicht länger nur Industriestandort und damit Peripherie bleiben, sondern künftig als attraktives Mischnutzungsgebiet ein Tor zur Stadt bilden und zum eigenständigen Quartier im Norden werden. Hohe Gebäude unterstützen diese Funktion. Auch der kantonale Richtplan macht deutlich, dass in der Nähe des Bahnhofs verdichtet gebaut werden soll. Bei der angestrebten Baumasse von 7.0 m3/m2 müssen Hochhäuser möglich sein. Zudem gilt es, die vorhandenen Bauzonen in Bülach Nord so effizient wie möglich zu nutzen, ohne dass dies zulasten des Freiraums geht, so die Meinung des Stadtrates und der Kommission für Stadtgestaltung.
Der nächste Schritt besteht in der raschen, zielgerichteten Durchführung der Teilrevision der Nutzungsplanung durch die Stadt. Damit sollen die Grundeigentümer in einer ersten Phase bis in rund einem Jahr Rechtssicherheit erhalten für die angestrebte gemischte Nutzweise in Bülach Nord. Die Teilrevision der Nutzungsplanung ist durch das Gemeindeparlament festzusetzen und durch die Baudirektion zu genehmigen. Parallel zur Teilrevision der Nutzungsplanung wird der Rahmengestaltungsplan Bülach Nord durch die Stadt Bülach ausgearbeitet. Dieser beinhaltet eine gesamtheitliche städtebauliche, freiräumliche und verkehrstechnische Betrachtung dieses Stadtteils und gibt Auskunft über die zu ergreifenden Massnahmen, um die öffentlichen Interessen in den neuen Stadtquartieren umsetzen zu können. Die Gestaltungspläne für die einzelnen Areale werden nach Massgabe der Testplanung anschliessend durch die Privaten erarbeitet.
Der Start in die Teilrevision der Nutzungsplanung kann als geglückt bezeichnet werden. Das gewählte Verfahren hat den Weg für eine nachhaltige Stadtentwicklung geebnet. Der frühe Einbezug der wichtigsten Planungspartner wirkte vertrauensbildend, das auf Kooperation und Transparenz basierende Testplanungsverfahren schuf partnerschaftliche Bindungen, die eine erfolgreiche Umsetzung der Ergebnisse der Testplanung erwarten lassen. Der Stadtrat ist daher überzeugt, die Weichen für eine erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung des Stadtteils Bülach Nord richtig gestellt zu haben.
Schlussbericht Testplanung Bülach Nord (PDF, 3.3 Mb)
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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12. April 2010: Bülach im Film erleben
Diese Tage beginnen die Dreharbeiten für den Film über die Stadt Bülach. Der Film wird die Vielseitigkeit Bülachs zum Ausdruck bringen und Bülach in allen Jahreszeiten zeigen. Erstmals aufgeführt wird der Film im Jahr 2011.
Der Stadtrat hat die Produktion eines Imagefilms über die Stadt Bülach in Auftrag gegeben. Damit wird eine Massnahme aus dem Massnahmenpaket Stadtentwicklung umgesetzt. Der Film wird Bülach mit seinen vielfältigen Facetten zeigen. Wie lässt es sich in Bülach leben, arbeiten, wirtschaften, Sport treiben, Kultur geniessen oder anderen Freizeitaktivitäten frönen? Im Film werden Bülacherinnen und Bülacher begleitet, womit Bülach erlebbar wird.
Die timeline Film GmBH aus Bülach wird den Film drehen. Insgesamt wurden drei Unternehmen eingeladen, ihr Konzept für den Bülach-Film einer Jury zu präsentieren. Die Idee der timeline Film überzeugte die Jury unter Vorsitz von Stadtpräsident Walter Bosshard am meisten.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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08. April 2010: Rückblick auf die Legislatur 2006 – 2010: Bülach entwickelt sich positiv
Der Stadtrat konnte viele der gesteckten Ziele erreichen. Zu diesem Schluss kommt er im Rückblick auf die Legislaturperiode 2006 – 2010. Bülach entwickelte sich in den letzten vier Jahren positiv, trotz eines zuletzt schwierigen wirtschaftlichen Umfelds. Einige Vorhaben, bei denen das angestrebte Resultat bis Ende der Legislatur nicht erreicht worden ist, werden in der kommenden Legislatur weiterverfolgt.
Der Stadtrat stellte die Legislaturschwerpunkte im Herbst 2006 vor. Unter dem Begriff „Top 10“ setzte er zehn Schwerpunkte fest. Für die übergeordneten Themen Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, Werterhaltung der Infrastruktur und Regionale Vernetzung sowie für die einzelnen Geschäftsfelder formulierte er Ziele und Massnahmen. Der Rückblick konzentriert sich auf die übergeordneten Themen und die „Top 10“-Ziele.
Zentrum im Zürcher Unterland
Die Bevölkerungszunahme in den letzten vier Jahren war markant. 2006 lebten 15 000 Menschen in Bülach, im Oktober 2009 wurde die Marke von 17 000 Einwohnerinnen und Einwohnern überschritten. Der Bevölkerungs-zuwachs schlägt sich auch in den Steuereinnahmen nieder. Erstmals seit 1998 wurde der Steuerfuss der Politischen Gemeinde gesenkt: von 102 auf 98 Prozent. Generell präsentiert sich die finanzielle Situation der Stadt Bülach stabil: Die Rechnungsabschlüsse 2006 bis 2009 fielen allesamt positiv aus. Und die Nettoschuld von 17,4 Millionen Franken aus dem Jahr 2006 konnte bis 2009 in ein Nettovermögen von 5,4 Millionen Franken gewandelt werden.
Mit der steigenden Einwohnerzahl steigen die Anforderungen an den Verkehr. Anfangs 2010 initiierte der Stadtrat die Erarbeitung eines Gesamtverkehrskonzepts. Dessen Ausarbeitung ist für den Zeitraum 2010/11 vorgesehen.
Um eine qualitätsvolle Stadtentwicklung zu gewährleisten, verabschiedete der Stadtrat im Frühling 2008 das Massnahmenpaket Stadtentwicklung. Basierend auf der Vision legte er Ziele, Strategien und Massnahmen für die Bereiche Standort, Wirtschaft und Raumplanung fest. Ebenfalls im Frühling 2008 formulierte die Planungsgruppe Zürcher Unterland (PZU) die Forderung: „Stärkung der Funktion von Bülach als Regionalzentrum für das Zürcher Unterland“.
Der Standort Bülach und die Wirtschaft
Der Standort Bülach und dessen weitere Entwicklung war ein wichtiges Thema in der Kontaktgruppe Wirtschaft. Die 15 Mitglieder erarbeiteten Grundlagen zur zukünftigen Ausrichtung der Standortförderung Bülach. Diese Erkenntnisse werden in die neue Legislaturplanung einfliessen.
Ein Gewinn für die Region ist die Gründung der Standortförderung Züri-Unterland. Stadtpräsident Walter Bosshard engagiert sich seit der Gründung des Vereins anfangs 2008 als Präsident. Etabliert ist der regelmässige Austausch zwischen Politik bzw. Verwaltung mit dem Gewerbe, den Bülacher Industrien und einzelnen Unternehmen. 2009 begrüsste der Stadtrat erstmals die neu in Bülach domizilierten bzw. neu gegründeten Unternehmen.
Der Nachhaltigkeit und der Werterhaltung verpflichtet
Die starke Bevölkerungszunahme spiegelt sich auch im Wohnungsbau. Ende 2009 gab es 8195 Wohnungen, 795 mehr als Ende 2005. Um einen sparsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu fördern, wurde der Arealüberbauungsbonus in die Bau- und Zonenordnung (BZO) aufgenommen. Bauvorhaben, welche den Minergie-Standard erfüllen, kommen in den Genuss des Bonus.
Die im Sommer 2009 lancierte Kampagne AQUArtett sensibilisiert die Bevölkerung für einen sorgsamen Umgang mit dem wichtigsten Lebensmittel, dem Wasser. Mit dem Bülacher Triangel zeichnet der Stadtrat seit 2009 jährlich ein lokales Unternehmen für dessen ausgezeichnetes nachhaltiges Wirtschaften aus. Die Stadt Bülach selbst wurde 2008 zum vierten Mal mit dem Label „Energiestadt“ ausgezeichnet. Im Ranking der Energiestädte im Kanton Zürich liegt Bülach aktuell an fünfter Stelle und hat damit die Vorgabe aus dem Legislaturprogramm deutlich übertroffen.
Im Jahr 2006 erarbeitete die Abteilung Land- und Forstwirtschaft den Betriebsplan 2006/07 bis 2015/16 für den Bülacher Stadtwald. Darin festgehalten ist unter anderem die Förderung der Eiche. Für diese Leistung wurde der Forstbetrieb Bülach 2009 mit dem Förderpreis „Eiche 2200“ ausgezeichnet. Zur Abteilung Land- und Forstwirtschaft gehört auch die Entsorgung. In den letzten vier Jahren konnten bessere Verträge mit den Abfall abnehmenden Unternehmen ausgehandelt und Abläufe optimiert werden. Dies führte dazu, dass per 1. Januar 2010 die Grundgebühr von 94 auf 30 Franken gesenkt werden konnte.
Ein stetiges Augenmerk gilt der Werterhaltung der Infrastruktur. So wurde das Entwässerungsnetz nach Massgabe des Generellen Entwässerungplans (GEP 2002) saniert. Instand gestellt wurden auch einzelne Schulliegenschaften, die Stadthalle, der Wellness-Bereich und die Eisbahntechnik des Sportzentrums Hirslen. Sowohl beim GEP 2002 wie auch beim Sportzentrum Hirslen stehen noch weitere Sanierungen an.
Wegweiser Alterskonzept
In einem offenen Prozess wurden das Alterskonzept 2009 und das Pflegeplatzkonzept erarbeitet. Als eine der ersten Massnahmen setzte der Stadtrat eine Kommission für das Alter (KofA) ein. Die KofA wirkt als beratendes Organ und erarbeitet Entscheidungsgrundlagen für den Stadt- und Gemeinderat. Aus Vertretenden der Gemeinden Bachenbülach, Bülach, Glattfelden, Hochfelden und Winkel besteht die Arbeitsgruppe „Zukunft Alter“. Sie beschäftigt sich mit der möglichen Zusammenarbeit aller Alters- und Spitexorganisationen.
Für ein attraktives Kultur- und Bildungsangebot
Ende 2008 wurde das Kulturkonzept verabschiedet. Es sieht zahlreiche Massnahmen, davon vier Kernmassnahmen, vor. Drei der vier Kernmassnahmen konnten bereits umgesetzt werden: Der Gemeinderat stimmte der Schaffung der Stelle eines Kulturbeauftragten und einer Erhöhung des Betriebsbeitrags an das Kultur- und Begegnungszentrum Guss 81-80 zu. Gegen beide Entscheide wurde jedoch das Referendum ergriffen. Die Stimmberechtigten werden am 13. Juni 2010 darüber entscheiden. Ende 2009 verabschiedete die Kulturkommission zuhanden des Stadtrats „Richtlinien zur Vergabe von Unterstützungsbeiträgen an Kulturprojekte und von jährlich wiederkehrenden Kulturbeiträgen“. Damit ist auch eine dritte Kernmassnahme umgesetzt. Die Umsetzung der vierten Kernmassnahme, die Realisierung eines Theater- und Konzertsaals, sowie die Umsetzung weiterer Massnahmen stehen noch an.
Auf grosse Begeisterung bei den Jugendlichen stösst das neu eingeführte Bülacher „Meet & Move“. Mit dem Bülacher „Ideentopf“ werden Projekte von Jugendlichen und Familien zur Förderung der Jugend- und Familienkultur finanziell unterstützt. Kultur- und Jugendarbeit sind meist auch Freiwilligenarbeit. Der Bülacher Freiwilligentag ist ein Dankeschön an all jene, welche sich in einem Verein, in einer Institution oder im Privaten freiwillig und unentgeltlich einbringen.
Für ein qualitativ gutes und attraktives Bildungsangebot engagiert sich das Bildungszentrum Zürcher Unterland (BiZZU). Ein wichtiger Erfolg war die Sicherung der Volkshochschule Region Bülach.
Projektwettbewerb Sport- und Erholungspark Erachfeld abgeschlossen
Noch nicht erfolgt ist der Baubeginn für den Sport- und Erholungspark. Durch einen privaten Rekurs bleibt die Umsetzung blockiert. Hingegen wurde Ende Februar 2010 der Projektwettbewerb abgeschlossen. Zusammen mit den Kreisgemeinden wurden genaue Bedarfsanalysen und mögliche Finanzierungsmodelle für den Park entwickelt. Die Entscheidungen der Kreisgemeinden, sich verbindlich am Projekt zu beteiligen, stehen aus. Dringend erforderlich ist eine Zwischenlösung für den FC Bülach, für den die heutige Situation auf der Anlage Gringglen unzureichend ist. Der Stadtrat bemüht sich intensiv eine passende Zwischenlösung zu finden.
Standort Zentrales Verwaltungsgebäude
Im November 2009 informierte der Stadtrat über den getroffenen Standortentscheid für ein Zentrales Verwaltungsgebäude. Eine Beurteilung verschiedener Standorte zeigte, dass drei möglich sind. Den Standort Hans-Haller-Gasse beurteilte der Stadtrat am positivsten. Der Gemeinderat entscheidet im April 2010 über einen Projektierungskredit. Die Durchführung des Projektwettbewerbs ist für 2010 vorgesehen. Bereits im Frühling 2008 hatte der Stadtrat dem Gemeinderat ein Projekt für eine Zentrale Stadtverwaltung in der Überbauung „Seematt“ unterbreitet. Dieses wies der Gemeinderat zurück und beauftragte den Stadtrat, „einen neuen Vorschlag für eine stadteigene Lösung auszuarbeiten.“
Legislaturziele 2006 - 2010, Rückblick Legislatur (Powerpoint-Präsentation)
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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08. April 2010: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 7. April 2010
Ersatz des Schulmobiliars in der Schulanlage Hohfuri: Abrechnung
Für den Ersatz des Schulmobiliars in der Schulanlage Hohfuri in Etappen (2006 – 2009) genehmigte der Stadtrat im Jahr 2005 einen Kredit von insgesamt 276 500 Franken. Die Abrechnung schliesst mit Kosten von 276 700 Franken ab. Der Stadtrat genehmigte die Abrechnung.
Forstbetrieb: Ersatz eines Transporters
Im Forstbetrieb muss aus Altersgründen ein Allrad-Transporter ersetzt werden. Der Stadtrat genehmigte für den Kauf eines neuen Fahrzeugs einen Kredit von 132 000 Franken. Der Auftrag wurde an die J. Naef Landmaschinenstation (Eglisau) vergeben.
Einbürgerungen
Der Stadtrat behandelte zwei Einbürgerungsanträge von ausländischen Staatsangehörigen. Beiden Gesuchen stimmte er unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung zu. Die Gesuchsteller stammen aus Italien und aus dem Kosovo.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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25. März 2010: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 24. März 2010
Teilrevision kantonaler Richtplan Verkehr, "Flughafen Zürich" - Stellungnahme
Im Dezember 2009 eröffnete die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich das Anhörungsverfahren bei Gemeinden und Planungsgruppen zur Teilrevision des kantonalen Richtplans, Kapitel "Flughafen Zürich". Der Revisionsentwurf ist inhaltlich und terminlich mit dem Verfahren zum Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL), Objektblatt Flughafen Zürich, koordiniert.
Der Richtplanentwurf enthält - als neues raumplanerisches Instrument - die so genannte Abgrenzungslinie (AGL). Der Verlauf der AGL soll die Grösse des Gebiets um den Flughafen regeln, in welchem aus Gründen der Fluglärmentwicklung weder neue Bauzonen noch Um- und Aufzonungen für Wohnen bzw. lärmempfindliche Nutzungen möglich sind. Die AGL ist für die direkt betroffenen Gemeinden von grösster Bedeutung.
19 potenziell von der Abgrenzungslinie betroffene Gemeinden, hierunter die Stadt Bülach, haben eine gemeinsame Stellungnahme ausgearbeitet. Mit diesem koordinierten Vorgehen vertreten die Gemeinden im Westen, Norden, Osten und Südosten des Flughafens eine gemeinsame Grundhaltung. Die Eingabe ist mit derjenigen der regionalen Planungsgruppe Zürcher Unterland (PZU) abgestimmt. Anerkannt wird die Zweckmässigkeit der Mechanik einer Abgrenzungslinie, allerdings nicht in der vom Kanton konzipierten Ausgestaltung. Damit die unterzeichnenden Gemeinden dieses Instrument unterstützen können, werden der Baudirektion fünf Korrekturen beantragt, dank welcher die Siedlungsentwicklung der Gemeinden weniger stark eingeschränkt wird. Der Stadtrat hat dieser gemeinsamen Stellungnahme ebenfalls zugestimmt.
Sanierung Knoten Allmend-/Feldstrasse
Der Knoten Allmend-/Feldstrasse weist einen ungenügenden Einlenkerradius auf. Es kommt deshalb häufig zu Verkehrsbehinderungen. Davon betroffen ist insbesondere der Bus 504. Im Zusammenhang mit einem privaten Bauvorhaben kann die Stadt nun eine Fläche von 50 m² für eine Sanierung des Einlenkers erwerben. Der Stadtrat genehmigte den Vertrag. Für den Landerwerb, die Vermessungs- und Notariatskosten sowie für die Vorbereitungsarbeiten bewilligte er einen Kredit von 30 000 Franken. Die Strasse wird voraussichtlich im Sommer 2010 saniert.
Bauliche Umgestaltung der Hans-Haller-Gasse sistiert
In den Jahren 2006, 2007 und 2009 erfolgten die ersten drei Etappen der baulichen Umsetzung der Begegnungszone. Die vierte und letzte Etappe, die Hans-Haller-Gasse inklusive die Sanierung des Hans-Haller-Platzes, sollte im laufenden Jahr realisiert werden. Zurzeit laufen Abklärungen zum Zentralen Verwaltungsgebäude im Bereich Poststrasse/Hans-Haller-Gasse und der in diesem Zusammenhang notwendigen Anpassungen der Werkleitungen usw. Entsprechend ist eine Sanierung dieses Bereichs zum heutigen Zeitpunkt nicht zweckmässig. Der Stadtrat beschloss deshalb, die Arbeiten vorläufig zu sistieren.
Hingegen sollen die Planung für die Neugestaltung des Hans-Haller-Platzes und die Anpassung des Kirchenhügels (vgl. Medienmitteilung vom 14. Januar 2010) vorangetrieben werden.
Ersatz der Wasserleitung in der Winterthurerstrasse
Die Baudirektion des Kantons Zürich beabsichtigt, im Sommer 2010 die Fahrbahn der Winterthurerstrasse zwischen der Seemattstrasse und dem Gebiet Ridal zu sanieren. Vorgängig sind, soweit notwendig, Werkleitungen zu sanieren oder ersetzen. Die aus dem Jahr 1948 stammende Wasserleitung musste schon mehrmals repariert werden, weshalb ein Ersatz notwendig ist. Die Ingenieurbüros Tantanini und Partner AG (Bülach) und WS Ingenieure AG (Bülach) haben die Projekte für den Ersatz der Wasserleitung ausgearbeitet. Insgesamt betragen die Kosten 1,105 Millionen Franken. Der Stadtrat genehmigte die Projekte und bewilligte den Kredit. Gleichzeitig vergab er die entsprechenden Bau-, Installations- und technischen Arbeiten. Mit der Ausführung soll im Mai 2010 begonnen werden. Bis Mitte Oktober 2010 sind grossräumige Verkehrsumleitungen unumgänglich.
ARA Furt: Umsetzung Sanierungspaket 2010
Gemäss dem langjährigen Finanzplan sind jährliche Sanierungspakete vorgesehen. Im Budget 2010 sind für den Werterhalt 314 000 Franken in der Investitionsrechnung eingestellt. Für die vorgesehenen Massnahmen holte die Hunziker Betatech AG (Winterthur) Offerten ein und arbeitete einen darauf basierenden Kostenvoranschlag aus. Demzufolge sind für das Sanierungspaket 2010 330 000 Franken notwendig. Der Stadtrat bewilligte den Kredit und beauftragte die Städtischen Betriebe die Arbeiten zu vergeben. Gemäss dem Baukostenverteiler hat Bülach 63,6 Prozent, d.h. 209 900 Franken, zu übernehmen. Der Rest geht zulasten der vier Anschlussgemeinden. Die Arbeiten werden ab Mai 2010 ausgeführt.
Sportzentrum Hirslen: Teilsanierung der Wasseraufbereitungsanlage des Nichtschwimmerbeckens
Das Nichtschwimmerbecken des Hallenbads Hirslen ist bei den Besucherinnen und Besuchern sehr beliebt. Vor allem an Wochenenden und im Winter werden hohe Besucherfrequenzen erreicht. Diese liegen jenseits der ursprünglich geplanten Kapazität, für welche die Wasseraufbereitungsanlage konzipiert wurde. Der Stadtrat genehmigte für die Teilsanierung der Wasseraufbereitungsanlage im Nichtschwimmerbecken einen Kredit von 146 000 Franken als gebundene Ausgabe. Die Arbeiten werden an die Hydroair AG (Zürich) vergeben.
Bauabrechnung: Instandsetzung des Regenbeckens in der ARA Furt
Im August 2003 bewilligte der Stadtrat einen Kredit von 248 000 Franken für die Sanierungsarbeiten im Regenbecken. Die Bauabrechnung schliesst mit Aufwendungen von 227 700 Franken ab. Damit wird der Kredit um 20 300 Franken unterschritten. Der Stadtrat genehmigte die Abrechnung.
Bauabrechnung: Ersatz der Wasserleitung Schülerheim Heimgarten
Im April 2007 bewilligte der Stadtrat einen Kredit von 186 000 Franken für den Ersatz der Wasserleitung Schülerheim Heimgarten. Die Bauabrechnung schliesst mit Aufwendungen von 220 000 Franken ab. Damit wird der Kredit um 34 000 Franken überschritten. Der zusätzliche Ersatz einer alten Leitung und kurzfristige Projektänderungen führten zur Kreditüberschreitung. Der Stadtrat genehmigte die Abrechnung und bewilligte den entsprechenden Nachtragskredit.
Einbürgerungen
Der Stadtrat behandelte zwei Einbürgerungsanträge von ausländischen Staatsangehörigen. Einem Gesuch stimmte er unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung zu. Ein Gesuch lehnte er ab. Die Gesuchsteller stammen aus der Ukraine und Kroatien.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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25. März 2010: Erneut Rekordergebnis in der Stadt Bülach
Mit vierzehn Millionen Franken Ertragsüberschuss ist der Stadt Bülach ein glänzender Jahresabschluss 2009 gelungen. Budgetiert war eine ausgeglichene Rechnung. Die Finanzlage hat sich damit weiter stabilisiert: Es konnten Schulden abgebaut und das Eigenkapital auf siebzig Millionen Franken aufgestockt werden. Das Rekordergebnis ist zur Hauptsache auf Steuereinnahmen aus früheren Jahren zurückzuführen, die schwer abzuschätzen sind.
Die laufende Rechnung 2009 schliesst mit einem Überschuss von 14,0 Millionen Franken gegenüber einem budgetierten Verlust von 0,1 Millionen ab. Die Einnahmen betragen 116 Millionen Franken, die Ausgaben – genau wie budgetiert – 102 Millionen Franken. Das langfristige Fremdkapital wurde im Berichtsjahr um weitere fünf Millionen Franken abgebaut. Der Zinsbelastungsanteil ist erneut gesunken, der Vermögensertrag überstieg die Passivzinsen. Die Investitionen hielten sich im Rahmen der langfristigen Strategie.
Die positive Abweichung vom Budget haben höhere Einnahmen aus „Steuern früherer Jahre“ ermöglicht. Statt der budgetierten fünf Millionen gingen rund zwölf Millionen Franken an nachträglichen Steuern ein. Die ordentlichen Steuern spülten mit 28,7 Millionen dagegen weniger als die budgetierten 29,5 Millionen Franken in die Kasse. Etwas höher als erwartet ist auch der Steuerkraftausgleich ausgefallen, nämlich um fast zwei Millionen Franken.
Der Erfolg lässt in den nächsten Jahren dringend notwendige Investitionen zu, schafft Platz für strategische Landkäufe, den Abbau von Schulden und die Annäherung des Steuerfusses an den kantonalen Mittelwert. Vor allem ist Bülach mit dem höheren Eigenkapital für allfällige Rückschläge besser gewappnet als früher: Die Auswirkungen der Finanzkrise werden in den öffentlichen Haushalten mit Verzögerung erwartet, allgemein nicht vor 2011 oder 2012. Und nach jüngsten Schätzungen sind die Folgen auch weniger stark als ursprünglich befürchtet.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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25. März 2010: Neue Massstäbe in der Tabak- und Alkoholprävention
Bülach setzt neue Massstäbe in der Tabak- und Alkoholprävention. Die Stadt Bülach beteiligt sich am Pilotprojekt „Gemeindeorientierte Tabakprävention“ des Bundes, bezieht aber zusätzlich das Alkoholthema mit ein. Gemeinsam mit der Suchtpräventionsstelle Zürcher Unterland führt die Stadt Bülach am 8. April 2010 eine Kick-off-Veranstaltung durch.
Alkohol und Tabak sind die am meisten verbreiteten Genuss- und Suchtmittel. Damit verbunden sind Entspannung und Geselligkeit, aber auch Probleme: gesundheitliche wie soziale. Prävention tut Not. Dies sagte sich auch der Bund. In insgesamt 16 Gemeinden aus vier Kantonen ist ein Pilotprojekt „Gemeindeorientierte Tabakprävention“ angelaufen. Bülach gehört dazu, beschränkt sich aber nicht auf Tabak allein, sondern bezieht auch das Alkoholthema mit ein. Koordiniert wird das Projekt national durch die Schweizerische Gesundheitsstiftung Radix, kantonal unterstützt durch die Fachstelle „züri rauchfrei“.
Und so macht die Stadt Bülach – genauer die Abteilung Soziales und Gesundheit unter der Federführung von Stadtrat Mark Eberli – in nächster Zeit einen grossen präventiven Schritt vorwärts. Tabak- und Alkoholprävention sollen gezielt dort verstärkt werden, wo Lücken bestehen.
Gemeinsam mit der Suchtpräventionsstelle Zürcher Unterland lädt die Stadt ein zum Austausch unter möglichst vielen Interessierten. Ziel ist es, einen Überblick der bereits bestehenden Präventionsaktivitäten zu bekommen und um gemeinsam den Bedarf nach weiteren Massnahmen zu erarbeiten:
Donnerstag, 8. April 2010, 19.00 bis 21.45 Uhr
im Reformierten Kirchgemeindehaus, Grampenweg 5, Bülach
Zum Mitdiskutieren sind alle Einwohnerinnen und Einwohner eingeladen. Sicher anwesend sind die drei Stadträte Mark Eberli, Walter Baur und Max Nievergelt; vertreten sind zudem Vereine, Gewerbe, Industrie, SBB-Areal, Tankstellenshops, reformierte und katholische Kirche, Büli-Ärzte, Pro-Senectute, Jugendarbeit, Jugendverbände, Stadtpolizei, Tennishalle, Stadthalle, Volksschule, Kantons- und Berufsschule.
Die Verantwortlichen freuen sich auf eine rege Teilnahme, damit die Bülacher Alkohol- und Tabakprävention auf möglichst stabilen Füssen steht!
Anmeldungen bis 6. April 2010: Stadt Bülach, Yvonne Henzmann, Marktgasse 27, 8180 Bülach,
Telefon 044 863 14 51, E-Mail
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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24. März 2010: Jubiläumsjahr „Bülach 1200“: Erste Termine stehen fest
Im Jahr 2011 ist es 1200 Jahre her, dass Bülach erstmals urkundlich erwähnt worden ist. Mit verschiedenen Schwerpunkten soll dieses Jubiläum gefeiert werden. Für vier Anlässe hat das OK „1200 Jahre Bülach“ die Termine bereits festgelegt.
- Am Bächtelen vom 2. Januar 2011 wird die Festschrift zum Jubiläum präsentiert.
- Fest steht auch, dass vom 18. bis 22. Mai 2011 ein Jubiläums-Stafettenlauf von St. Gallen nach Bülach stattfinden wird. Mit dieser Stafette, an der sich viele Bülacherinnen und Bülacher beteiligen sollen, wird ein Duplikat der ersten urkundlichen Erwähnung von St. Gallen nach Bülach gebracht. Die Einzelheiten dazu werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
- Fixiert sind auch die Daten für ein Theaterspektakel: Vom 16. bis 19. Juni und vom 22. bis 26. Juni 2011 wird ein speziell entwickeltes Jubiläums-Theater aufgeführt. Hier stecken die Zürcher Hochschule der Künste und die Seldwyler Spielleute bereits mitten in den Vorbereitungen.
- Ein besonderer Höhepunkt des Jubiläumsjahrs ist das traditionelle Büli-Fäscht, das am letzten August-Wochenende stattfindet: Reservieren muss man sich Freitag, Samstag und Sonntag, 26., 27. und 28. August 2011.
Noch nicht festgelegt sind die Termine für den attraktiven Kunstwettbewerb, der für den Frühling 2011 vorgesehen ist, die Anlässe in den Quartieren sowie für den Abschlussanlass im Herbst.
Aktuelle Informationen rund ums Jubiläumsjahr finden Sie hier.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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11. März 2010: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 10. März 2010
Sanierung Schiessanlage
In der Schiesssportanlage Langenrain muss die Scheibenstandabdeckung der 300 m-Anlage erneuert werden. Der Stadtrat stimmte dem Vorhaben zu und genehmigte dafür einen Kredit von 80 000 Franken. Die Lieferung und Montage vergab er an die Leu & Helfenstein AG (St. Erhard, LU).
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
04. März 2010: Ein Gesamtverkehrskonzept für die Stadt Bülach
Die Stadt Bülach erhält ein Gesamtverkehrskonzept. Der Stadtrat beauftragte die EWP AG (Effretikon) mit der Ausarbeitung des Konzepts. Gleichzeitig setzte er eine Begleitkommission ein. Er bewilligte für die Arbeiten einen Kredit von 280 000 Franken. Stadtrat Hanspeter Lienhart leitet die Arbeiten.
Ein Ziel aus dem Legislaturprogramm 2006 – 2010 wird umgesetzt
Der Stadtrat sieht im Legislaturprogramm 2006 – 2010 vor, ein Gesamtverkehrskonzept für Bülach auszuarbeiten. Auch der Gemeinderat hält in seinen Grundsatzbeschlüssen vom September 2002 fest, dass die Verkehrssicherheit auf die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden auszurichten ist. Und dass Bülach eine sichere, benutzerorientierte Infrastruktur mit langfristigem Horizont hat, welche Rücksicht auf die Gesamtbevölkerung nimmt und sich als Standortvorteil für Gewerbe und Wirtschaft erweist.
Im April 2009 revidierte der Gemeinderat die Bau- und Zonenordnung und den kommunalen Richtplan Verkehr. Infolge dagegen erhobener Rechtsmittel verzögert sich die Genehmigung. Der Richtplan Verkehr ist dabei nicht betroffen. Zurzeit läuft in Bülach Nord eine Testplanung. Sie wird voraussichtlich im Frühjahr 2010 abgeschlossen.
Verkehrsknotenpunkt im Zürcher Unterland
Bülach, als Zentrum im Zürcher Unterland, ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Es verfügt über ausgezeichnete Bahnverbindungen und ist deshalb auch Knotenpunkt vieler regionaler Buslinien. Gleichzeitig ist Bülach derzeitig Anfang bzw. Ende der (kantonalen) Autobahn zwischen dem Flughafen Zürich-Kloten und dem Rafzerfeld bzw. der Wirtschaftsregion Süddeutschland.
Einflussfaktoren
In den vergangenen rund zehn Jahren hat sich Bülach stark gewandelt. Viele Quartiere befinden sich im Umbruch; neue Wohngebiete entstehen und ehemalige Industrie-Areale werden umgenutzt. Dies wirkt sich unmittelbar auf die vorhandene und künftige Infrastruktur aus.
Derzeit ist die Durchmesserlinie im Hauptbahnhof Zürich im Bau; die Inbetriebnahme soll in vier bis fünf Jahren erfolgen. Bülach ist hiervon als Zubringerlinie betroffen, da sich die Zugsabfahrten und -intervalle verändern werden (½ Stunden-Takt der S-Bahn). Folglich sind auch die Fahrpläne der Postautos zu überprüfen, gegebenenfalls sind die Routen anzupassen. Frühzeitig geplant, kann dies termingerecht realisiert werden.
Am 30. Oktober 2005 lehnte das Volk die flächendeckende Einführung von Tempo 30 in den Wohnquartieren ab. Dennoch fordern Bewohnerinnen und Bewohner einzelner Quartier mittels Petitionen punktuelle Tempo-30-Zonen.
Auftrag
Der Stadtrat beauftragte nun aufgrund einer Planersubmission die EWP AG (Effretikon) mit der Ausarbeitung eines Gesamtverkehrskonzepts. Gleichzeitig setzte er eine zeitlich befristete Begleitkommission ein. In der Begleitkommission wirken Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Bevölkerung sowie Fachleute für die verschiedenen Interessen mit. Für diese Arbeiten bewilligte er einen Kredit von 280 000 Franken. Stadtrat Hanspeter Lienhart leitet die Arbeiten.
Roger Suter
Stadtschreiber-Stv.
Tel. 044 863 11 30
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03. März 2010: Erweiterung des städtischen Grundbesitzes im Erachfeld
Die Stadt Bülach erweitert ihren Grundbesitz im Erachfeld. Sie erwirbt von Marc Hiltebrand (Bachenbülach) eine Hektare Land in der künftigen Besonderen Erholungszone B (Sport- und Freizeitanlage). Der Kaufpreis beträgt 400 000 Franken.
Der Gemeinderat setzte am 6. April 2009 eine Erweiterung der Besonderen Erholungszone B (Sport- und Freizeitanlage) fest. Dies im Hinblick auf die Realisierung einer ersten Phase des Sport- und Erholungsparks Erachfeld. Die Grundlage dafür bildet der Masterplan Erachfeld/Gringglen vom 22. November 2006. Zwecks Zusammenlegung des städtischen Landbesitzes erwirbt die Stadt Bülach von Marc Hiltebrand (Bachenbülach) 10 000 m² seiner Parzelle im Feldermösli, Erachfeld. Dies zum Preis von 400 000 Franken. Das Landstück liegt zwischen der Autobahn und dem Lee-Weg und ist Teil der vergrösserten Erholungszone EB. Das kantonale Amt für Landschaft und Natur stimmte dem Geschäft vorgängig zu.
Roger Suter
Stadtschreiber-Stv.
Tel. 044 863 11 30
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26. Februar 2010: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 24. Februar 2010
Die Stadt Bülach beteiligt sich an der Büli-Mäss 2010
Am 28. Oktober öffnet die Büli-Mäss 2010 ihre Tore. Die Stadthalle verwandelt sich dann für vier Tage in eine grosse Gewerbeschau. Mit dabei ist auch die Stadt Bülach: als Sponsor und als Aussteller. Der Stadtrat entschied, die Büli-Mäss 2010 mit einem Beitrag von 25 000 Franken zu unterstützen. Die Stadt Bülach wird der Gewerbeschau Infrastruktur und Dienstleistungen in diesem Umfang anbieten.
Die Büli-Mäss findet alle drei Jahre statt und ist ein wichtiger Fixpunkt im Bülacher Veranstaltungsprogramm. Der Stadtrat bringt mit dem Sponsoringbeitrag auch seine Anerkennung für das Engagement des Bülacher Gewerbes zum Ausdruck.
Nebst dem Sponsoring wird die Stadt Bülach auch mit einem eigenen Auftritt an der Büli-Mäss vertreten sein.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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18. Februar 2010: Erneuerungswahlen: Kandidatinnen und Kandidaten sind bekannt
Die Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtrats-, Primarschulpflegs- und Gemeinderatswahlen vom 25. April 2010 sind bekannt. Um die sechs Stadtratssitze bewerben sich sieben Kandidaten, für die neun Sitze der Primarschulpflege haben sich acht Personen gemeldet. Für die Wahl des Gemeinderats sind sechs Listen eingereicht worden. Auf diesen Listen sind insgesamt 122 Kandidierende aufgeführt: 97 Männer und 25 Frauen. Von den 28 Mitgliedern des Gemeinderats treten zehn nicht zur Wiederwahl an.
Auf die Wahlausschreibung vom 7. Januar 2010 sind innert Frist sind folgende Listen eingereicht worden:
01: Schweizerische Volkspartei SVP der Stadt Bülach
02: FDP. Die Liberalen
03: SP und Gewerkschaften
04: Evangelische Volkspartei und Gesinnungsfreunde
05: Grüne Bülach
06: Eidgenössisch-Demokratische Union EDU
Listen, die in der laufenden Amtsdauer im Rat vertreten sind, haben ihre Listennummer in der Reihenfolge ihrer bisherigen Stärke im Rat erhalten. Die noch nicht im Rat vertretene EDU hat die darauf folgende Nummer erhalten.
Auch die Namen der Personen, welche sich für den Stadtrat oder die Primarschulpflege zur Wahl vorschlagen lassen, sind bekannt. Wählbar in diese beiden Ämter sind trotz öffentlichem Wahlvorschlag alle wahlfähigen Personen mit Wohnsitz in der Stadt Bülach.
Die vollständigen Listen mit sämtlichen Kandidatinnen und Kandidaten können in der Aktenauflage (während der Öffnungszeiten im Rathaus Bülach, Marktgasse 28, 1. Stock, Büro Ratssekretariat) eingesehen werden. Die Listen sind auch als Download erhältlich.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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18. Februar 2010: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 10. Februar 2010
Stiftung Alterszentrum „Im Grampen“: Gönnerbeitrag 2009
Die Stiftung unternimmt grosse Anstrengungen, um die finanzielle Situation zu verbessern. So engagieren sich die Mitglieder des Stiftungsrats und der Geschäftsleitung in Fundraising-Aktionen (Gönneraktion 2008 und 2009). Der Stadtrat entschied, der Stiftung im Rahmen der Gönneraktion 2009 einen Gönnerbeitrag von 25 000 Franken auszurichten. Dies angesichts der Verbundenheit der Stadt Bülach mit dem Alterszentrum „Im Grampen“ sowie in Anerkennung der Bemühungen des Stiftungsrats. Der Beitrag ist mit der Bedingung verknüpft, dass er ausschliesslich für den weiteren Schuldenabbau verwendet wird.
Einbürgerungen
Der Stadtrat behandelte fünf Einbürgerungsanträge von ausländischen Staatsangehörigen. Er stimmte allen Gesuchen unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung zu. Die Gesuchsteller stammen aus Österreich, Serbien und Serbien-Montenegro.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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28. Januar 2010: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 27. Januar 2010
Stadt Bülach und Ludothek-Spielchäller: Neue Leistungsvereinbarung
Die Stadt Bülach und der Vereinsvorstand arbeiteten eine gemeinsame Leistungsvereinbarung aus. Diese sieht vor, dass die Stadt Bülach den Verein ab sofort mit einem jährlichen Betriebsbeitrag von 20 000 Franken unterstützt. Mit diesem Beitrag kommt die Stadt für die Miete der neuen Räumlichkeiten der Ludothek auf. Im Gegenzug wird der Verein der Bülacher Bevölkerung weiterhin seine Dienstleistungen anbieten. Der Stadtrat genehmigte die Leistungsvereinbarung und den jährlichen Betriebsbeitrag von 20 000 Franken.
Das Ziel des Vereins Ludothek-Spielchäller Bülach ist es, möglichst vielen Familien attraktive Spiele und Spielzeuge zu günstigen Konditionen auszuleihen. Zur Zeit sind es etwa 300 Familien, die das Angebot des Vereins regelmässig nutzen. Beim Verein Ludothek-Spielchäller arbeiten alle Mitglieder ehrenamtlich. 20 davon erbringen unentgeltliche Arbeitsleistungen als Ausleiherinnen und Ausleiher während der Öffnungszeiten.
Spende für die Opfer in Haiti
Der Stadtrat hat an die Not leidende Bevölkerung des Erdbebens in Haiti einen Franken pro Einwohnerin und Einwohner gesprochen. Die Spende im Betrag von insgesamt 17 000 Franken wird in den nächsten Tagen an die Glückskette überwiesen.
Kauf eines Grundstücks am Müliweg
Die Stadt erwirbt von der Schweizerischen Eidgenossenschaft das Grundstück Kat.-Nr. 6108 am Müliweg (Fläche von 4'237 m²), vis-à-vis des Kasernenareals, zum Preis von 551 000 Franken. Der Stadtrat genehmigte den Kaufvertrag und bewilligte den erforderlichen Verpflichtungskredit. Der Kaufvertrag wurde im Dezember 2009 öffentlich beurkundet.
Planungsgruppe Zürcher Unterland (PZU): Wahl eines fünften Delegierten der Stadt Bülach
Die Stadt Bülach ist heute mit vier Delegierten in der regionalen Planungsgruppe Zürcher Unterland (PZU) vertreten. Laut Zweckverbandsstatuten hat Bülach mit aktuell über 17 000 Einwohnerinnen und Einwohnern Anspruch auf einen zusätzlichen Delegiertensitz. Der Stadtrat hat Markus Burkhard, Leiter Planung und Bau, als fünften Delegierten der Stadt Bülach in der Planungsgruppe Zürcher Unterland (PZU) gewählt.
Belagssanierung Busbahnhof Bülach: Genehmigung der Bauabrechnung und eines Nachtragkredits
Für die Belagssanierung des Busbahnhofs Bülach bewilligte der Stadtrat im Juli 2009 einen Kredit von 145 000 Franken. An einem Wochenende im August wurden die Sanierungsarbeiten ausgeführt. Die Bauabrechnung schliesst nun mit Aufwendungen von 172 000 Franken ab. Die Mehrkosten von 27 000 Franken sind hauptsächlich auf zwei Gründe zurückzuführen:
- Erhöhter Materialverbrauch zur Gewährleistung des Wasserabflusses
- Witterungsbedingte Zusatzleistungen zur rechtzeitigen Freigabe für den Verkehr.
Der Stadtrat genehmigte die Bauabrechnung und einen Nachtragskredit von 27 000 Franken. Der zugesicherte Staatsbeitrag ist in der Bauabrechnung noch nicht berücksichtigt.
Ersatz der Wasserleitung in der Schulhausstrasse: Genehmigung der Bauabrechnung
Für den Ersatz der Wasserleitung in der Schulhausstrasse genehmigte der Stadtrat im Jahr 2008 einen Kredit von 225 000 Franken. Die Bauabrechnung schliesst nun mit Aufwendungen von 197 000 Franken ab. Die Minderkosten von 28 000 Franken sind auf die problemlose Bauausführung, das heisst auf den Wegfall von Unvorherzusehendem zurückzuführen.
Sanierung des städtischen Kanalisationsnetzes: Genehmigung von Teilabrechnungen
Im Jahr 2004 bewilligte der Stadtrat total 7,316 Millionen Franken für die in den Jahren 2004 bis 2009 geplanten Sanierungen im städtischen Kanalisationsnetz gemäss dem Generellen Entwässerungsplan 2002 (GEP). Für die im Jahr 2008 vorgesehenen Sanierungsmassnahmen gab der Stadtrat mit mehreren Beschlüssen insgesamt 2,134 Millionen Franken frei. Im gesamten Stadtgebiet wurden vorhandene Leitungen saniert. Zudem wurden die Mischwasserkanäle in der Schulhausstrasse und im Kreuzareal ersetzt. Die Teilabrechnung der Etappe 2008 schliesst mit Aufwendungen von 2,014 Millionen Franken ab. Der Stadtrat genehmigte die Teilabrechnung. Die Minderkosten ergaben sich hauptsächlich durch die nur teilweise angefallenen Kosten für Unvorherzusehendes.
Einbürgerungen
Der Stadtrat behandelte einen Einbürgerungsantrag von ausländischen Staatsangehörigen. Er stimmte dem Gesuch unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung zu. Die Gesuchsteller stammen aus Serbien.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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15. Januar 2010: Sport- und Erholungspark Erachfeld wird realisiert
Die Stadt Bülach will den Sport- und Erholungspark im Erachfeld realisieren. Entsprechend sind die Vorbereitungen bereits weit gediehen. Im Jahr 2009 ist gegen die nötigen Umzonierungen ein Rekurs erhoben worden. Damit wird das Vorhaben ca. zwei Jahre verzögert umgesetzt. Für den Fussballclub Bülach muss deshalb dringend eine Zwischenlösung gefunden werden. Die Arbeitsgruppe „Sportpark Erachfeld“ prüft die Machbarkeit und leitet die Planung ein.
Das Erachfeld in Zukunft
Der Stadtrat liess im Jahr 2006 den Masterplan Erachfeld ausarbeiten. Er konkretisiert die Erkenntnisse aus Konzeptvorschlägen zur städtebaulichen Entwicklung Bülachs und aus der nutzungsplanerischen Machbarkeitsstudie für die Gebiete Erachfeld und Gringglen. Das Erachfeld soll in den nächsten Jahren zu einem Naherholungsgebiet mit integrierten Sportanlagen entwickelt und ausgebaut werden. Auf dem Areal Gringglen sind heute die Fussballplätze angesiedelt. Das Areal ist seit 1996 der Wohn- sowie der Wohn- und Gewerbezone zugeteilt. Mit der Verlegung der Fussballplätze kann das Gebiet einer zonenkonformen Nutzung zugeführt werden. Private Investoren sollen dort eine qualitativ hoch stehende Wohnanlage erstellen, welche die Quartierentwicklung unterstützt.
Projektwettbewerb wird im Februar abgeschlossen
Der Bülacher Gemeinderat unterstützt das Gesamtprojekt. Dazu bewilligte er am 11. Dezember 2006 einen Rahmenkredit in der Höhe von 750 000 Franken für die Durchführung des Projektwettbewerbs „Sport- und Erholungspark Erachfeld“ und eines Investorenwettbewerbs "Wohnüberbauung Gringglen". Im Weiteren hiess er am 6. April 2009 die erforderliche Teilrevision der Richt- und Nutzungsplanung gut. Der Stadtrat startete danach im Sommer 2009 den Projektwettbewerb Erachfeld. Dieser wird Ende Februar 2010 abgeschlossen sein. Die Ergebnisse dienen unter anderem als Grundlage für den anschliessend auszufertigenden öffentlichen Gestaltungsplan. Der Investorenwettbewerb Gringglen wird durchgeführt, sobald die massgebenden nutzungsplanerischen Änderungen im Erachfeld in Rechtskraft erwachsen und von der Baudirektion genehmigt sind.
Rekurs verzögert die Umsetzung
Der von privater Seite erhobene Rekurs richtet sich gegen die vom Gemeinderat beschlossenen Umzonungen im Erachfeld. Dem Rekurs kommt aufschiebende Wirkung zu. Somit kann der Wille von Stadt- und Gemeinderat bis auf weiteres nicht vollzogen werden. Die Baudirektion des Kantons Zürich hatte die nutzungsplanerischen Massnahmen vor deren Festsetzung durch den Gemeinderat auf ihre Rechtmässigkeit, Zweckmässigkeit und Angemessenheit geprüft. Die Baurekurskommission IV des Kantons Zürich beurteilt diesen Fall nun in erster Instanz. Solange sie und allenfalls weitere übergeordnete Rechtsmittelinstanzen in dieser Sache nicht rechtskräftig entschieden haben, bleibt die Umsetzung der planerischen Absicht blockiert.
Neue Erschliessungsstrasse geplant
Die im revidierten Richtplan Verkehr festgesetzte Ifangstrasse wie auch der vom Gemeinderat gleichzeitig angepasste Erschliessungsplan (Kreditbewilligung für die Erschliessungsetappe 2009 bis 2015) wurden nicht angefochten. Die neue Erschliessungsstrasse dient einerseits der Entlastung und hinreichenden Groberschliessung des Industrie- und Gewerbegebiets Bülach Süd, andererseits der Erschliessung des künftigen Sport- und Erholungsparks Erachfeld. Die Ifangstrasse kann nun wie geplant projektiert und realisiert werden. Voraussetzung für die Einhaltung des ambitiösen Zeitplans ist auch hier, dass gegen das Strassenprojekt keine Rechtsmittel erhoben werden und der in Teilen noch notwendige Landerwerb innert angemessener Frist erfolgen kann.
Der Sport- und Erholungspark erfüllt wichtige Bedürfnisse des Sports und der Jugendarbeit
Der Sport- und Erholungspark Erachfeld erfüllt ausgewiesene und dringende Bedürfnisse des Sports und der Jugendarbeit. Ebenso steht er im Einklang mit den Anliegen einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Heute lassen sich in Bülach zahlreiche Outdoor- und Indoor-Sportarten nicht im gewünschten Mass betreiben. Insbesondere für den Fussballclub Bülach ist die Situation auf der Anlage Gringglen sowohl baulich wie vor allem auch kapazitätsmässig unzureichend. Mit der schrittweisen Umsetzung des Sport- und Erholungsparks wird der Kapazitätsengpass beseitigt. Gleichzeitig erhält die Bevölkerung weitere attraktive Naherholungsflächen.
Passender Standort
Bülach wächst und ist regionales Zentrum des Zürcher Unterlandes. Das Vorhaben ist für die heutige und die nachfolgenden Generationen von Bedeutung. Das ans Bülacher Siedlungsgebiet angrenzende Erachfeld passt sowohl lagemässig wie topografisch und entspricht den gestellten Anforderungen. Es bietet sich damit als idealer, aber auch als einzig realistischer Standort im Siedlungsgefüge von Bülach und seinen umliegenden Gemeinden an. Der Bau erfolgt in Etappen entsprechend dem ausgewiesenen Bedarf sowie im Einklang mit der finanziellen Tragbarkeit. Entscheiden werden letztlich die Stimmberechtigten an der Urne.
Vorbereitungsarbeiten für den Sport- und Erholungspark sind geleistet
Die Vorbereitungen zum Sport- und Erholungspark Erachfeld sind bereits weit gediehen. Die planungsrechtlichen Voraussetzungen sind geschaffen. Sie harren ihrer Rechtskraft. Die Projektgruppe erstellte unter konstruktiver Mitwirkung der interessierten Kreisgemeinden die Bedarfsanalysen. Aktuell beurteilen die Gemeindeexekutiven das Grundlagendossier. Nun verzögert der eingegangene Rekurs die Weiterbearbeitung des Projekts, im schlechtesten Fall um zwei bis drei Jahre.
Projektgruppe erarbeitet Zwischenlösung für Fussballplätze
Da der Rekurs die Umsetzung des Projekts um ca. zwei Jahre verzögert, will der Stadtrat nach einer Zwischenlösung für die dringend benötigten zusätzlichen Fussballfelder für den Fussballclub Bülach suchen. Der Stadtrat ist gewillt, in andere Lösungen zu investieren, wenn der Nachweis über deren Nachhaltigkeit, insbesondere im Hinblick auf das anstehende Sportanlagenkonzept im Erachfeld, vorliegt. Die Arbeitsgruppe "Sportpark Erachfeld", unter dem Vorsitz von Stadtrat Jürg Hintermeister, prüft die Machbarkeit und plant eine Zwischenlösung. Die Arbeiten wurden noch vor Jahresende in Angriff genommen.
Das einzige Mittel, welches aus Sicht des Stadtrats zur Beschleunigung des Projekts „Sport- und Erholungspark Erachfeld“ beitragen würde, wäre der Rückzug des Rekurses.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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14. Januar 2010: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 13. Januar 2010
Stelle einer/eines Kulturbeauftragten: Volksreferendum ergriffen
Der Bund der Steuerzahler ergriff gegen den Gemeinderatsbeschluss vom 16. November 2009 mit 349 gültigen Unterschriften das Referendum. Der Beschluss des Gemeinderats sieht vor, die Stelle einer/eines Kulturbeauftragten zu schaffen. Nun entscheidet das Volk über die Vorlage. Der Stadtrat bestätigte das Zustandekommen des Referendums und legte die Volksabstimmung auf den 13. Juni 2010 fest.
Erhöhung des jährlichen Betriebsbeitrags an das Zentrum Guss 81-80: Behördenreferendum ergriffen
Der Gemeinderat bewilligte am 7. Dezember 2009 die Erhöhung des jährlichen Betriebsbeitrags von 30 000 auf 116 000 Franken an das Kultur- und Begegnungszentrum Guss 81-80. Gegen diesen Beschluss ist von zwölf Mitgliedern des Gemeinderats das Behördenreferendum ergriffen worden. Nun entscheidet das Volk über die Vorlage. Der Stadtrat legte die Urnenabstimmung auf den 13. Juni 2010 fest.
Gestaltung Hans-Haller-Platz und Kirchenhügel
Die Instandstellung des Hans-Haller-Platzes ist Teil der Umsetzung der Begegnungszone Altstadt. Die reformierte Kirchgemeinde Bülach benötigt die am Hans-Haller-Platz gelegenen Gärten nicht mehr und ist bereit, das Land an die Stadt Bülach abzutreten. Damit wird es möglich, den Platz neu zu gestalten. Mit einer Neugestaltung des Hans-Haller-Platzes und des Kirchenhügels können vielfältige Bedürfnisse berücksichtigt werden:
- Neugestaltung und Vergrösserung Hans-Haller-Platz für genügend Raum des wöchentlich stattfindenden Marktes;
- Ein Platz vor dem Rathaus, der von Brautpaaren genutzt werden kann;
- Zusätzliche Sitzmöglichkeiten in der Altstadt;
- Offene Gestaltung des Kirchenhügels;
- Verbreiterung des Hauptzugangs zur Kirche;
- Rollstuhlgängige Erschliessung der öffentlich zugänglichen Gebäude.
Aufgrund dieser Bedürfnisse beschloss der Stadtrat im Einvernehmen mit der Kirchgemeinde, ein Projekt für die Neugestaltung des Hans-Haller-Platzes und die Anpassung des Kirchenhügels ausarbeiten zu lassen. Unter Berücksichtigung der bereits geleisteten umfangreichen Vorarbeiten bewilligte er dafür einen Kredit von insgesamt 130 000 Franken. Die Arbeiten wurden an die WS Ingenieure AG (Bülach), unter Einbezug der Nipkow Landschaftsarchitektur (Zürich), vergeben. Die Projektarbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit mehreren kantonalen Stellen. Die Kirchgemeinde beteiligt sich daran entsprechend ihren Bedürfnissen.
Tennisbelag Hirslen
Die zwei Sommer-Tennisplatzbeläge des Sportzentrums Hirslen erreichten im Herbst 2009 das Ende ihrer Einsatzdauer und mussten entsorgt werden. Aufgrund der Kundennachfrage genehmigte der Stadtrat einen Kredit von 48 000 Franken für die Ersatzanschaffung eines neuen Sommer-Tennisbelags.
Einbürgerungen
Der Stadtrat verlieh einer schweizerischen Staatsangehörigen auf deren Antrag hin das Bürgerrecht der Stadt Bülach. Zudem behandelte der Stadtrat drei Einbürgerungsanträge von ausländischen Staatsangehörigen. Er stimmte unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung allen Gesuchen zu. Die Gesuchsteller stammen aus Kroatien und Serbien-Montenegro.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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15. Dezember 2009: Mit der "Tageskarte Gemeinde" die Schweiz entdecken
Die Stadt Bülach bietet ab dem 1. Januar 2010 zwei zusätzliche SBB-Tageskarten an. Für jeden Tag stehen somit vier SBB-Tageskarten zweiter Klasse zur Verfügung. Eine Karte kostet weiterhin 40 Franken.
Aufgrund der grossen Nachfrage entschied sich die Stadt Bülach das Angebot auszubauen. Die Tageskarte ermöglicht freie Fahrt auf allen Strecken der SBB, RhB und PostAuto sowie den meisten konzessionierten Privatbahnen und vielen Schiffsbetrieben der Schweiz. Das Angebot steht allen Personen offen. Ein Halbtax-Abonnement wird nicht benötigt.
Reisefreudige können die Tageskarten maximal drei Monate im Voraus reservieren. Reservationen sind im Internet, telefonisch (Tel. 044 863 11 40) oder am Schalter der Einwohnerkontrolle (Rathaus, Marktgasse 28) möglich.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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10. Dezember 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 9. Dezember 2009
Am 1. Januar 2010 treten das neue kantonale Hundegesetz und die dazugehörige Verordnung in Kraft. Der Vollzug der neuen Bestimmungen bedeutet für den Kanton einen Mehraufwand. Die Kosten können nicht bzw. nur teilweise über Gebühren aufgefangen werden. Deshalb bezieht der Kanton künftig von den Gemeinden einen fixen Betrag von 30 Franken pro Kalenderjahr für jeden verabgabten Hund. In der Stadt Bülach beträgt die Hundeabgabe heute 120 Franken pro Hund. Der ganze Betrag wird heute für den Unterhalt und die Anschaffung von Robidogs, für die Entsorgung der Robidog-Säcke sowie für die Administration benötigt. Daher wird die Hundeabgabe per 1. Januar 2010 um den Kantonsanteil von 30 Franken auf 150 Franken erhöht.
30. November 2009: Ausschreibung des Bülacher Triangels 2010 - Preis für nachhaltiges Wirtschaften
Die Stadt Bülach schreibt für das Jahr 2010 den Bülacher Triangel, den Preis für nachhaltiges Wirtschaften, aus. Mit diesem Preis würdigt die Stadt nachhaltige Leistungen von lokalen Unternehmen aus dem Jahr 2009. Der Preis ist mit 5000 Franken dotiert. Nominationen für den Preis können bis am 13. Februar 2010 eingereicht werden.
Der Bülacher Triangel wird an Unternehmen mit Sitz in Bülach vergeben. Ausgezeichnet werden Leistungen, welche die nachhaltige Entwicklung berücksichtigen und für den Standort Bülach relevant sind. Unternehmerische Leistungen also, welche die Interessen von Ökologie, Ökonomie und Sozialem langfristig in Einklang bringen. Dennoch mögen die Leistungen vor allem einem dieser Bereiche zuzuordnen sein.
Unternehmen können sich selbst für den Bülacher Triangel nominieren. Die Nomination kann aber auch durch Dritte oder durch die Stadt Bülach selbst erfolgen. Begrüsst werden auch Eingaben von Firmen, welche sich bereits im Jahr 2009 beworben haben. Bei einer allfälligen Nomination sind sie eingeladen, die Fortschritte in ihrem Handeln zu dokumentieren. Die genauen Bestimmungen finden sich im Preisreglement.
Über die Vergabe des Bülacher Triangels entscheidet eine Jury mit neun Mitgliedern. Die Preisverleihung findet im zweiten Quartal 2010 statt.
Im Mai 2009 wurde der Bülacher Triangel erstmals vergeben. Ausgezeichnet wurde die Mageba AG. Sie vermochte die Jury mit ihren Engagements in allen drei Nachhaltigkeitsbereichen zu überzeugen.
Die vollständige Information zum Bülacher Triangel – inklusive Preisreglement, Anmeldeformular für die Nomination und die Vorstellung der Jury – findet sich im Internet.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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26. November 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 25. November 2009
Entsorgungsgebühren werden massiv gesenkt
Ab 2010 beträgt die Grundgebühr der Abfallentsorgung für Haushalte und Gewerbe noch 30 Franken jährlich. Der Stadtrat hat einer massiven Senkung der Grundgebühr von bisher 94 Franken auf neu 30 Franken zugestimmt. Die Abfallbewirtschaftung steht finanziell gut da: Trotz der Senkung der Grundgebühren im Jahr 2007 von 144 Franken auf 94 Franken ist der Saldoüberschuss im Spezialfinanzierungskonto noch nicht abgebaut.
Anpassung der Mietzinse der städtischen Wohnungen
Anfangs September 2009 hat der Bund den massgeblichen Referenzzinssatz für die Mietzinse von 3,25% auf 3,0% gesenkt. Die Mietzinse der städtischen Wohnungen werden per 1. April 2010 entsprechend angepasst. Unter Berücksichtigung der aufgelaufenen Teuerung beträgt die generelle Senkung 2,48%.
Erneuerung des Vertrags mit der Axpo Kompogas AG
Per 1. Januar 2010 wird der Vertrag mit der Axpo Kompogas AG über die Anlieferung und Vergärung von Grüngut erneuert. Der Stadt ist es gelungen, die Konditionen zu verbessern. Der Vertrag wird für drei Jahre abgeschlossen.
Abrechnung Infokampagne „Was gehört ins Abwasser?“
Im Jahr 2008 bewilligte der Stadtrat einen Kredit von 110 000 Franken für die Infokampagne „Was gehört ins Abwasser?“. Mit der Durchführung der Kampagne wurde die P+S Werbung AG (Bachenbülach) beauftragt. Im Juni 2009 wurde die Infokampagne gestartet. Die Kläranlage Furt will mit der Kampagne die Bevölkerung dafür sensibilisieren, dass weder Toilette noch Spülbecken zur Abfallentsorgung dienen. Denn die Folgen davon sind verstopfte Leitungen, Überflutungen und Mehrkosten bei der Reinigung des Abwassers. Mehr zur Kampagne unter aquartett.ch. Dort kann auch das „AQUArtett – das Wasserspiel“ bestellt werden.
Die Abrechnung schliesst mit Ausgaben von 101 000 Franken ab. Damit wird der Kredit um 9000 Franken unterschritten. Die Kosten werden unter den Anschlussgemeinden der ARA Furt (Bachenbülach, Bülach, Hochfelden, Höri und Winkel) aufgeteilt. Der Anteil der Stadt Bülach beträgt 62 000 Franken.
Sonderbewilligungen Jagd
Der Stadtrat hat den beiden Jagdgesellschaften Bülach Nord und Bülach Süd folgende Sonderbewilligungen erteilt: Der Abschuss von Schwarzwild darf zu bestimmten Tageszeiten auch an Sonntagen erfolgen. Diese Bewilligung ist befristet bis 30. Juni 2013. Der Dachsabschuss wird zur Nachtzeit auch mit Lichtquellen genehmigt. Ebenso dürfen verwilderte Haustauben abgeschossen werden. Die Sonderbewilligungen für den Abschuss der Dachse und der Haustauben sind befristet bis zum 31. März 2017.
Einbürgerung von ausländischen Staatsangehörigen
Der Stadtrat hat neun Einbürgerungsanträge behandelt. Er hat unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung acht Gesuchen zugestimmt. Ein Gesuch hat der Stadtrat abgelehnt. Die Gesuchsteller stammen aus Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Kroatien, Serbien und Serbien-Montenegro.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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19. November 2009: Sportmotorische Bestandesaufnahme bei den Bülacher 1. Klässlern
Die Knaben schlagen die Mädchen deutlich in den Kraft- und Lauftests. Und die Werte von übergewichtigen Kindern in Bülach sind deutlich tiefer als die von Zürich oder Winterthur. Dies zeigt die Sportmotorische Bestandesaufnahme (SBMA). Sie wurde von der ETH Zürich bei allen ersten Klassen der Stadt Bülach durchgeführt.
Die SBMA wurde Ende September 2009 bei allen zehn ersten Klassen der Stadt Bülach durchgeführt. Insgesamt wurden 159 Kinder berücksichtigt. Alle Schülerinnen und Schüler wurden im Klassenverband in einer Turnstunde getestet. Die Tests fanden in der gewohnten Turnhalle oder in einer nahen Halle statt. Durchgeführt wurden die Tests durch ein spezielles Testteam. Es bestand aus Masterstudierenden und Absolventen des Studiengangs Bewegungswissenschaften und Sport der ETH Zürich.
Die verwendeten Tests decken, unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Zeitrahmens, ein möglichst breites Spektrum an motorischen Fähigkeiten ab. Das „Tapping“ prüft die Aktionsschnelligkeit der Arme. Die restlichen vier Tests sind mehr auf die untere Extremität ausgerichtet. Zusätzlich wurden das Alter, die Grösse und das Gewicht der Schüler erhoben. Auch der Body Mass Index (BMI) wurde berechnet.
Innerhalb der SMBA (Zürich, Winterthur, Bülach) wurden dieses Tests immer auf die gleiche Weise durchgeführt. Somit sind die lokalen Daten direkt vergleichbar.
Resultate und Interpretationen
Die getesteten Knaben waren geringfügig grösser und schwerer als die Mädchen. Sie waren aber auch etwas älter. Die genaue Berechnung ergibt 13,8 % Kinder mit Übergewicht und 1,9 % Kinder mit Adipositas (Fettleibigkeit). Diese Werte sind deutlich tiefer als die der SMBA Zürich oder Winterthur der letzten Jahre. In den Kraft- und Lauftests waren die Knaben markant besser als die Mädchen. Die Unterschiede zwischen Knaben und Mädchen entsprechen aber den Erwartungen und der Erfahrungen der SMBA Zürich und Winterthur.
Einfluss von Alter, Grösse und Gewicht und BMI auf die Leistung
Es bestehen, wenn überhaupt, nur sehr geringe Zusammenhänge zwischen Körpergewicht und der sportmotorischen Leistung. Zu erwarten ist jedoch, dass der Zusammenhang zwischen diesen beiden Komponenten mit zunehmendem Alter grösser wird. Vor allem in den Aufgaben, in denen das eigene Gewicht bewegt werden muss.
Von der SMBA profitieren alle Kinder: Sei es, dass dank der Rückmeldung an die Lehrpersonen der Sportunterricht noch spezifischer auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet werden kann. Oder direkt durch die Bewegungsempfehlungen für den Alltag. Diese haben alle Kinder in Form der attraktiven Broschüre „Kinder in Bewegung“ erhalten.
Förderprogramme „J+S Bülach Kids“ und „MOVE“
Die Stadt Bülach bietet für diejenigen Kinder, welche an der SMBA besonders gut abgeschnitten haben, den Kurs „J+S Bülach Kids“ an. „MOVE“ heisst das Programm, welches die Stadt denjenigen Kindern offeriert, die auf Grund der Testresultate einen Förderbedarf zeigen. Beide Kurse starten Anfang Januar 2010. Die betroffenen Eltern werden direkt vom Sportamt die Einladung und Anmeldeunterlagen erhalten.
Weitere Informationen über Sportmöglichkeiten für alle Kinder finden Eltern und Interessierten unter www.buelach.ch (Freizeit/Sport in Bülach). Die Bülacher Sportvereine freuen sich auf die Kontaktaufnahme.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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16. November 2009: Standortentscheid für ein Zentrales Verwaltungsgebäude
Der Stadtrat spricht sich für ein Zentrales Verwaltungsgebäude an der Hans-Haller-Gasse aus. Dieser Standortentscheid basiert auf einer Standortanalyse von vier Grundstücken. Das konkrete Projekt soll in einem Projektwettbewerb erkoren werden.
Die Grundstücke, auf denen das Verwaltungsgebäude realisiert werden soll, gehören der Stadt Bülach, Jakob Meier sowie der Reformierten Kirchgemeinde Bülach. Damit kann ein Verwaltungsgebäude zu zwei Dritteln auf eigenem Land realisiert werden. Ebenso können die Nachbarparzellen optimal genutzt werden. Jakob Meier will sich selbst an einem grossen Teil der Investitionen beteiligen. Insgesamt wird mit Investitionen von ca. 11 Millionen Franken gerechnet. Aus eigenen Mitteln beabsichtigt die Stadt 2 – 2,5 Millionen Franken zu investieren. Für den restlichen von der Stadt genutzten Teil will sie sich bei Jakob Meier einmieten. Der Stadtrat beurteilt diese Lösung als kostengünstig. Gleichzeitig wird mit diesem Realisierungsmodell auch der strapazierte Finanzplan entlastet.
Im Mai 2008 wies der Gemeinderat den Kredit für die Zentralisierung der Stadtverwaltung in der Überbauung „Seematt“ an den Stadtrat zurück. Gleichzeitig beauftragte er den Stadtrat, „einen neuen Vorschlag für eine stadteigene Lösung eines zentralisierten Verwaltungsgebäudes auszuarbeiten.“ Der Stadtrat machte sich unverzüglich an die Arbeit. Eine erste Beurteilung zeigte, dass vier Möglichkeiten zur Diskussion stehen: Grampenweg, Bahnhofring, Schwimmbadstrasse und Hans-Haller-Gasse.
Die beiden Varianten Grampenweg und Bahnhofring sind aus baulicher Sicht unproblematisch und benötigen keine Machbarkeitsstudie. Beide sind aber erst längerfristig realisierbar. Über die Parzelle Schwimmbadstrasse hat die FDP ein Vorprojekt erstellt. Das Architekturbüro Willi Meier (Bülach) erarbeitete eine Machbarkeitsstudie über das Grundstück Hans-Haller-Gasse. Auf allen Grundstücken liesse sich ein Verwaltungsgebäude realisieren. Den Standort Hans-Haller-Gasse beurteilte der Stadtrat jedoch am positivsten.
Da die für das Verwaltungsgebäude vorgesehenen Grundstücke in der Kernzone liegen, gelten für einen Neubau bestimmte Anforderungen. So muss er sich in das historische Altstadtbild einfügen und der Grösse des Bauwerks sind Grenzen gesetzt. Dennoch sind die Raumverhältnisse ausreichend und bieten sogar noch Reserve. Mit einem Verwaltungsgebäude, welches zentral in der Altstadt steht, wird auch das Stadtbild am Rand der Altstadt aufgewertet. Zudem besteht mit einem Verwaltungsgebäude in der Altstadt die Möglichkeit, wertvolle Landreserven ausserhalb der Altstadt für künftige Projekte zu nutzen.
Als nächstes wird die Abteilung Bau und Umwelt die Grundlagen für den Wettbewerbskredit ausarbeiten. Somit soll im Jahr 2010 ein Projektwettbewerb durchgeführt werden können. Im gleichen Jahr soll der Gemeinderat und, falls gefordert, das Volk über den Baukredit befinden können. Ein Bezug des Verwaltungsgebäudes wäre somit ab Ende 2013 möglich.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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12. November 2009: Bülach hat 17 000 Einwohnerinnen und Einwohner
Bülach hat die Marke von 17 000 Einwohnerinnen und Einwohnern überschritten. Im Oktober 2009 registrierte die Einwohnerkontrolle den Zuzug der 17 000sten Einwohnerin. Stadtpräsident Walter Bosshard hiess die 17 000ste Einwohnerin im Namen des Stadtrats herzlich in Bülach willkommen.
Das anhaltende Bevölkerungswachstum und das Erreichen dieser Grösse sind Ausdruck der Stadtentwicklung und der Attraktivität Bülachs. Eindrücklich ist das Bevölkerungswachstum in den letzten vier Jahren: Die 15 000ste Einwohnerin kam 2006 nach Bülach, im Dezember 2007 zog die 16 000ste Einwohnerin zu und nun die 17 000ste. Per Ende Oktober 2009 zählte die Einwohnerkontrolle 17 020 Einwohnerinnen und Einwohner (ohne Kurzaufenthalter). Davon sind 50,9 Prozent weiblich und 49,1 Prozent männlich. Der Anteil der ausländischen Staatsangehörigen beträgt 23,2 Prozent.
Bei den Zuzügen in den letzten zwei Jahren fällt auf, dass 56 Prozent der neu Zugezogenen zu den 20- bis 39-Jährigen gehören: 34 Prozent sind 20 bis 29 Jahre alt, 22 Prozent sind 30 bis 39 Jahre alt. Die Verteilung auf die anderen Altersklassen zeigt sich wie folgt: 16 Prozent sind Kinder bis neun Jahre, 6 Prozent sind Jugendliche bzw. junge Erwachsene von 10 bis 19 Jahren, 20 Prozent sind 40 bis 65 Jahre alt und 2 Prozent sind älter als 65 Jahre.
Der Stadtrat strebt eine qualitätsvolle und nachhaltige Stadtentwicklung an. Als Zentrum im Zürcher Unterland mit umfassenden Wohn-, Kultur-, Freizeit- und Bildungsangeboten, einer hervorragenden Gesundheitsversorgung sowie vielfältigen und zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten ist Bülach ein attraktiver Wohnort. Diese Erfolgsfaktoren will der Stadtrat weiterhin pflegen. Dabei soll auch dem persönlichen Charakter, den die Stadt seit jeher prägt, Sorge getragen werden.
Übersicht Bevölkerungswachstum
- 6. Juli 1963: 10'000 Einwohnerinnen und Einwohner
- 31. Dezember 1980: 12'430 Einwohnerinnen und Einwohner
- 31. Dezember 1985: 13'171 Einwohnerinnen und Einwohner
- 31. Dezember 1990: 13'445 Einwohnerinnen und Einwohner
- 31. Dezember 1995: 13'679 Einwohnerinnen und Einwohner
- 31. Dezember 2000: 13'923 Einwohnerinnen und Einwohner
- 31. Dezember 2005: 14'815 Einwohnerinnen und Einwohner
- 31. Dezember 2006: 15'571 Einwohnerinnen und Einwohner
- 31. Dezember 2007: 16'052 Einwohnerinnen und Einwohner
- 31. Dezember 2008: 16'793 Einwohnerinnen und Einwohner
- 31. Oktober 2009: 17'020 Einwohnerinnen und Einwohner
12. November 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 11. November 2009
Genehmigung Bauabrechnung Hotel "Zum Goldenen Kopf"
Für die Erneuerung von 14 Nassräumen in den Hotelzimmern und die Anpassung der Brandmeldeanlage an die gesetzlichen Vorschriften im Hotel und Restaurant „Zum Goldenen Kopf" genehmigte der Stadtrat Kredite von insgesamt 646 000 Franken. Die Bauabrechnung schliesst mit Kosten von 613 000 Franken ab. Damit wird der Kredit um 33 000 Franken unterschritten.
Behindertengerechtes Bauen - Erstellen eines Erneuerungskonzepts
Auch heute noch sind Menschen mit Behinderungen zahlreichen Benachteiligungen ausgesetzt, die ihnen die volle Teilhabe am Leben der Gesellschaft erschweren. Das Behindertengleichstellungsrecht, wie es in der Bundes- und der zürcherischen Kantonsverfassung verankert ist, will dies ändern. Nach Vorgabe der Kantonsverfassung müssen sämtliche gemeindeeigenen und durch die Gemeinde genutzten Bauten und Anlagen mit öffentlichem Zugang bis Ende 2010 an die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen angepasst werden. Die Baudirektion empfiehlt angesichts dieser knappen Frist mindestens so genannte Erneuerungskonzepte zu erstellen. Diese sollen Aufschluss geben über Art und Ausmass des Anpassungsbedarfs sowie den für die Anpassung vorgesehenen Zeitpunkt und die voraussichtlichen Kosten. Der Stadtrat hat die Abteilung Bau und Umwelt beauftragt, bis Ende 2010 ein Erneuerungskonzept zu erstellen. Für diese gesetzlich zwingenden Arbeiten hat er einen Planungskredit von 50 000 Franken gesprochen.
Benennung der Strassen in Eschenmosen, Nussbaumen, Heimgarten
Die eidgenössische Verordnung über die geografischen Namen sieht vor, die befestigten Strassen mit Namen und die Liegenschaften mit Hausnummern zu versehen. Im Oktober 2008 wurde die Bevölkerung von Eschenmosen, Heimgarten und Nussbaumen eingeladen, Vorschläge für die Strassenbezeichnung einzureichen. Die Einwohnerinnen und Einwohner beteiligten sich rege. Dafür bedankt sich der Stadtrat. Die Vorschläge wurden soweit möglich berücksichtigt.
Nun hat der Stadtrat die definitiven Strassennamen festgelegt. Diese sind im Internet (Abteilung Bau und Umwelt) einsehbar.
Bis ca. Ende 2009 wird das Stadtingenieurbüro die Gebäudenummern festlegen. Die Städtischen Betriebe werden die Strassennamen und die Hausnummern im Frühjahr 2010 anbringen. Die neuen Adressen können verwendet werden, sobald sie festgelegt sind. Während einer Übergangsfrist bis Ende 2010 können die heutigen Adressen weiter gebraucht werden.
Krankenheimverband Zürcher Unterland
Damit sich der Krankenheimverband Zürcher Unterland in seinem Umfeld optimal entwickeln kann befürworten die Delegierten eine Umwandlung des Zweckverbands in eine Interkommunale Anstalt. Mit der neuen Rechtsform können Entscheidungsprozesse gestrafft und die Beweglichkeit des Unternehmens gesteigert werden. Dabei werden die Gemeinden weder aus der Mitbestimmung ausgeschlossen noch aus der Verantwortung entlassen. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat der Auflösung des Zweckverbands und der Gründung der Interkommunalen Anstalt zuzustimmen. Die Umwandlung in die neue Rechtsform unterliegt dem obligatorischen Referendum. Die Stimmbevölkerung hat im Jahr 2010 zu entscheiden, ob der Zweckverband aufgelöst und in eine Interkommunale Anstalt überführt wird.
Neue Buswarteunterstände
Im April 2009 genehmigte der Stadtrat das Konzept zum Ersatz der bestehenden und der Erstellung von zusätzlichen Buswarteunterständen. Inzwischen wurde ein Modell ausgewählt, das die hohen Anforderungen hinsichtlich Gestaltung, Vandalismus, Sauberkeit, Benutzbarkeit, Preis und Wartung erfüllt. Das ausgewählte Modell zeichnet sich durch eine transparente Glaskonstruktion mit Flachdach aus. Für zwei Unterstände am Cholplatz Ost, Zürichstrasse, und beim Einkaufszentrum Süd, Feldstrasse, Höhe OBI, wurde ein Kredit von 150 000 Franken freigegeben. Die Realisierung wird aufgrund der Lieferfrist ab Ende Februar 2010 erfolgen.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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26. Oktober 2009: Sound on Ice – Eisdisco in der Hirslen
In der Hirslen ist etwas los. – Auch diese Wintersaison findet wieder der Event „Sound on Ice“ statt. An fünf Samstagen von Ende Oktober bis Anfang Januar freuen sich die Organisatoren der „Eisdisco“ auf viele Schlittschuh-Tänzer.
In den vergangenen Jahren standen die fünf Anlässe des „Sound on Ice“ jeweils unter einem individuellen Motto. Dies ändert sich in dieser Wintersaison: Auf Wunsch von vielen Besuchern wurde die „Eisdisco“ ins Leben gerufen. Die Eishalle verwandelt sich an fünf Samstagen in eine heisse Licht- und Soundbühne mit den besten Hip Hop-, House- und Reggaetönen, Partytunes und 80er-Beats. Auflegen wird DJ Double G, der sich schon im vergangenen Jahr einen Namen machen konnte. Der Anlass findet neu in der Eishalle statt. Damit sind die Anlässe nicht mehr wetterabhängig und können garantiert durchgeführt werden. Als zusätzliche Neuerung gibt es dieses Jahr eine Live-Übertragung der Partybilder auf eine Leinwand in der Eishalle.
Die erste „Eisdisco“ findet bereits am kommenden Samstag, 31. Oktober 2009, von 19 Uhr bis 23 Uhr statt. Die weiteren Daten sind der 21. November 2009, 5. Dezember 2009, 19. Dezember 2009 und 9. Januar 2010, jeweils von 19 Uhr bis 23 Uhr. Der Zutritt erfolgt zu normalen Hirslen-Eintrittspreisen und ohne Alterslimite. Kinder ab sieben Jahren können das Eislaufvergnügen auch ohne Begleitung Erwachsener geniessen.
Roger Suter
Stadtschreiber-Stv.
Tel. 044 863 11 30
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26. Oktober 2009: Elternbriefe bieten Tipps zum Umgang mit dem Thema Suchtverhalten
In diesen Tagen erhalten Eltern von Oberstufenschülern den ersten Elternbrief der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA). Er regt dazu an, sich mit Erziehungsthemen rund um Suchtmittelkonsum von Jugendlichen auseinander zu setzen.
Die Kinder- und Jugendkommission der Stadt Bülach wird künftig allen Eltern von Jugendlichen der ersten Oberstufenschule in Bülach regelmässig den Elternbrief der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) zustellen. Die Eltern sollen darin unterstützt werden, die anspruchsvollen Themen „Suchtverhalten“ und „Umgang mit Alkohol, Tabak oder Drogen“ ganz grundsätzlich in der Familie zu diskutieren. Der Brief enthält viele Tipps und Anregungen dazu, wie man Jugendliche bei solch schwierigen Fragen unterstützen kann.
In den nächsten zwei Jahren werden die Elternbriefe alle drei Monate verschickt. Individuell werden auch Übersetzungen in verschiedenen Sprachen beigelegt. Der Elternbrief kann auch direkt über den Link www.sfa-ispa.ch/elternbriefe kostenlos abonniert werden. Fragen beantwortet gerne die Kinder- und Jugendkommission per Mail.
Roger Suter
Stadtschreiber-Stv.
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23. Oktober 2009: Startschuss zum Jubiläumsjahr „Bülach 1200“
Bülach feiert! Im Jahr 2011 ist es 1200 Jahre her, dass Bülach erstmals urkundlich erwähnt worden ist. Diese 1200 Jahre werden in Bülach ein Jahr lang mit verschiedenen besonderen Anlässen ausgiebig gewürdigt und gefeiert. Ein 20-köpfiges Organisationsteam unter der Leitung von Stadtpräsident Walter Bosshard hat vor einiger Zeit erste Vorarbeiten für das Festjahr 2011 aufgenommen. Mit dem Festlogo, das heute der Öffentlichkeit präsentiert werden kann, fällt jetzt der offizielle Startschuss für das Jubiläumsjahr.
Das Jubiläumsjahr 2011 selber ist geprägt durch sechs grosse Anlässe. Am Anfang steht am 2. Januar (Bächtelen) die Vorstellung der Festschrift. Etwas später im Jahr beginnt der Kunstwettbewerb, der den Kunstschaffenden eine ausgezeichnete Gelegenheit zu einem Auftritt bietet. Ein besonders attraktiver Event wird der Stafettenlauf, der von St. Gallen nach Bülach führt und an dem Läuferinnen und Läufer aus Bülach ein Duplikat der ersten Urkunde überbringen. Besondere Bedeutung kommt auch den Quartierveranstaltungen und einer Theaterinszenierung zu, mit denen die ganze Bevölkerung angesprochen und zum Mitmachen animiert werden soll. Im Sommer steht dann das Büli-Fäscht auf dem Programm, an dem auch der eigentliche Festakt eingebaut ist.
Mit den verschiedenen Events soll einerseits der Name „Bülach“ eine spezielle Ausstrahlung erfahren. Anderseits, und das für das Organisationsteam noch wichtiger, soll die Bevölkerung in alle Festaktivitäten eingebunden werden, nach dem Motto: „Alle dürfen und sollen mitmachen!“
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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20. Oktober 2009: Ammoniakleck in der Eisbahntechnik des Sportzentrums Hirslen
Heute Dienstag, 20. Oktober 2009, wurde um 14.59 Uhr in der Eisbahntechnik des Sportzentrums Hirslen der Stadt Bülach automatischer Ammoniak-Alarm ausgelöst. Die kurz darauf eintreffende Feuerwehr lokalisierte ein Leck an einem Magnetventil der drei Kältekompressoren. Es trat nur eine geringe Menge gasförmigen Ammoniaks aus. Für Umwelt und Personen bestand keine Gefahr. Ammoniak wird als Kältemittel für die beiden Eisfelder eingesetzt.
Roger Suter
Stadtschreiber-Stv.
Tel. 044 863 11 30
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15. Oktober 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 14. Oktober 2009
Projektwettbewerb Sport- und Erholungspark Erachfeld – Präqualifikation
Der Stadtrat hatte vor den Sommerferien das Programm für den öffentlichen, zweistufigen Projektwettbewerb "Sport- und Erholungspark Erachfeld" genehmigt. Die Ausschreibung erfolgte nach den GATT/WTO-Bestimmungen. Inzwischen fand in einer ersten Stufe die Präqualifikationsjurierung statt. Von den 133 Anfragen wurden 36 Bewerbungen termingerecht und vollständig eingereicht. Alle Bewerbungen konnten zur Jurierung zugelassen werden. Aufgrund der Ausschreibungsunterlagen und der Auswahlkriterien hat die Jury 17 Architekturbüros selektioniert, darunter vier junge Nachwuchsbüros. Der Stadtrat als Veranstalter des Projektwettbewerbs ist der Empfehlung der Jury gefolgt und hat alle ausgewählten 17 Architekturbüros für die zweite Stufe zugelassen. Die Abgabe der Wettbewerbsbeiträge ist noch vor den Weihnachten terminiert. Die Jurierung erfolgt Ende Januar 2010.
Roger Suter
Stadtschreiber-Stv.
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07. Oktober 2009: Bülacher Kulturpreisträger 2009 heisst Fredy Preisig
Der Kulturpreis 2009 geht an Fredy Preisig aus Bülach. Dies entschied der Stadtrat auf Antrag der Kulturkommission. Mit der Verleihung des Kulturpreises an Fredy Preisig würdigen Stadtrat und Kulturkommission das langjährige, erfolgreiche kulturelle Wirken des Geehrten. Der mit 4000 Franken dotierte Preis wird Fredy Preisig am 12. November 2009 im Beisein geladener Gästen übergeben.
Fredy Preisig wohnt seit 1956 in Bülach. Seither engagiert er sich mit aussergewöhnlichem Einsatz für das kulturelle Leben von Bülach. Während seines Engagements in der Kulturkommission zwischen 1990 und 2007 hat er viel für das Bülacher Kulturleben bewirkt und die Kulturkommission stark geprägt. Besonders am Herzen liegt ihm die bildende Kunst. So dient beispielsweise das von ihm erstellte Inventar aller Skulpturen im öffentlich zugänglichen Raum der Stadt als Grundlage für den kürzlich eröffneten Skulpturenweg. Ebenfalls einen wesentlichen Beitrag hat Fredy Preisig damals zur Neubelebung des Lindenhofs geleistet.
Von seinem Kulturverständnis und seiner Innovationskraft hat nicht nur die Stadt profitiert. Dreissig Jahre lang wirkte Fredy Preisig als aktives Mitglied im Sigristenkeller. Mitunter seinem Engagement ist der Umbau des „Schirmmacher-Huus“ zu verdanken, das heute die beliebte Werkgalerie beherbergt. Zudem förderte oder gründete er diverse Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Handfest oder den "Chällerplausch" (Kinder- und Familienfest). Mit seinen Ideen und Impulsen sowie seiner zupackenden Art hat er das kulturelle Leben von Bülach nachhaltig bereichert.
Fredy Preisig hat Zeit seines Lebens ohne Aufheben um seine Person im Hintergrund gewirkt. Mit dem Kulturpreis soll sein Wirken öffentlich gemacht und entsprechend gewürdigt werden.
Roger Suter
Stadtschreiber-Stv.
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02. Oktober 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 30. September 2009
Ersatz der heutigen Beflaggung
Kreditgenehmigung
Die Kulturkommission erarbeitet ein Beflaggungsreglement, das festlegt, zu welchen Anlässen wo, welche Beflaggung gesetzt wird. Zusätzlich zur bestehenden Beflaggung in der Altstadt und der drei Kreisel sollen in Zukunft bei Festanlässen noch weitere Standorte beflaggt werden.
Die Umsetzung erfolgt in zwei Etappen. Noch dieses Jahr werden für die bestehende Beflaggung in der Altstadt und die drei Kreisel Alumasten und neue Hängefahnen angeschafft. Der Stadtrat genehmigte hierfür einen Kredit von 12 000 Franken. Mit Blick auf die Jubiläumsfeier 2011 sollen im nächsten Jahr die neuen Beflaggungen umgesetzt werden. Das Setzen der zusätzlichen Hülsen bei der Hans-Haller-Gasse und vor dem Rathaus wird mit der vierten Bauetappe der Begegnungszone Altstadt koordiniert. Die Kosten für die zweite Etappe sind im Budget 2010 eingestellt.
Einbürgerung von ausländischen Staatsangehörigen
Der Stadtrat hat zehn Einbürgerungsanträge behandelt. Er hat unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung acht Gesuchen zugestimmt. Davon empfiehlt er dem Kanton ein Gesuch abzulehnen. Ein weiteres Gesuch sistierte der Stadtrat und eines lehnte er ab. Die Gesuchsteller stammen aus Italien, Serbien, Serbien und Montenegro sowie Venezuela.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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01. Oktober 2009: Medienmitteilung zum Budget 2010
Die Steuereinnahmen werden den Zenit im Jahr 2010 überschritten haben
Für das kommende Jahr wird die Stadt Bülach ein Defizit von 3,6 Millionen Franken budgetieren. Dieser Betrag entspricht der früher angekündigten Verschlechterung des Finanzplans aufgrund der weltweiten Finanzkrise. Wie Finanzvorstand Walter Baur an einer Medienkonferenz mitteilte, wird der Stadtrat dem Gemeinderat einen gleich bleibenden Steuerfuss von 98 Prozent beantragen.
Im Rechnungsergebnis 2009 der Stadt Bülach hinterlässt die Finanzkrise noch kaum Spuren, denn Erfahrungen aus früheren Jahren zeigen, dass sich eine Krise erst mit zwei Jahren Verzögerung auf die Jahresabschlüsse der öffentlichen Hand auswirkt. So müssen ab dem Jahre 2010 rückläufige Steuereinnahmen einkalkuliert werden, insbesondere aus dem Steuerkraftausgleich des Kantons Zürich. Die Finanzierung des Defizits kann die Stadt Bülach über eine Reduktion des Eigenkapitals um 7 Prozent realisieren.
Mit Teuerungsindikatoren nahe bei Null wäre eine Stabilisierung der Ausgaben wünschbar gewesen, doch eine Reihe von Sonderfaktoren lassen die Ausgaben kontinuierlich steigen: So ist mit der Zunahme an kindergarten- und schulpflichtigen Kindern die Klassenzahl zu erhöhen und mit einem Mehraufwand im Bereich Sonderschulungen zu rechnen. Auch im Sozialbereich und in jenem der Sozialversicherungen steigen die Kosten infolge Zunahme der Anzahl Fälle und deren Komplexität. Zu den Sonderfaktoren zählen weiter diverse Projekte der Stadt Bülach im Bereich „Wohnen und Pflege im Alter“, Informatik und Zentrales Verwaltungsgebäude. Persönlich erwartet Stadtrat Walter Baur, dass der Stadtrat und die Verwaltung in dieser unsicheren Zeit der Finanzkrise dem Ausgabendruck besondere Aufmerksamkeit schenken.
Investitionsrechnung
Bülach hat im nächsten Jahr Grosses vor: Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen werden mit 17,4 Millionen Franken (Vorjahr 12 Millionen) veranschlagt. Mit dem tief budgetierten Cash Flow für 2010 kann das Investitionsprogramm allerdings nur zu einem Drittel selber finanziert werden.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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24. September 2009: Bülacher Skulpturenweg eingeweiht
Sie tragen so klingende Namen wie „Windkanter“, „Sterngucker“ oder „Baumfee“ und wurden von regional und national bekannten Künstlern geschaffen. Sie verschönern Parks, Strassenräume, Schulhäuser und andere öffentliche Gebäude in Bülach. Die Rede ist von den Kunstwerken im öffentlichen Raum. Mit dem Bülacher Skulpturenweg und einer dazu geschaffenen Broschüre werden diese Werke der Bevölkerung bekannt gemacht. Im Beisein von Eigentümern, Künstlern und Behördenvertretern wurde der Bülacher Skulpturenweg am Mittwoch feierlich eingeweiht.
Rund 40 Skulpturen, Plastiken und weitere Kunstwerke stehen teils prominent, teils kaum bemerkt in Bülachs öffentlichem Raum. Gut 20 davon werden nun zu einem Skulpturenweg zusammengeführt. Ausgangs- und Endpunkt des knapp eineinhalbstündigen Rundgangs ist die Stadthalle. Die Kulturkommission hat dazu eine informative Broschüre gestaltet. Diese enthält neben dem eigentlichen Rundgang einen Plan, auf dem sämtliche Objekte mit Standort, Name des Künstlers und Werksbezeichnung aufgeführt sind. Stadtpräsident Walter Bosshard zeigte sich anlässlich der Einweihungsfeier erfreut, dass mit dem Skulpturenweg Kunst und Kultur sicht- und erlebbar gemacht werden. Die Einweihungsfeier fand bei der Skulptur „Passage“ beim Haupteingang des Spitals Bülach statt.
Die Idee des Skulpturenwegs geht auf das frühere Kulturkommissionsmitglied Fredy Preisig zurück. Dieser hat alle Kunstobjekte im öffentlichen Raum fotografiert und dokumentiert. Sein Nachfolger Mischa Klaus hat die Idee weiterentwickelt und bei der Umsetzung massgeblich mitgewirkt. Das Projekt wird von der Raiffeisenbank Züri-Unterland unterstützt. Die Broschüre zum Skulpturenweg wird in den nächsten Tagen in alle Bülacher Haushalte verteilt. So können Kunstfreunde die Objekte auf eigene Faust erkunden. Die Broschüre kann auch hier (PDF, 1.9 Mb) herunter geladen werden. Zudem sollen bald auch Führungen angeboten werden.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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18. September 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 16. September 2009
Spitalzweckverband Bülach, Teilrevision der Zweckverbandsstatuten
Aufgrund der neuen Kantonsverfassung müssen die Volksrechte bei den Zweckverbänden ausgebaut werden. Die
Delegiertenversammlung des Spitalzweckverbands Bülach verabschiedete deshalb Ende Mai die Teilrevision ihrer
Zweckverbandsstatuten zuhanden ihrer Verbandsgemeinden. Der Stadtrat hiess die Teilrevison ebenfalls gut und
beantragt auch dem Gemeinderat die Genehmigung.
Kläranlage Furt
Im November 2006 genehmigte der Stadtrat einen Kredit von 260 000 Franken für den Umbau und die Optimierung
der Belüftung in der Abwasserreinigungsanlage Furt. Die Bauabrechnung schliesst mit 262 660 Franken geringfügig
über dem Kredit. Der Stadtrat hat die Bauabrechnung genehmigt.
Einbürgerung von ausländischen Staatsangehörigen
Der Stadtrat hat sieben Einbürgerungsanträge behandelt. Er hat unter dem Vorbehalt der Erteilung des
Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung allen Gesuchen zugestimmt. Die
Gesuchsteller stammen aus Indien, Kroatien, Mazedonien, Serbien und Montenegro sowie Sri Lanka.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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04. September 2009: Neue Leistungsvereinbarung mit Guss 81-80
Der Stadtrat will den Betrieb des Kultur- und Begegnungszentrums Guss 81-80 sichern und Entwicklung ermöglichen. Die Basis dazu bildet eine neue Leistungsvereinbarung zwischen der Stadt und dem Trägerverein Guss 81-80. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat die Erhöhung des Betriebsbeitrags auf 116'000 Franken pro Jahr. Unverändert bleiben die jährlich übernommenen Leistungen der Stadt Bülach für Raummiete und Liegenschaftsunterhalt in der Höhe von 88'000 Franken.
Das Kultur- und Begegnungszentrum Guss 81-80 übernimmt im Auftrag der Stadt wichtige Aufgaben im kulturellenLeben. Zu diesem Schluss kommt das breit abgestützte Kulturkonzept 2008: Eine der Kernmassnahmen darin fordert, den Betrieb zu konsolidieren und den Betriebsbeitrag entsprechend den erbrachten Leistungen angemessen zu erhöhen.
In den vergangenen Monaten führten Vertreter von Guss 81-80 und der Stadt Bülach intensive Gespräche über die künftige Ausrichtung und die Finanzierung des finanziell angeschlagenen Zentrums. Das Resultat der Verhandlungen mündete in eine neue Leistungsvereinbarung. Diese ist gültig ab dem 1. Januar 2010 und ist auf fünf Jahre abgeschlossen. Die bisherige Drei-Bein-Strategie „Kultur, Jugend und Integration“ wird aufgegeben. Stattdessen konzentriert sich Guss 81-80 auf Kultur, Begegnung und Raumvermietung, und damit auf seine Kernkompetenzen. Während Guss 81-80 im Kulturbereich primär beratend, unterstützend und fördernd wirken wird, erlauben eigene Aktivitäten Begegnungen.
Die sechsjährige Betriebserfahrung des Zentrums zeigt klar, dass der aktuelle Betriebsbeitrag von 30'000 Franken nicht ausreicht, um ein Zentrum zu betreiben. Deshalb wurde das Zentrum jeweils bis 2006 mit namhaften zusätzlichen Betriebsbeiträgen und mit einem Darlehen von 100'000 Franken unterstützt. Mit dem erhöhten Betriebsbeitrag wird es solche Aktionen künftig nicht mehr geben. „Guss ist kein Projekt mehr, sondern fester und wichtiger Bestandteil des Bülacher Kulturlebens“, führte Stadtpräsident Walter Bosshard anlässlich einer Medieninformation aus. Jetzt müsse die Politik Stellung nehmen, wie viel ihr die Leistungen des Zentrums Wert seien, sind sich Walter Bosshard und Dieter Liechti, Vorstandsmitglied Guss 81-80, einig. Um einen Neustart frei von Altlasten zu ermöglichen, soll dem Verein auch das 2006 von der Stadt gewährte Darlehen in der Höhe von 100'000 Franken erlassen werden.
Es ist bereits das zweite Mal innerhalb von knapp drei Jahren, dass der Gemeinderat über einen höheren Betriebsbeitrag befinden muss. Im März 2007 lehnte er eine Beitragserhöhung auf jährlich 150'000 Franken knapp mit 13 zu 12 Stimmen ab. Der Gemeinderat forderte zuerst ein gesamtheitliches Kulturkonzept, das sämtliche kulturellen Aktivitäten aufzeige und das finanzielle Engagement der Stadt regle. Nach dem negativen Parlamentsentscheid stand das Zentrum vor dem Aus. Dank spontaner Hilfs- und Sammelaktionen und grossem Einsatz eines fast total erneuerten Vorstands konnte der Verein weiterexistieren und sich über Wasser halten. Heute wird der Betrieb aufgrund eines Spar- und Übergangskonzepts geführt, das bis zur neuen Leistungsvereinbarung Gültigkeit hat. Daraus resultierte ein stark reduziertes Angebot. Das Zentrum führt heute nur wenige eigene Veranstaltungen durch und beschränkt sich auf die Vermietung von Räumen und Infrastruktur.
Stadt Bülach
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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Maria Eisele
Vorstandsmitglied
Tel. 044 960 65 42
03. September 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 2. September 2009
Nahwärmeverbund Allmendstrasse
Der Gemeinderat bewilligte im Mai 2009 einen Kredit von 822 000 Franken für die Erweiterung des Wärmeverbundes Allmendstrasse. Der Stadtrat genehmigte nun das Werkleitungsprojekt und vergab diverse Aufträge. Die Tiefbauarbeiten gehen an die Firma Egg Bau AG, Bülach, die Arbeiten für die Fernwärmeleitungen und die Heizungsinstallationen führt die Firma Neukom Installationen AG, Rafz, aus. Die technischen Arbeiten im Bereich Tiefbau wurden an das Ingenieurbüro WS Ingenieure AG, Bülach, vergeben, jene im Bereich Leitungsbau/Haustechnik an das Ingenieurbüro I. Gianotti AG, Winterthur.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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28. August 2009: Bülacher Tag der Freiwilligen
Die Stadt Bülach hat gestern erstmals zum eigenen Bülacher Tag der Freiwilligen eingeladen. Mit diesem Umtrunk bedankt sie sich bei all denen, die Freiwilligenarbeit leisten. Neben der Freiwilligenarbeit in den Vereinen gibt es unzählige Menschen, welche oft im Dienste des Nächsten still und bescheiden im Hintergrund sehr wertvolle Freiwilligenarbeit leisten.
Ein Freiwilligentag fand erstmals am 5. Dezember 2006 im Rahmen des internationalen UNO Tag der Freiwilligen statt. Aufgrund der meist terminlich gut ausgelasteten Vorweihnachtszeit und der kühlen Temperaturen hat die Stadt Bülach den Anlass um 100 Tage vorverschoben und einen eigenen Tag der Freiwilligen gewagt. Das Ambiente präsentierte sich dementsprechend anders. Statt Finnenkerzen schien die Abendsonne auf den Rathausplatz und erfrischender Orangensaft ersetzte den wärmenden Punsch. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Glattal Musig, welche unter anderem in Altersheimen und Spitälern auftritt und damit ebenfalls Freiwilligenarbeit leistet.
Stadtpräsident Walter Bosshard würdigte in seiner Begrüssung die Freiwilligenarbeit und unterstrich deren hohen Stellenwert in der Stadt Bülach. Der Stadtrat hat die Institutionalisierung der Freiwilligenarbeit in seinen Top-Ten-Legislaturzielen definiert. Der Bülacher Tag der Freiwilligen ist ein Element davon.
Pfarrer Jürg Spielmann beleuchtete in seiner Rede die Freiwilligenarbeit aus vier Richtungen, darunter den Begriff Freiwilligenarbeit: „Etwas aus freiem Willen, ohne monetäres Entgelt und nur in moralischer Verpflichtung zu machen.“ Der gesellschaftliche Nutzen der Freiwilligenarbeit ist auch die Gemeinschaft, die auf vielfältige Weise davon lebt, dass die einen für die anderen etwas tun, was sonst nicht möglich oder unbezahlbar wäre.
In den vergangenen Jahren hat die Freiwilligkeit an Bedeutung gewonnen. Die Professionalisierung der Tätigkeiten im Non-Profit-Bereich stösst aufgrund mangelnder Ressourcen an ihre Grenzen. Dadurch hat die Pflege und Wertschätzung der Freiwilligenarbeit mehr Gewicht erhalten. Jürg Spielmann vermittelte den Gästen einen kleinen Einblick aus seinen Begegnungen mit Freiwilligen. Zum Beispiel im Behindertensport, welchen Jürg Spielmann auf hohem Niveau selber intensiv betrieben hat.
Die Stellenbörse und Informationen zum Sozialzeitausweis, sowie die Ergebnisse der am Bülacher Tag der Freiwilligen durchgeführten Umfrage finden sie hier.
Roger Suter
Stadtschreiber-Stv.
Tel. 044 863 11 30
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21. August 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 19. August 2009
Neues Gemeinderatsmitglied
Willy Wüthrich, Gemeinderatsmitglied der FDP, hat per 31. August 2009 seinen Rücktritt aus dem Gemeinderat
erklärt. Der Bezirksrat Bülach hat dem Gesuch entsprochen. Der Stadtrat hat Daniel Ammann, der auf der Liste der
FDP Bülach unter den Nichtgewählten am meisten Stimmen erzielt hat, per 1. September 2009 als neues
Gemeinderatsmitglied für gewählt erklärt.
Begegnungszone Altstadt, Etappe 2009, Graben-/Rössligasse
Nachdem der Bezirksrat die Stimmrechtsbeschwerde gegen den Nachtragskredit des Gemeinderats Bülach vom
November 2008 abgelehnt hat, kann nun die dritte Etappe der Begegnungszone Altstadt realisiert werden. Dies
betrifft die Graben-/Rössligasse. Der Stadtrat hat das Strassenprojekt samt Werkleitungen genehmigt und die
Arbeiten vergeben. Die Ausführung ist ab Mitte September 2009 vorgesehen und dauert rund drei Monate.
Gleichzeitig sollen öffentliche Parkplätze markiert werden.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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12. August 2009: Förderpreis "Eiche 2200" geht an die Stadt Bülach
16. Juli 2009: Wahl eines Mitglieds in die Kulturkommission
Zur Ergänzung der Kulturkommission hat der Stadtrat Kristiana Eppenberger Vogel, Pfarrerin/lic. phil. I Kunsthistorikerin, als zusätzliches Mitglied gewählt. Kristiana Eppenberger Vogel tritt ihr Amt per sofort an. Sie ist für den Rest der Amtsdauer 2006/2010 gewählt.
10. Juli 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 8. Juli 2009
Sport- und Erholungspark Erachfeld
Konkurrenzverfahren; Genehmigung des Wettbewerbsprogramms
Der Stadtrat hatte im März 2009 den vom Gemeinderat für die Durchführung des Investorenwettbewerbs "Wohnüberbauung Gringglen" und des Projektwettbewerbs "Sport- und Erholungspark Erachfeld" Ende 2006 gesprochenen Rahmenkredit von 750 000 Franken freigegeben. Mit der Wettbewerbsbegleitung wurde das Büro Brunnschweiler Heer Beratende Architekten AG, Zürich, beauftragt. Die Wettbewerbsabwicklungen erfolgen unabhängig voneinander und zeitlich verschoben. Am 8. Juli 2009 hat der Stadtrat termingerecht und der Priorität entsprechend als Erstes das Programm für den Projektwettbewerb "Sport- und Erholungspark Erachfeld" samt Raumprogramm genehmigt. In diesem Wettbewerbsverfahren sollen Lösungen für die Hochbauten einer ersten Etappe des Sport- und Erholungsparks Erachfeld erarbeitet werden. Angestrebt wird, eine bezüglich Landschaft, Freiraum, Architektur, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit optimale Gesamtplanungsgrundlage zu erhalten.
Die Ausschreibung des Konkurrenzverfahrens erfolgt am 17. Juli 2009 in Form eines öffentlichen, zweistufigen Projektwettbewerbs nach den Vorgaben des GATT/WTO-Abkommens. Die Wettbewerbsbeiträge sind im Dezember 2009 einzureichen. Die Jurierung findet anschliessend im Januar/Februar 2010 statt. Die Ergebnisse dieses Wettbewerbs werden anschliessend als Grundlage für die Ausarbeitung des öffentlichen Gestaltungsplans Erachfeld verwendet.
Die Durchführung des Investorenwettbewerbs für eine zonenkonforme Wohnüberbauung Gringglen auf dem heutigen Fussballareal ist für einen späteren, vom Stadtrat noch zu bestimmenden Zeitpunkt vorgesehen. Massgebend ist, dass vorerst alle nutzungsplanerischen Grundlagen im Erachfeld für die anschliessende Realisierung des Sport- und Erholungsparks rechtlich gesichert sind.
Ausschreibung auf dem Informationssystem über das öffentliche Beschaffungswesen (SIMAP), Projekt-Nr. 15349
buelach@no.spam.brunnschweilerheer.no.spam.chwww.simap.ch
Einbürgerung von ausländischen Staatsangehörigen
Der Stadtrat hat vier Einbürgerungsanträge behandelt. Er hat unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung allen Gesuchen zugestimmt. Die Gesuchsteller stammen aus Griechenland, Italien, Serbien und Montenegro sowie Thailand.
Planung neuer Pflegeplätze: Machbarkeitsstudien für „Grampen II“ und „Gstückt“
Nachdem das Alterskonzept vom Stadtrat verabschiedet und vom Gemeinderat im Mai 2009 zur Kenntnis genommen wurde, arbeitet die Kommission für Altersfragen (KofA) intensiv an der Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen zur Umsetzung des Alterskonzepts 2009.
Der Stadtrat hat auf Empfehlung der KofA folgende Prioritäten in der Umsetzung des Konzepts festgelegt:
- Planen von neuen Pflegeplätzen
- Vorbereiten und schaffen einer Anlaufstelle für Altersfragen
- Zusammenarbeit und Koordination der bestehenden Angebote, Interessengruppen und möglichen Kooperationspartnern fördern und vorantreiben
Die Schaffung neuer Pflegeplätze beansprucht am meisten Zeit. Deshalb ist die dazugehörende Planung unvorzüglich aufzunehmen. Dafür hat der Stadtrat Machbarkeitsstudien für Wohnformen im Alter auf den städtischen Grundstücken „Grampen II“ und „Gstückt“ in Auftrag gegeben. Die Machbarkeitsstudie für „Grampen II“ wird gemeinsam mit der Stiftung Alterszentrum Grampen erarbeitet. Die Studien wurden vom Stadtrat an „map architektur + planung“ vergeben. Dazu wurde ein Kredit von 34 000 Franken bewilligt. Die Resultate aus den Machbarkeitsstudien werden im Herbst 2009 vorliegen und Grundlage für die weitere Planung sein.
Der Stadtrat hat zudem vom Planungsstand der Anlaufstelle für Altersfragen und von den Resultaten der regionalen Zusammenarbeit Kenntnis genommen.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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09. Juli 2009: Sport- und Bewegungsförderung J+S Bülach Kids
Die Primarschule und das Sportamt der Stadt Bülach starten im Herbst mit dem Projekt „J+S Bülach Kids“. Ziele der beiden Sportförderkurse „J+S Bülach Kids“ und „J+S Bülach Kids MOVE“ sind einerseits die Erhöhung der Bewegungsaktivität bei Schulkindern und anderseits die Förderung von motorisch begabten Kindern.
Leuchtende Augen, rote Wangen und helle Begeisterung
Kinder müssen sich genügend bewegen und das täglich. Ihr natürlicher Bewegungsdrang ist gross und diesen sollen sie ausleben können. Die Phase zwischen dem fünften und dem zehnten Lebensjahr ist entscheidend für die körperliche, geistige und soziale Entwicklung eines Kindes. In diesem Alter sind die Voraussetzungen für die Entwicklung vieler körperlicher Fähigkeiten nahezu ideal.
Mangelnde Bewegung, zu grosser Medienkonsum, unausgewogene Ernährung, psychischer und sozialer Stress greifen die Gesundheit bereits bei Kindern an, was sich später auch im Erwachsenenalter negativ auswirkt.
An diesem Punkt setzen die zwei Hauptziele von J+S Bülach Kids
- Erhöhung der Bewegungsaktivität (insbesondere bei Kindern in der Schule)
- Grössere Zahl an qualitativ hoch stehenden Sport- und Bewegungsangeboten für Kinder (insbesondere auch in den Vereinen)
Diese Ziele können nur erreicht werden, wenn sich die Kinder nicht zu früh spezialisieren (müssen). Für Fünf- bis Zehnjährige stehen umfassende Bewegungserfahrungen und die Suche nach der „eigenen“ Sportart im Vordergrund.
Hier nun engagiert sich die Stadt Bülach mit J+S Bülach Kids für die regelmässige und vielseitige Sport- und Bewegungsförderung der Kinder
So fit sind unsere Erstklässler – die Auswertungen der ETH Zürich
Ende 2005 wurden erstmals alle Erstklässler der Stadt Zürich auf ihre motorischen Fertigkeiten untersucht. Seither findet die so genannte Sportmotorische Bestandesaufnahme (SMBA) jedes Jahr statt, seit 2008 auch in Winterthur. Hier wird die SMBA aktuell auch zu einer Längsschnittuntersuchung ausgebaut. Ziel ist es, die Entwicklung der motorischen Leistungsfähigkeit vom Kindergarten bis zum Ende der Schulzeit beschreiben zu können. In Bülach steht zurzeit die Erhebung der Leistungsfähigkeit der Erstklässler im Vordergrund.
Ein Team des Instituts für Bewegungswissenschaften und Sport der ETH Zürich besucht dabei alle Klassen in ihren Sportstunden und führt mit den Kindern einfache Bewegungsaufgaben durch. Die Auswahl der Testübungen ergibt ein umfassendes Bild der motorischen Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Ziel ist es, die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten der Schulkinder über längere Zeit zu verfolgen. Aber auch kurzfristig kann aus den Messungen ein Nutzen gezogen werden. Alle Lehrkräfte erhalten das Datenblatt ihrer Klasse und somit einen Hinweis, was im Sportunterricht gezielt trainiert werden sollte. Gleichzeitig werden die Kinder entsprechend ihrem Förderbedarf zu Trainings im Rahmen von J+S Bülach Kids eingeladen. Die Teilnahme daran ist natürlich freiwillig.
Das Projekt „J+S BÜLACH KIDS“
Die Primarschule und das Sportamt der Stadt Bülach werden nun in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich und dem Bundesamt für Sport BASPO die Sportförderkurse J+S Bülach Kids und J+S Bülach Kids MOVE im Rahmen des freiwilligen Schulsports anbieten. Das Projekt wird zudem unterstützt vom Sportfonds des Kantons Zürich. Die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler werden in der Woche vor den Herbstferien durch ein Team des Instituts für Bewegungswissenschaften und Sport der ETH Zürich auf ihre motorischen Fähigkeiten getestet. Die Auswertungen erfolgen während den Herbstferien und anschliessend werden die Lehrpersonen und Eltern die Ergebnisse erhalten.
Welches sind die Ziele von J+S Bülach Kids und wie funktioniert dieses Programm?
Die Ziele sind, unter fachkundiger Anleitung die Bewegungsfreude von motorisch begabten Kindern weiterzuentwickeln, optimale Voraussetzungen zu schaffen für eine allfällige Karriere im Sport und eine breite, vielseitige Palette von Sportarten kennen zu lernen.
Die Schülerinnen und Schüler erhalten ab Januar 2010 jeden Mittwochnachmittag und jeden zweiten Samstagmorgen je eine Doppellektion Unterricht. Ca. einmal im Monat wird ein Probetraining eines Vereins besucht.
Welches sind die Ziele von J+S Bülach Kids MOVE und wie funktioniert dieses Programm?
MOVE ist ein Bewegungsunterricht für Kinder mit Förderbedarf. Die Ziele sind vor allem Freude an der Bewegung zu vermitteln, das Selbstvertrauen zu stärken und dass die Kinder mehr Bewegungserfahrung sammeln und dadurch den eigenen Körper besser kennen lernen können.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ab Januar 2010 einmal in der Woche zwei Lektionen polysportiven Bewegungsunterricht zur Förderung der koordinativen und sportmotorischen Fähigkeiten.
Dieses Projekt wird rollend weitergeführt und die teilnehmenden Kinder können zwei Jahre in den Programmen bleiben. Die Primarschule und das Sportamt der Stadt Bülach freuen, sich dieses Programm anbieten zu können. Sie sind sicher, dass diese gezielte Förderung im Kindesalter für jedes Kind einen gesundheitlichen und sportlichen Profit fürs Leben darstellt.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
09. Juli 2009: 9. Hand- und Umweltfest
Am Samstag, 15. August 2009, von 9 bis 18 Uhr, findet bereits zum 9. Mal wieder das Hand- und Umweltfest statt. Einerseits zeigen Handwerkerinnen und Handwerker ihr Können, andererseits wird die richtige Bereitstellung des Abfalls demonstriert. Im Mittelpunkt steht aber auch der Förderpreis „Eiche 2200“, den der Forstbetrieb der Stadt Bülach gewonnen hat.
Am Handfest zeigen rund 20 Handwerkerinnen und Handwerker ihr Können an Ort und Stelle. In der Rathausgasse kann man ihnen direkt bei ihrer Arbeit zuschauen und auch Fragen stellen. Das Hauptanliegen des Handfestes ist, das Handwerk sichtbar zu machen, das hinter dem fertigen Gegenstand steht. Für die jüngsten Besucher hat das Handfest ganz besonders viel zu bieten. Unter dem Patronat des Frauenvereins steht die Kinder-Werk-Stadt rund um den Rathausbrunnen. Für ein kleines Entgelt kann gefilzt und getöpfert, dürfen Nägel eingeschlagen, kann die Geschicklichkeit anhand von Bewegungsspiel getestet werden und man kann sich schminken lassen.
Am Umweltfest wird auf die richtige Bereitstellung des Abfalls hingewiesen und begründet, warum dies so wichtig ist. Eine Aktion zur Abgabe von vergünstigten Containern soll die Bereitstellung des Abfalls in Containers fördern. Alle zugelassenen Grössen und Varianten werden gezeigt. Die Kläranlage Bülach stellt nochmals ihre neue Informationskampagne zum Thema „Damit das wichtigste Lebensmittel sauber bleibt…“ vor.
Eine Sonderausstellung zum Thema „Eiche“ rundet den Teil „Umwelt“ des Festes ab. Anlass dazu ist die Verleihung des Förderpreises „Eiche 2200“, den der Forstbetrieb der Stadt Bülach als erst dritter Waldbesitzer der Schweiz überhaupt 2009 erhält. Dieser Preis der Fondation Audemar Piguet ist dotiert mit 30 000 Franken und wird vom Verein proQuercus verliehen. Die Auszeichnung ist mit der Schaffung einer Hektare eichenreichen Waldes verbunden und ehrt Waldeigentümer und Bewirtschafter, die sich besonders verdient um die Erhaltung und Weiterverbreitung der Eiche machen. Zudem wird die Küferei Thurnherr aus Berneck vor Ort die Herstellung eines Eichenfasses dokumentieren.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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06. Juli 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 1. Juli 2009
ARA Furt, Umsetzung Sanierungspaket 2009
Für die Investitionen an der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Furt erarbeitete die Hunziker Betatech AG, Winterthur, einen langjährigen Finanzplan. Im Budget 2009 sind 250 000 Franken für technische Verbesserungen bei der Heizungs- und Lüftungsinstallation, Fassadensanierungen am Rechengebäude sowie Zustandsuntersuchungen durch Spezialisten zur Qualitätssicherung enthalten. Der Stadtrat hat den entsprechenden Kredit freigegeben und die Städtischen Betriebe zur Vergabe der Arbeiten an die diversen Firmen ermächtigt.
Belagsanierung im Bereich Busbahnhof Bülach
Der Belag im Bereich des Busbahnhofs weist Risse und Löcher auf. Bis zur mittelfristig geplanten Umgestaltung des Bahnhofareals samt Busbahnhof kann mit dem Ersatz des Belags nicht zugewartet werden. Um weitere Belagsschäden zu vermeiden, wird der Belag ersetzt. Der Stadtrat hat hierfür einen Kredit von 145 000 Franken bewilligt und die Bauarbeiten an die Egg Bau AG, Bülach, vergeben. Die Ausführung ist am Wochenende vom 8./9. August 2009 vorgesehen, sofern es die Witterung zulässt. Andernfalls werden die Arbeiten um eine Woche verschoben. Die Busse verkehren an diesem Wochenende ab dem Güterbahnhof an der Schaffhauserstrasse. Die Bevölkerung wird um Verständnis für die unumgänglichen Behinderungen und Umleitungen gebeten.
Strassenunterhalt an der Dachslenberg-/Berglistrasse, Abschnitt Chröpfli- bis Gstücktstrasse
Zurzeit werden in der Dachslenberg- und Berglistrasse Wasser- und Abwasserleitungen ersetzt. Aufgrund des schlechten Zustands der Strassenbeläge in den betroffenen Abschnitten und zur Nutzung von Synergien hat der Stadtrat beschlossen, die Strassen im Bereich der Werkleitungen gesamthaft zu sanieren. Hierfür hat er einen Kredit von 140 000 Franken bewilligt.
Grenzstrasse und Ifangstrasse - Rad und Fusswege
Im Januar 2007 bewilligte der Stadtrat einen Kredit von 136 700 Franken für die Ausarbeitung der Vorprojekte zum Ausbau der Grenz- und Ifangstrasse. Anlass waren die Arbeiten zur Planungszone im Gebiet Bülach Süd / Hagenbuechen sowie der Erschliessungsplanung für den künftigen Sport- und Erholungspark Erachfeld. Das Vorprojekt der Ifangstrasse beinhaltet auch einen separat geführten Rad- und Gehweg längs der Ifangstrasse. Infolge zusätzlicher Varianten mit Kostenschätzungen, Änderungen des Landerwerbsplans und Feldaufnahmen entstanden Aufwendungen von insgesamt rund 207 000 Franken. Der Stadtrat hat die Mehrkosten von rund 70 000 Franken bewilligt. Die Vorprojekte basieren auf dem Bau des Sport- und Erholungsparks Erachfeld. Unabhängig dessen Realisierung werden die Strassen auch zur verkehrstechnischen Erschliessung des Gebiets Bülach Süd benötigt. Hierfür ist ein alternatives Vorprojekt für die Ifangstrasse auszuarbeiten, ohne Einbezug des Sport- und Erholungsparks. Anstelle eines separaten Rad-/Gehwegs am Rande des geplanten Sportparks ist der Schutz für die Fussgänger und Zweiradfahrer ins Strassenprojekt zu integrieren. Zusätzlich sind Vorprojekte für zwei Querverbindungen zwischen der Feldstrasse und der neuen Ifangstrasse auszuarbeiten. Für die Ausarbeitung der Auflageprojekte hat der Stadtrat einen weiteren Kredit von rund 63 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Gossweiler Ingenieure AG (Grenzstrasse) und WS Ingenieure AG (Ifangstrasse) vergeben.
Einführung eines Nachhaltigkeits-Managementsystems (NMS)
Der Stadtrat misst der Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert bei. Dies macht zum Beispiel das Legislaturprogramm 2006 – 2010 deutlich: Die Nachhaltigkeit ist eines der vier übergeordneten Ziele und die meisten Top-10-Ziele enthalten Aspekte der nachhaltigen Entwicklung. Der Stadtrat fasste deshalb im vergangenen Jahr die Einführung eines Nachhaltigkeits-Managementsystems (NMS) ins Auge. Zunächst wurde die Wirkung der Tätigkeiten der Stadt Bülach auf die Nachhaltigkeitsbereiche (Ökonomie, Ökologie, Soziales) beurteilt und eine Analyse erstellt. Aufgrund dieser Ergebnisse hat der Stadtrat nun beschlossen, das Projekt zur Einführung eines NMS weiterzuführen. Für die externe Projektunterstützung hat er einen Kredit von 34 600 Franken bewilligt. Zudem hat er der Stellenplanerhöhung um 20 Prozent für die Stelle einer/eines Nachhaltigkeitsbeauftragten zugestimmt.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
02. Juli 2009: Entwicklung Bülach Nord
Das Industriegebiet von Bülach Nord soll zu einem neuen, urbanen Stadtteil entwickelt werden. Hierzu bedarf es einer Teilrevision der kommunalen Bau- und Zonenordnung. In einer ersten Phase führen die Stadt und die beteiligten Grundeigentümer gemeinsam eine Testplanung durch. Der Stadtrat hat im Mai 2009 die nutzungsplanerischen Eckwerte festgelegt und das stadtseitige Expertenteam bestimmt.
Der Stadtrat hat am 20. Mai 2009 beschlossen, die Areale der ehemaligen Glashütte (Vetropack AG) und der Bülachguss AG in Bülach Nord von der heutigen Industriezone in Zonen für Mischnutzungen (Wohnen, Gewerbe, Dienstleistungen, Hotel, Freizeit, Unterhaltung usw.) umzuzonen. In unmittelbarer Nähe zum öffentlichen Verkehr, Autobahnanschluss und zum Bülacher Zentrum bietet das Gebiet ideale Voraussetzungen für eine städtische Entwicklung, ohne dass neue Siedlungsgebiete erschlossen werden müssen.
Rahmenbedingungen für die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung bilden das vom Stadtrat 2004 verabschiedete "Leitbild Bülach Nord" und die Studie "Perspektiven der Stadtentwicklung" von 2005. Massgeblichen Einfluss haben sodann die Erkenntnisse aus dem laufenden SIL-Verfahren (Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt): Die zu erwartende Fluglärmentwicklung dürften auf Dauer hin das Bevölkerungswachstum im Wohngebiet Bülach West hemmen. Als siedlungsplanerische Kompensationsmassnahme bietet sich das Gebiet von Bülach Nord an. Dieses liegt auch in Zukunft ausserhalb der Lärm-Immissionsgrenzwerte aus dem Flugverkehr. Mit dem Umbau der Industriezone in Zonen für Mischnutzungen lassen sich dort in urbanem Umfeld neue Wohnbauflächen generieren.
Die Planungsarbeiten erfolgen in mehreren Schritten: Auf der Grundlage der genannten Rahmenbedingungen hat die städtische Kommission für Stadtgestaltung im Auftrag der Abteilung Bau und Umwelt nutzungsplanerische Eckwerte für das Gebiet Bülach Nord ausgearbeitet. Der Stadtrat hat diese am 20. Mai 2009 festgelegt. In einem nächsten Schritt werden diese Richtwerte mit Hilfe einer Testplanung verifiziert und soweit erforderlich angepasst. Dabei sollen insbesondere städtebauliche, verkehrs- und freiraumplanerische Belange untersucht werden. Die Testplanung erfolgt in einem kooperativen Prozess zwischen Stadt und betroffenen Grundeigentümern und ihren Architekten- und Planungsteams und soll bis anfangs 2010 abgeschlossen sein. Die Ergebnisse fliessen anschliessend in die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung und die individuellen privaten Gestaltungspläne ein. Ende März 2009 fand zwischen Vertretern der Stadt (Bauverwaltung, Baubehörde und Kommission für Stadtgestaltung) und der beteiligten Grundeigentümer eine erste Sitzung statt, an welcher das gemeinsame Planungsvorhaben konkretisiert wurde.
Die städtebaulichen und planungsrechtlichen Interessen und Aufgaben der Stadt nehmen Stadtrat Hanspeter Lienhart, Präsident Ausschuss Bau und Infrastruktur, und der Leiter Bau und Umwelt, Markus Burkhard, wahr. Die Testplanung wird von folgendem Expertenteam begleitet:
Moderation/Koordination/Administration: Suter von Känel Wild AG, Zürich
Verkehrplanung/verkehrstechnische Begleitung: TEAMverkehr.zug AG, Cham
Freiraumplanung: Nipkow Landschaftsarchitektur, Zürich,
Planung/Städtebau/Architektur: Daniel Christoffel (Planungsbüro Daniel Christoffel, Gattikon) und Tomaso Zanoni (Zanoni Architekten, Zürich), Mitglieder der Kommission für Stadtgestaltung
Für die Durchführung der Testplanung hat der Stadtrat einen Bruttokredit von 220 000 Franken (inkl. MWSt.) bewilligt, in Erwartung einer angemessenen Kostenbeteiligung seitens der beteiligten Grundeigentümer.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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02. Juli 2009: Ein Spass für Gross und Klein: Der Sommerwettbewerb des Sportzentrums Hirslen
Der beliebte Ort für Sport, Freizeit und Geselligkeit in Bülach - die Hirslen - startet diesen Sommer einen Wettbewerb der besonderen Art: Sie ruft die Bevölkerung dazu auf, im Internet auf www.meine-vorfreude.ch zu zeigen, wie sie sich jeweils auf die Hirslen vorfreut. Die zehn Teilnehmenden mit den kreativsten Beiträgen gewinnen ein Jahresabo für das Sportzentrum und ein einmaliges Erinnerungsgoodie, nämlich ihr Gewinnermotiv als Riesenposter.
In diesen Tagen trifft man in und um Bülach immer wieder auf lustige Plakate, auf denen ein Mann an seinem Büchergestell hochklettert. Was auf diesen Plakaten zu sehen ist, ist inszenierte Vorfreude. Und zwar auf die Hirslen. Plakat
Diese Plakate sind der Startschuss zum Sommerwettbewerb des Sportzentrums Hirslen und verweisen direkt auf die Internetseite www.meine-vorfreude.ch, die eigens für diesen Sommerplausch realisiert wurde. Auf dieser wird jedermann aufgerufen, der Welt seine Vorstellung von inszenierter Vorfreude auf die vielen Freizeitaktivitäten in der Hirslen zu präsentieren. Man kann seine Vorfreude fotografieren oder filmen. Und es ist sogar erlaubt, so viele Fotos oder Filme einzureichen, wie man will.
Die besten zehn Fotos und Filme werden dann von einer Jury ausgewählt. Zu dieser gehört auch das Bülacher Ausnahmetalent und sechsfache Schweizermeisterin im Eiskunstlaufen Sarah Meier, die schon von Kindesbeinen an in der Hirslen trainiert. Die Gewinner erhalten im September ein Jahresabo für die Hirslen. Dieses wird ihnen gemeinsam mit einem Plakat-Unikat ihres Gewinnermotives im Grossformat persönlich von unserer Eisprinzessin überreicht. Die Gewinnermotive werden ab Herbst für die Hirslen-Werbekampagne eingesetzt.
Besuchen Sie www.meine-vorfreude.ch und machen Sie beim grossen Wettbewerb mit – die Aktion wird uns diesen Sommer bestimmt so manchen Schmunzler bescheren.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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22. Juni 2009: Mit Toilettenpapier und AQUArtett gegen Abfallberge in der Kläranlage
„Damit das wichtigste Lebensmittel sauber bleibt…“ Das ist das Hauptanliegen der heute startenden Informationskampagne der Bülacher Kläranlage Furt. Denn die Toilette wird immer noch zu oft als Abfallbehälter genutzt. Die Folgen sind verstopfte Leitungen, Überflutungen und Mehrkosten bei der Reinigung des Abwassers. Die Kampagne will nicht verbieten, sondern sagt, was erlaubt ist. Alle Haushalte in Bachenbülach, Bülach, Hochfelden, Höri und Winkel erhalten eine Rolle Toilettenpapier mit Flyer und wer will, bestellt das „AQUArtett“.
Toilettenpapier als Lektüre
In den kommenden Tagen wird in jeden Briefkasten in Bachenbülach, Bülach, Hochfelden, Höri und Winkel eine Rolle Toilettenpapier geliefert. Die ungewöhnliche Post bildet den Auftakt einer Informationskampagne der Kläranlage Furt, welche den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser und Abwasser erreichen will. Eine bunte Mischung von witzigen, wissenswerten und erstaunlichen Fakten rund um Toiletten und Abwasser – aufgedruckt auf das Toilettenpapier – regt zum Lesen an. Die Auseinandersetzung mit dem Thema findet dann statt, wenn man wirklich Zeit hat – auf dem WC. Das unübliche Kommunikationsmittel löst sich zudem selber auf und verursacht damit keinerlei zusätzlichen Abfall.
Flyer
Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Dies verdeutlicht der zum Toilettenpapier mitgelieferte Flyer. Der Fokus liegt auf dem, was ins Abwasser gehört: nur Bade- und Duschwasser, Haushaltwasser, WC-Papier und Ausscheidungen.
Für Spielfreudige: „AQUArtett – das Wasserspiel“
Auf unterhaltsame Art vermittelt „AQUArtett – das Wasserspiel“ spannende Fakten über unser Trink- und Abwasser. Aufgebaut wie ein klassisches Quartettspiel werden spielerisch Fragen wie etwa „Wohin fliesst das gereinigte Abwasser der Kläranlage Furt?“ beantwortet. Insbesondere Kinder und Jugendliche sind angesprochen, damit auch auf lange Sicht ein Umdenken stattfindet. Die Einwohner/innen der Gemeinden Bachenbülach, Bülach, Hochfelden, Höri und Winkel können ein persönliches Exemplar des "AQUArtetts" bei der Verwaltung ihres Wohnorts kostenlos beziehen oder mit vorfrankiertem Antwortcouvert bestellen.
Weitere Informationen auf www.aquartett.ch
Wer noch unbeantwortete Fragen hat, geht auf www.aquartett.ch. Hier wird zum Beispiel beschrieben, wie eine Kläranlage funktioniert oder Hauswarte können ein Merkblatt für das Informationsbrett im Treppenhaus herunterladen. Und das „AQUArtett“ kann zwar nicht gleich online gespielt, aber die Bezugsmöglichkeiten können abgerufen werden.
Gegen Verstopfung und Zerstörung
Der Grundgedanke der Informationsaktion beruht darauf, dass das WC und das Spülbecken zunehmend zur Abfallentsorgung missbraucht werden. Dies führt zu grossen Problemen in den Kläranlagen:
- Verstopfung der Kanalisation
- Belastung der Gewässer mit umweltschädlichen Stoffen
- Massive Erhöhung des Reinigungsaufwands mit hohen finanziellen Folgen
- Zerstörung von Mikroorganismen, die zur Reinigung in Kläranlagen benötigt werden
- Zerstörung von mechanischen Bauteilen der Kläranlagen oder Beeinträchtigung ihrer Leistungen
Die Kläranlage Furt will mit ihrer Kampagne die Bevölkerung sensibilisieren: Was in Toilette und Abwasser entsorgt wird, ist nicht egal. Alle können einen Beitrag zu „sauberem“ Abwasser leisten. Die unkonventionellen Werbemitteln sollen zum nachhaltigen Handeln anregen. Die Kampagne ist so aufgebaut, dass sich ihr jederzeit auch andere Kläranlagen anschliessen können und damit noch mehr Einwohnerinnen und Einwohner in der Schweiz erreicht werden.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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18. Juni 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 17. Juni 2009
Abschluss des Projektes Büli+
Im Juli 2004 beschloss der Stadtrat, unter dem Namen "Büli+" ein Projekt zur Verbesserung des Finanzhaushaltes für
die Jahre 2005 bis 2008 mit einem Ergebnisverbesserungspotential von Total 7.2 Mio. Franken. Effektiv beschlossen und umgesetzt wurden gut 4 Mio. Franken. Die damit erreichte Entlastung des Finanzhaushaltes
von durchschnittlich 1 Mio. Franken pro Jahr darf als Erfolg betrachtet werden. Der Stadtrat dankt allen Beteiligten, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben.
Einbürgerung von ausländischen Staatsangehörigen
Der Stadtrat hat einen Einbürgerungsantrag behandelt. Er hat unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung dem Gesuch teilweise zugestimmt.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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09. Juni 2009: Mageba SA gewinnt den ersten Bülacher Triangel
Die Stadt Bülach hat am Montagabend die Mageba SA mit dem Bülacher Triangel ausgezeichnet. Der Preis, welcher mit 5 000 Franken dotiert ist, wurde dieses Jahr zum ersten Mal verliehen. Die Stadt Bülach zeichnet mit dem Bülacher Triangel neu jährlich ein lokales Unternehmen für dessen nachhaltige Leistungen aus. Die Mageba SA überzeugte die Jury mit ihrem besonderen Engagement in allen drei Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales.
Die nachhaltige Entwicklung ist ein zentrales, strategisches Thema des Stadtrats. Er hat deshalb beschlossen, mit der Vergabe eines Preises auch das Nachhaltigkeits-Engagement von Bülacher Unternehmen in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken. Zudem anerkennt er mit der Auszeichnung die sehr gute Zusammenarbeit der Stadt mit den lokalen Unternehmen.
Mehrere innovative Projekte wurden für den ersten Bülacher Triangel nominiert. Sie zeigten eindrücklich, wie gross das Bewusstsein für die Nachhaltigkeit bei den lokalen Unternehmen ist. Den nachhaltigsten Eindruck hinterliessen die Aktivitäten der Mageba SA. Die seit 1963 in Bülach tätige Herstellerin von Brückenlagern, Fahrbahnübergängen und weiteren Produkten und Dienstleistungen für den Hoch- und Tiefbau wurde mit dem ersten Bülacher Triangel ausgezeichnet. In allen drei Nachhaltigkeitsbereichen überzeugte die Mageba SA durch ihr umfassendes Engagement. Dieses wurde von einer ehrenamtlichen, neunköpfigen Jury bewertet, welche durch ihre Fachkompetenz alle drei Nachhaltigkeitsbereiche abdeckt.
Der Bülacher Triangel bringt den Nachhaltigkeitsgedanken zum Ausdruck: Ein harmonischer, wohlklingender Orchesterklang erfordert das Zusammenspiel und die gegenseitige Rücksichtnahme von Streichern, Bläsern, einzelnen Musikern und dem Dirigenten. Ebenso braucht es für den Erfolg eines Unternehmens das Engagement aller Beteiligten. Der Triangel ist nur ein kleines Instrument und mag im Orchester nicht laufend zum Einsatz kommen. Erklingt er aber, so fällt er auf, wird gehört und zum Glanzlicht im Orchesterklang. Gleichermassen setzen Leistungen, welche die nachhaltige Entwicklung berücksichtigen, der unternehmerischen Tätigkeit Glanzlichter auf. Der Triangel in der Form eines Dreiecks widerspiegelt die drei Nachhaltigkeitsbereiche: Ökologie, Ökonomie und Soziales.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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05. Juni 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 3. Juni 2009
Kinderbetreuungsplätze - Schaffung einer Babygruppe: Referendum ergriffen
Der Gemeinderat bewilligte am 25. Mai 2009 einen Bruttodefizitbetrag von jährlich 204 100 Franken (netto ca.
80 000 Franken) für den Betrieb einer Babygruppe. Gegen diesen Beschluss ist von neun Mitgliedern des Gemeinderats das Behördenreferendum ergriffen worden. Nun entscheidet das Volk über den Kredit. Der Stadtrat hat die Urnenabstimmung auf den 29. November 2009 festgelegt.
Interpellation Jean-Frédéric Clerc betreffend Wirtschaftsförderung
Der Stadtrat hat die Interpellation von Gemeinderat Jean-Frédéric Clerc betreffend Wirtschaftsförderung fristgerecht beantwortet. Interessierte können die Antwort bei Giovanna Bazzanella anfordern.
Einbürgerung von ausländischen Staatsangehörigen
Der Stadtrat hat vier Einbürgerungsanträge behandelt. Er hat unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung allen Gesuchen zugestimmt.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
27. Mai 2009: Mit der „Tageskarte Gemeinde“ die Schweiz entdecken
Die Stadt Bülach bietet ab dem 1. Juni 2009 die „Tageskarte Gemeinde“ an. Für jeden Tag stehen zwei SBB-Tageskarten zweiter Klasse zur Verfügung. Eine Karte kostet 40 Franken. Die Tageskarten können ab sofort reserviert werden. Mit diesem Angebot entspricht die Stadt Bülach einem häufig geäusserten Kundenbedürfnis.
Aufgrund der grossen Nachfrage entschied sich die Stadt Bülach neu die „Tageskarte Gemeinde“ anzubieten. Vorerst stehen für jeden Tag zwei übertragbare und vordatierte Tageskarten zur Verfügung. Zeichnet sich ab, dass zwei Tageskarten die grosse Nachfrage nicht befriedigen können, so wird das Angebot schnellst möglich ausgebaut.
Die Tageskarte ermöglicht freie Fahrt auf allen Strecken der SBB, RhB und PostAuto sowie den meisten konzessionierten Privatbahnen und vielen Schiffsbetrieben der Schweiz. Das Angebot steht allen Personen offen. Ein Halbtax-Abonnement wird nicht benötigt. Eine Tageskarte kostet 40 Franken.
Reisefreudige können die Tageskarten maximal drei Monate im Voraus reservieren. Reservationen sind im Internet, telefonisch (Tel. 044 863 11 40) oder am Schalter der Einwohnerkontrolle (Rathaus, Marktgasse 28) möglich.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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27. Mai 2009: Jagdreviere an bisherige Pächter vergeben
Die Jagdreviere Bülach Nord und Bülach Süd sind am 26. Mai 2009 erneut versteigert worden. Der Stadtrat berücksichtigte bei der Vergabe bisherige Pächter.
Das Jagdrevier Bülach Nord ist an die Jagdgesellschaft bestehend aus den Mitgliedern Philipp Wieland senior (Bülach), Philipp Wieland junior (Hüntwangen) und René Spinner (Oberembrach) vergeben worden. Bisher betreuten Kurt Zimmermann und Philipp Wieland in derselben Jagdgesellschaft das Jagdrevier Bülach Nord. Den Zuschlag für das Jagdrevier Bülach Süd erhielt die bisherige Jagdgesellschaft bestehend aus den Mitgliedern Ernst Utzinger (Embrach), Bernhard Brändle (Bülach) und Urs Derrer (Winkel). Der Stadtrat schätzt die von ihnen geleistete Arbeit.
Die Jagdpachtversteigerung fand gestern, nach dem 3. März 2009, zum zweiten Mal statt. Dies wurde für das Revier Bülach Nord nötig, weil der Bezirksrat einen Rekurs gegen den Entscheid des Stadtrats gutgeheissen hatte. Im Revier Bülach Süd stellte sich nachträglich heraus, dass nicht alle Mitglieder der bevorzugten Jagdgesellschaft ein Jagdpatent für den Kanton Zürich besitzen. Damit wurde auch in diesem Revier eine Neuversteigerung erforderlich.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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22. Mai 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 20. Mai 2009
Friedhofzweckverband Bülach: Abnahme der Jahresrechnung 2008
Der Stadtrat hat die Jahresrechnung 2008 des Friedhofzweckverbands Bülach mit einem Aufwandüberschuss von 553 300 Franken und mit Nettoinvestitionen von 5 200 Franken genehmigt. Der Kostenanteil der Stadt Bülach beträgt 297 300 Franken zulasten der laufenden Rechnung und 2 800 Franken zulasten der Investitionsrechnung.
Ersatzwahl Gemeinderat
Stephan Blättler, Gemeinderatsmitglied der SVP, hat per 31. Mai 2009 seinen Rücktritt aus dem Gemeinderat erklärt. Für ihn rückt von der SVP-Liste Roger Emch nach. Der Stadtrat hat Roger Emch per 1.Juni 2009 für gewählt erklärt.
Erweiterung Nahwärmeverbund – Genehmigung der Bauabrechnung
Die Holzschnitzelheizung im neuen Feuerwehrgebäude versorgt das alte und neue Feuerwehrgebäude, die Stadthalle, das reformierte Kirchgemeindehaus und das Alterszentrum „Grampen“ mit Wärme. Im vergangenen Herbst konnten zusätzlich die Liegenschaften Grampenweg 6 und 7 angeschlossen werden. Der Stadtrat genehmigte die Kreditabrechnung für den Anschluss dieser beiden zusätzlichen Gebäude. Die Bauabrechnung schliesst bei Aufwendungen von 156 600 Franken mit einer Kreditunterschreitung von 2 900 Franken ab.
Kinderbetreuung: Tarifanpassung für Auswärtige und Babys unter 18 Monaten
Die Stadt passt per 1. August 2009 die Tarife in der Kinderbetreuung an. Um eine volle Kostendeckung zu erreichen wird der minimale Tagestarif für Auswärtige von 65 auf 90 Franken angehoben. Für alle Babys bis 18 Monate wird zudem neu ein einkommensabhängiger Zuschlag zwischen 15 und 25 Franken pro Tag erhoben. Der Maximaltarif beträgt aber nach wie vor 120 Franken pro Tag. Der Zuschlag trägt dem Umstand Rechnung, dass die Betreuung von Babys besonders aufwändig und personalintensiv ist.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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22. Mai 2009: Geschäftsbericht 2008 liegt vor
Der Geschäftsbericht 2008 trägt ein helleres und farbigeres Kleid. Ein Zeichen, das für die Entwicklung von Bülach steht. Denn das unverändert hohe Bevölkerungswachstum verleiht Bülach zunehmend einen städtischen Charakter. Und es teilt der Stadt die Rolle eines Zentrums zu. Mit dem „Massnahmenpaket Stadtentwicklung“ steuert der Stadtrat diese Entwicklung aktiv. Die Stadtentwicklung ist ein Schwerpunkt des Geschäftsberichts 2008. Dieser kann ab sofort bei der Stadtverwaltung bezogen werden.
Der Geschäftsbericht 2008 informiert umfassend über die Tätigkeit des Gemeinderats, des Stadtrats und der Stadtverwaltung im vergangenen Jahr. Bilder illustrieren den Rückblick aufs vergangene Jahr. Tabellen und Grafiken vermitteln Zahlen und Fakten dazu. Gleichzeitig gibt der Bericht einen Überblick über die Herausforderungen, die sich dem Stadtrat und der Stadtverwaltung stellen.
Interessierte können den Geschäftsbericht ab sofort bei der Stadtverwaltung beziehen.
Bestellung Geschäftsbericht 2008
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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20. Mai 2009: Sport- und Erholungspark Erachfeld und Wohnanlage Gringglen gehen in die Wettbewerbsphase
Der Gemeinderat hat der Änderung der Nutzungsplanung zugestimmt. Damit können die Planungsarbeiten für die Weiterentwicklung der Wohnüberbauung Gringglen und für den Sport- und Erholungspark Erachfeld in Angriff genommen werden.
Geschichtlicher Abriss zum Gesamtkonzept "Sport- und Erholungspark Erachfeld/Gringglen"
Am 6. April 2009 hat der Gemeinderat von Bülach mit deutlichem Mehrheitsentscheid von 24 Ja- gegen 3 Nein-Stimmen der vom Stadtrat beantragten Änderung der Nutzungsplanung in den wesentlichen Zügen zugestimmt. Ein klares Ja, mit dem nun der zunehmende Verkehr in Bülach Süd mit der noch möglichen Nutzung in Einklang gebracht werden kann. Mit der Zusammenlegung der Erholungszonen im Bereich der neu zu bauenden "Ifangstrasse" sagt das Parlament aber auch klar Ja zur Weiterentwicklung der Wohnüberbauung Gringglen und zum Sport- und Erholungspark Erachfeld.
Von Anfang an war dieses Geschäft miteinander verknüpft worden. Es steht ausser Zweifel, dass in der Region Zürcher Unterland entsprechende Anlagen für den Sport lediglich in ungenügender Form der Bevölkerung und den Vereinen zur Verfügung stehen. Heute existieren für die Fussballer zwei Plätze im Wohngebiet "Gringglen". Es war und bleibt Absicht der Stadt Bülach auf dem heutigen Gebiet der Fussballplätze ein Investoren- und Planerwettbewerb durchzuführen. Gesucht wird ein erstklassiges städtebauliches und architektonisches Konzept für eine das Quartier abschliessende Wohnanlage, welche in der Folge von einem geeigneten Investor realisiert werden soll.
Mit dem Verkaufserlös kann die Stadt Bülach Teile der notwendigen Investitionskosten für den neuen Sport- und Erholungspark finanzieren. Dieser soll nach einem Projektwettbewerb realisiert werden. Das sieht heute - nach dem positiven Entscheid des Bülacher Parlamentes - alles relativ einfach aus. Die langjährigen, bisherigen Planungsarbeiten waren jedoch mit erheblichen Unsicherheiten zu bewältigen. Die verschiedenen Fragen im Zusammenhang mit der Planungszone Bülach Süd sind zusammen mit Bachenbülach gelöst worden.
Die Weichen sind gestellt, damit die Stadt in Bülach Süd mit der Wohnüberbauung Gringglen und dem Sport- und Erholungspark Erachfeld weiter an einer guten Entwicklung arbeiten kann. Dies wird die Stadt weiterhin mit grossem Einsatz machen.
Projektteil "Sport- und Erholungspark Erachfeld" - Sportanlagenkonzept der ArGe SPE für Phase 1
In der regionalen Arbeitsgruppe Sportpark Erachfeld sind die fünf Gemeinden Bülach, Bachenbülach, Hochfelden, Höri und Winkel mit je einer Person vertreten. Die Arbeitsgruppe hat den Auftrag, Entscheidungsgrundlagen zum Umfang und zur Finanzierung des geplanten Sportparks Erachfeld zu entwickeln. Sie arbeitete in den vergangenen Monaten mit externer Unterstützung einen Businessplan aus. Als nächster Schritt erstellen die erwähnten Gemeindevertreter innerhalb der Arbeitsgruppe Sportpark Erachfeld gemeinsam ein Grundlagendokument, welches die weiteren offenen Fragen beleuchtet und das als Entscheidungspapier für die Exekutiven der fünf Gemeinden dienen wird.
Weiter erstellte die Arbeitsgruppe, zusammen mit den Sportvereinen Fussballclub Bülach, Handball-Club Bülach, Bülach Floorball (Unihockey) und Volleyballclub Züri Unterland den Bedürfnisnachweis für den Sportbedarf des Sport- und Erholungsparks Erachfeld. Es existiert ein Bedarf von sechs bis acht Fussballfeldern, einer Dreifachturnhalle oder Grosshalle, einer Skateranlage und einem polysportiven Hartplatz. Dieser Bedürfnisnachweis bildet unter anderem die Grundlage für den Projektwettbewerb und gilt als erste Phase auf dem vorhandenen Perimeter (stadteigenem Land).
In dieser ersten Phase werden als erste Etappe zuerst vier Fussballfelder (von den insgesamt sechs bis acht Feldern) realisiert. Damit kann so schnell wie möglich dem Fussballclub Bülach ein Realersatz für die jetzigen Fussballfelder geboten werden. Dann wird der Weg frei für Investoren, auf dem jetzigen Fussballareal Gringglen eine Wohnanlage zu realisieren.
Start Investoren- und Planerwettbewerb "Wohnanlage Gringglen" und Projektwettbewerb "Sport- und Erholungspark Erachfeld" - Gegenstand - Vorarbeiten - externe Wettbewerbsbegleitung - Grobkonzept Verfahrensabwicklung und Zeitplan
Mit zwei koordinierten Wettbewerbsverfahren, zum einen dem Investoren- und Planerwettbewerb für die „Wohnanlage Gringglen“ und zum andern dem Projektwettbewerb für die Bauten des „Sport- und Erholungsparks Erachfeld“, beginnt nun die Phase der Umsetzung von der Planung auf städtebaulicher Ebene in die konkrete architektonische Projektierung. Nach einer Submission unter geeigneten Firmen wurden die beratenden Architekten Brunnschweiler • Heer, Zürich, mit der Wettbewerbsbegleitung beauftragt. Die Vorbereitung der beiden Wettbewerbsverfahren ist nun in vollem Gang. Noch vor den Sommerferien werden dem Stadtrat die ausgearbeiteten Wettbewerbsprogramme unterbreitet.
Die öffentliche Ausschreibung des zweistufigen Investoren- und Planerwettbewerbs „Wohnanlage Gringglen“ wird im Juli erfolgen. Die erste Stufe umfasst die Präqualifikation; die zweite - ab September - den Architekturwettbewerb unter den vorausgewählten Anbietern. In der Gringglen werden etwa 200 bis 240 Wohnungen geplant werden. Ebenfalls im September wird dann auch der zweistufige offene Projektwettbewerb für die Bauten im „Sport- und Erholungspark Erachfeld“ ausgeschrieben. Die im Einzelnen zu projektierenden Sportanlagen wurden bereits vorher erwähnt. Parallel dazu wird die Stadt die Planungsarbeiten an der Ifang-Strasse und der Vorstrukturierung des Parks vorantreiben. Bis Ende 2009 werden die Projekte der beiden Verfahren vorliegen.
Zu Beginn des neuen Jahres werden die Beurteilungsgremien entscheiden, und der Stadtrat wird die Resultate voraussichtlich im Februar 2010 öffentlich bekannt machen.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
14. Mai 2009: Trennung vom Vormundschaftssekretär
Die Stadt Bülach hat sich vom Vormundschaftssekretär getrennt. Die Art und Weise, wie er seine Rolle ausgeübt hatte, genügte den hohen Anforderungen an die Aufgabe dieser Stelle nicht. Parallel dazu läuft aufgrund einer privaten Strafanzeige ein Verfahren. Für dieses ist die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich zuständig.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
christian.muehlethaler@buelach.ch
Bülach, 14. Mai 2009
13. Mai 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats
Notunterkunft
Seit Herbst 2008 steigt die Zahl der Asylsuchenden wieder spürbar an. Als Folge davon verpflichtet der Kanton die Gemeinden, mehr Asylsuchende aufzunehmen. Bülach hat für insgesamt 80 Asylsuchende Unterkünfte bereitzustellen. Die zwischenzeitlich zum Teil zu Notwohnungen für anerkannte Flüchtlinge umfunktionierte Asylunterkunft neben dem Kultur- und Begegnungszentrum Guss 81-80 wird daher wieder für ihren ursprünglichen Zweck benötigt.
Vorübergehend konnten die knapp 15 in Bülach lebenden anerkannten Flüchtlinge in einer Altliegenschaft einquartiert werden. Dieser Mietvertrag läuft aber demnächst aus. Für eine längerfristige Lösung fehlen der Stadt geeignete Notunterkünfte für Flüchtlinge und andere bedürftige Personen. Versuche, Notwohnungen zuzumieten scheiterten. Deshalb hat sich der Stadtrat entschlossen, auf dem Areal der Bülachguss AG an der Fangletenstrasse einen Container mit Notunterkünften zu erstellen. Der eingeschossige Container bietet Platz für 12 bis 18 Personen. Die Konstruktion, die Anschlüsse und Fundamente werden so vorbereitet, dass die Containeranlage zu einem späteren Zeitpunkt mit dem gleichen Raumkonzept aufgestockt werden könnte. Für die Realisierung, inkl. Anschlussleitungen und Umgebungsarbeiten, hat der Stadtrat einen Kredit von 735 000 Franken als gebundene Ausgabe bewilligt. Der überwiegende Teil der Investitions- und Betriebskosten wird über die Belegungseinnahmen gedeckt.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
12. Mai 2009: Daniel Knöpfli ist neuer Leiter Soziales und Gesundheit
Der Stadtrat hat Daniel Knöpfli per 1. Juli 2009 als neuen Leiter Soziales und Gesundheit angestellt. Der 36-jährige leitet heute das städtische Arbeits- und Integrationsprogramm Reissverschluss. Daniel Knöpfli übernimmt die Führung der Abteilung mit rund 90 Mitarbeitenden und wird in seiner Funktion der Geschäftsleitung angehören.
Daniel Knöpfli arbeitet seit 2001 bei der Stadt Bülach. Per August 2002 übernahm er die Leitung des Reissverschluss, den er heute noch führt. Daniel Knöpfli bringt eine erfolgreiche Führungstätigkeit in der Stadt Bülach sowie hervorragende Ausbildungen für die Leitung der Abteilung Soziales und Gesundheit mit. Er ist diplomierter Sozialpädagoge FH, Executive Master of Nonprofitmanagement FH und absolvierte verschiedene Weiterbildungen an Hochschulen für Soziale Arbeit und an Hochschulen für Wirtschaft. Daniel Knöpfli ist sowohl intern als auch extern sehr gut vernetzt und kennt die relevanten Ansprechpartner.
Der Stadtrat ist überzeugt, mit Daniel Knöpfli eine qualifizierte und engagierte Persönlichkeit für diese wichtige Leitungsfunktion ernannt zu haben und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
08. Mai 2009: Daniel Peter ist neuer Friedhofangestellter
Am 4. Mai trat Daniel Peter die Stelle als Angestellter der Abteilung Land- und Forstwirtschaft an. Er übernimmt die praktischen Aufgaben vom früheren Friedhofverwalter Werner Weltin. Die administrativen Aufgaben des Friedhofverwalters sind an das Sekretariat der Abteilung Land- und Forstwirtschaft der Stadt Bülach übergegangen.
Daniel Peter ist seit dem 4. Mai 2009 zuständig für alle Bestattungen und ist auch die neue Ansprechperson auf dem Friedhof. Dies wird rund die Hälfte seiner Arbeitszeit in Anspruch nehmen. In der übrigen Zeit wird er in der Abteilung Land- und Forstwirtschaft, z.B. in den Bereichen Grünanlagen und Entsorgung, eingesetzt. Daniel Peter ist 45-jährig und gelernter Zimmermann. Er freut sich auf seine vielseitige Arbeit.
Die administrativen Arbeiten der Friedhofverwaltung werden neu vom Sekretariat der Abteilung Land- und Forstwirtschaft der Stadt Bülach erledigt. Ansprechpartnerinnen sind Heidi Binder und Esther Dunst (Tel. 044 863 13 31).
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
07. Mai 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 6. Mai 2009
Standortförderung: Beitritt zum Verein Metropolitanraum Zürich
Ein prosperierender Wirtschafts- und Lebensraum Zürich ist auch für Bülach wichtig. Deshalb hat der Stadtrat den Beitritt zum Verein Metropolitanraum Zürich beschlossen. Der Verein setzt sich für einen offenen, dynamischen und gut erreichbaren Metropolitanraum ein. Er bietet eine Plattform für den Informations- und Erfahrungsaustausch sowie für die gemeinsame Wahrnehmung der Interessen des urbanen Lebens- und Wirtschaftsraumes um Zürich. Der Beitritt als Gründungsmitglied ist ein weiteres Element in der Standortpolitik von Bülach.
Vandalismus und Störungen im öffentlichen Raum
Vandalismus und Störungen im öffentlichen Raum beschäftigen Stadtrat und Verwaltung zunehmend. Die Vorfälle gehen von Glasscherben, Sprayereien, Störung von Bestattungen bis zu gefährlichen Streichen wie Schachtdeckel entfernen oder Abfallkübel sprengen. Verursacher von solchen Störungen sind vornehmlich Jugendliche und junge Erwachsene. Der Stadtrat will solche Störungen nicht einfach hinnehmen. Mit mehr Polizeipräsenz lassen sich die Probleme allerdings nicht lösen. Deshalb hat der Stadtrat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die Lösungsoptionen entwickeln soll. Dieser gehören Stadtrat Jürg Hintermeister, Hanspeter Handle, Leiter Sicherheit und Christoph von Hornstein, Leiter Sport, Jugend und Veranstaltungen an. Sie werden punktuell durch weitere Personen aus dem Stadtrat und der Verwaltung unterstützt. Die Arbeitsgruppe wird auch auf den Erfahrungen der Städte Winterthur und Zürich aufbauen.
Vernehmlassung zum Krankenheimverband Zürcher Unterland
Der Krankenheimverband Zürcher Unterland (KZU) schlägt vor, den Zweckverband in eine Interkommunale Anstalt zu überführen. Der Stadtrat begrüsst in seiner Vernehmlassung den Wechsel der Rechtsform. Mit der Interkommunalen Anstalt können sich die Gemeinden von der Führung des KZU entlasten und die Zusammensetzung des Verwaltungsrats nach professionellen Kriterien bestimmen. Gleichzeitig ist sichergestellt, dass die Gemeinden über den Aufsichtsrat weiterhin eine Kontrolle der Tätigkeit der Anstalt ausüben können.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
30. April 2009: Jagdreviere werden neu versteigert
Die beiden Jagdreviere Bülach Nord und Bülach Süd werden neu versteigert. Die Versteigerung findet am 26. Mai 2009 statt.
Kurt Zimmermann, Obmann der bisherigen Jagdgesellschaft Bülach Nord, rekurrierte gegen die Jagdpachtversteigerung vom 3. März 2009. Aufgrund dessen entschied der Bezirksrat, dass durch den Stadtrat Bülach eine Neuversteigerung anzusetzen sei. Er begründete diesen Entscheid damit, dass das vom Stadtrat Bülach am 3. März gewählte Verfahren formell nicht genügt habe. Der Stadtrat war an der Versteigerung vom März mit einer Zweierdelegation vertreten. Der Bezirksrat erachtete diese Delegation als nicht beschlussfähig.
Auch das Jagdrevier Bülach Süd muss neu versteigert werden. Dies, da sich nachträglich herausstellte, dass nicht alle Mitglieder der Jagdgesellschaft, welche den Zuschlag erhielt, ein Jagdpatent für den Kanton Zürich besitzen.
Gemäss Beschluss des Bezirkrats Bülach müssen die beiden Jagdreviere gemeinsam neu versteigert werden. Die Neuversteigerung findet am 26. Mai 2009, 17 Uhr, im Restaurant Militärkantine in Bülach statt. Am 30. April 2009 erfolgt die offizielle Publikation im Amtsblatt des Kantons Zürich. Bewerbungen für die beiden Jagdreviere können bis am 12. Mai 2009 eingereicht werden. Die Bewerbungen sind an die Stadt Bülach, Abteilung Land- und Forstwirtschaft, Hans Hallergasse 9, 8180 Bülach, zu richten.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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24. April 2009: Coop Gemeinde-Duell "schweiz.bewegt"
Auf zum Duell! Wer bewegt sich mehr? – Bülach fordert, gewissermassen als Revanche für 2008, auch dieses Jahr seine Kreisgemeinden Bachenbülach, Hochfelden, Höri und Winkel zum sportlichen Wettkampf heraus.
Am Sonntag, 10. Mai 2009, von 10 bis 17 Uhr, können Bewegungsminuten gesammelt werden. Start und Ziel befinden sich beim Sportzentrum Hirslen in Bülach. Jede Minute Bewegung zählt, sei dies auf dem Helsana Walking Trail, dem Vita-Parcours, der Finnenbahn, beim Velo fahren, beim Inlineskaten oder beim Aerobic unter freiem Himmel. Nicht die Geschwindigkeit zählt, sondern die Dauer der sportlichen Aktivität. Ob Gross oder Klein, Jung oder Alt – alle haben die gleiche Chance, ihre Gemeinde zu unterstützen.
Die Höhepunkte des Tages:
- Promi-Start mit den Vertretern aller teilnehmenden Gemeinden um 11 Uhr
- Professionelle Einführung ins Nordic Walking um 12 und 14 Uhr
- Fitness- und Aerobic-Lektion für die ganze Familie um 13 Uhr
- Kleine Festwirtschaft im Start-/Zielbereich
- Jeder Teilnehmende nimmt an einer Verlosung von tollen Preisen teil
Wer wird gewinnen? Bewegen sich am 10. Mai die Bülacher Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt länger als alle Kreisgemeinde-Bewohnerinnen und -Bewohner zusammen, müssen die Kreisgemeinden Bülach je 500 Franken überweisen. Verliert der Herausforderer Bülach, bekommen die Gemeinden je gleich viel. Bülach und die Kreisgemeinden unterstützen auf jeden Fall mit der Gewinnsumme von 2000 Franken die Stiftung Pigna. Somit erreichen die Teilnehmenden zwei Ziele bestimmt: Sie tun etwas für die Gesundheit und unterstützen gleichzeitig eine gute Institution!
Das Organisationskomitee mit Walter Bosshard, Stadtpräsident von Bülach, Jeannette Herzog, Leiterin Sportamt Stadt Bülach und dem Turnverein Bülach, vertreten durch Christian Müller (Präsident) und Christoph Buchser, freuen sich auf eine rege Teilnahme.
Die Teilnahme steht allen offen und ist kostenlos.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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23. April 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 22. April 2009
Ersatz der Wasserleitung Kernstrasse/Solistrasse: Genehmigung der Bauabrechnung
Im Jahr 2007 genehmigte der Stadtrat das Projekt über den Ersatz der Wasserleitungen in der Kern- und Solistrasse (Abschnitte Frohburgweg – Solistrasse und Kernstrasse – Tannenstrasse). Dafür bewilligte er einen Kredit von 340 000 Franken. Die Bauabrechnung schliesst mit Kosten von 288 000 Franken ab. Damit wird der Kredit um 52 000 Franken unterschritten. Die Minderkosten sind auf die günstige Vergabe der Rohrlegearbeiten und auf die geringen Nebenkosten zurückzuführen.
Ersatz der Strassenbeleuchtung Solistrasse/Tannenstrasse/Frohburgweg: Genehmigung der Bauabrechnung
Im Jahr 2007 bewilligte der Stadtrat für den Ersatz von 13 Beleuchtungskandelabern an der Solistrasse, an der Tannenstrasse sowie am Frohburgweg einen Kredit von 75 000 Franken. Die Bauabrechnung schliesst mit Kosten von 75 500 Franken exakt im Rahmen des bewilligten Kredits ab.
Konzept Buswartehäuschen: Zustimmung, Kreditbewilligung und Auftragsvergabe
Im Herbst 2007 gingen die Buswartehäuschen von der Allgemeinen Plakatgesellschaft (APG) ins Eigentum der Stadt Bülach über. Die Buswartehäuschen sind teilweise in einem schlechten Zustand, was auch auf Vandalenakte zurückzuführen ist. Seitens der Bevölkerung besteht zudem der Wunsch nach zusätzlichen Buswartehäuschen. Der Stadtrat befasste sich vertieft mit der Thematik und beschloss, ein Konzept für die Sanierung bzw. den Ersatz der vorhandenen und den Bau von zusätzlichen Bushäuschen ausarbeiten zu lassen. Gemäss diesem sollen vorläufig fünf neue Häuschen erstellt werden. Die Bestehenden sollen in den nächsten Jahren ersetzt werden. Künftig soll ein möglichst einheitlicher Typ Bushäuschen realisiert werden. Dieser soll schlicht und transparent sein und damit Vandalismus soweit wie möglich entgegen wirken. Der Stadtrat hat für das Jahr 2009 einen Kredit von 150 000 Franken bewilligt und die WS Ingenieure AG (Bülach) mit den technischen Arbeiten beauftragt.
Städtische Betriebe: Fahrzeugersatz
Der bald 20-jährige Kleintraktor ist reparaturanfällig und muss altershalber ersetzt werden. Das Fahrzeug wird für die Schneeräumung, die Strassenreinigung und im Unterhalt der Flurstrassen eingesetzt. Der Stadtrat hat für die Ersatzanschaffung eines Fahrzeugs mit Partikelfilter einen Kredit von 66 000 Franken genehmigt. Die Lieferung hat er an die Landmaschinenstation Eglisau AG vergeben. Die vorhandenen Anbaugeräte und der Schneepflug können ohne Zusatzkosten weiterverwendet und am neuen Fahrzeug montiert werden.
Einbürgerung von ausländischen Staatsangehörigen
Der Stadtrat hat drei Einbürgerungsanträge behandelt. Er hat unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung allen Gesuchen zugestimmt.
Roger Suter
Stadtschreiber-Stv.
Tel. 044 863 11 30
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17. April 2009: Friedhofverwalter geht nach 22 Jahren in Pension
Werner Weltin, Verwalter auf dem Friedhof Bülach, geht nach 22 Jahren in Pension. Mehr als 20 Jahre lang engagierte er sich für den Friedhof Bülach: Sorgfältig und mit grossem handwerklichem Geschick pflegte er die Friedhofanlage, umsichtig begegnete er Trauernden und Friedhofbesuchern und gewissenhaft erledigte er die umfangreichen Büroarbeiten. Seine Amtszeit war von einigen Veränderungen geprägt. Werner Weltin begleitete sie aktiv und engagiert. Die Gemeinden Bülach, Bachenbülach, Hochfelden, Höri und Winkel, vertreten durch die Friedhofkommission, danken Werner Weltin für sein langjähriges Wirken.
Die Stelle des Friedhofverwalters wird zurzeit nicht neu besetzt. Seine Aufgaben werden neu verteilt: Die Pflege der Grünanlagen übernimmt, basierend auf einer Submission, die Gartenbaufirma Schellenberg (Bülach). Die Bestattungen werden durch die Abteilung Land- und Forstwirtschaft der Stadt Bülach abgedeckt. Sämtliche administrative Aufgaben gehen an das Sekretariat der Abteilung Land- und Forstwirtschaft über (Ansprechpersonen: Heidi Binder und Esther Dunst, Tel. 044 863 13 31).
Hanni Guyer
Präsidentin der Friedhofkommission
Würdigung des Wirkens von Werner Weltin durch die Friedhofkommission Bülach (PDF, 62 Kb)
09. April 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 8. April 2009
Ersatzwahl eines Mitglieds in die Kulturkommission
Nadine Neuschwander trat per Ende 2008 als Mitglied der Kulturkommission zurück. Der Stadtrat hat Nadine Neuschwander die langjährige, engagierte Mitarbeit in der Kulturkommission bestens verdankt. Für den Rest der Amtsdauer 2006/2010 hat er Beatrix von Virag (Bülach) als Mitglied der Kulturkommission gewählt. Beatrix von Virag tritt ihr Amt per sofort an.
Einbürgerung von ausländischen Staatsangehörigen
Der Stadtrat hat acht Einbürgerungsanträge behandelt. Mit einer Ausnahme hat er allen Gesuchen unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung zugestimmt. Ein Gesuch wurde abgelehnt.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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31. März 2009: Neue Mieter der Restaurants im Sportzentrum Hirslen und im Freibad
Die beiden Restaurants im Sportzentrum und im Freibad Bülach stehen ab 1. April 2009 unter neuer Führung.
Per Ende März 2009 hatte die Wemag AG (Hochfelden) den Mietvertrag für die Restaurants Sportzentrum Hirslen und Freibad Bülach aufgelöst. Die Wemag AG war seit Dezember 2005 Mieterin der zwei Restaurants. Anfänglich betrieb die Wemag AG die Restaurants in Eigenregie und ab März 2007 in Untermiete durch Dritte.
Für das Restaurant Hirslen unterschrieb die Stadt Bülach mit den bisherigen Untermietern Maria Azevedo und Joaquim Martins (Bülach) direkt einen Mietvertrag. Das Restaurant im Freibad vermietete die Stadt Bülach an Sandra Azzinnari (Bülach). Sie ist eine regelmässige Besucherin des Freibads und bestens mit dem Gastrogewerbe und dem Bülacher Umfeld vertraut.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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26. März 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 25. März 2009
Projekt- und Kreditgenehmigung Sanierung Eisbahntechnik Sportzentrum Hirslen
Damit die zwei Eisfelder des Sportzentrums Hirslen bis mindestens 2020 betrieben werden können, sind umfassende Sanierungsarbeiten notwendig. Der Stadtrat hat dafür einen Kredit von 857 000 Franken genehmigt, wovon 757 000 Franken gebundene Ausgaben sind. Die Arbeiten beinhalten unter anderem den Ersatz der Kältesteuerung, den Korrosionsschutz und die Isolation der Kältezuleitungen zum Ausseneisfeld sowie ein neues Zeitnehmerhaus für das Hockeyfeld. Gleichzeitig hat der Stadtrat die Walter Wettstein AG (Gümligen BE) mit dem Ersatz der Kältesteuerung beauftragt. Die Sanierungsarbeiten werden von einer Projektgruppe begleitet. Sie wird von Stadtrat Jürg Hintermeister präsidiert.
Teilquartierplan In Höfen/Im Steinhof/Blumenweg
Im September 2008 leitete der Stadtrat über das Gebiet In Höfen/Im Steinhof/Blumenweg ein Teilquartierplanverfahren ein. Dies mit dem Zweck, die Sanierung der privaten gemeinsamen Werkleitungen zu regeln. Anfangs Februar 2009 genehmigte die kantonale Baudirektion die Verfahrenseinleitung. Der Stadtrat hat nun die Durchführung des Verfahrens an die Gossweiler Ingenieure AG (Dübendorf ZH) vergeben.
Schützenmatt-/Nordstrasse: Ersatz der Bollingerbrücke
Die Bollingerbrücke verbindet die Schützenmatt- mit der Nordstrasse. Bereits im Jahr 1926 schlossen die SBB und die Stadt Bülach einen Vertrag über die Erstellung dieser Brücke ab.
Heute genügt die minimal lichte Höhe über der Schienenoberkante den Anforderungen nicht mehr. Gleichzeitig muss die neue Brücke auf 40 Tonnen dimensioniert werden, damit der Schwerverkehr dort verkehren kann. Die SBB arbeitete ein Projekt für eine neue Brücke aus. Sie tritt auch als Bauherrin auf und trägt sämtliche Kosten. Nach der Realisierung geht die Brücke ins Eigentum der Stadt Bülach über. Der Stadtrat hat das Projekt festgesetzt und den Abtretungsvertrag mit der SBB genehmigt.
Sanierung Südstrasse: Genehmigung der Bauabrechnung
Im März 2007 genehmigte der Stadtrat das Projekt über die Sanierung der Südstrasse (Abschnitt Erachfeldstrasse bis Liegenschaft Südstrasse 23) und bewilligte einen Kredit von 285 000 Franken. Die Bauabrechnung schliesst mit Kosten von 258 000 Franken ab. Damit wird der Kredit um 27 000 Franken unterschritten.
Ersatz der Wasserleitung in der Südstrasse: Genehmigung der Bauabrechnung
Im März 2007 genehmigte der Stadtrat das Projekt Wasserleitungsersatz in der Südstrasse (Abschnitt Erachfeldstrasse bis Liegenschaft Südstrasse 23) und bewilligte einen Kredit von 325 000 Franken. Die Bauabrechnung schliesst mit Kosten von 264 000 Franken ab. Damit wird der Kredit um 61 000 Franken unterschritten. Die Minderkosten sind auf die günstige Arbeitsvergabe, die Nichtbeanspruchung von Unvorherzusehendem und den Wegfall von Nebenkosten zurückzuführen.
Ersatz der Wasserleitung in der Kantonsschulstrasse: Genehmigung der Bauabrechnung
Im Januar 2007 genehmigte der Stadtrat das Projekt für den Wasserleitungsersatz in der Kantonsschulstrasse (Abschnitt Winterthurerstrasse bis Sechtbachweg) und bewilligte hierfür einen Kredit von 254 000 Franken. Die Bauabrechnung schliesst mit Kosten von 228 000 Franken ab. Damit wird der Kredit um 26 000 Franken unterschritten. Die Minderkosten sind auf die Nichtbeanspruchung von Unvorherzusehendem und den Wegfall von Nebenkosten zurückzuführen.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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26. März 2009: Das Zivilstandsamt Bülach erweitert sein Dienstleistungsangebot
Neu können sich Paare auch am Samstag trauen lassen. Das Zivilstandsamt Bülach hat anfangs Jahr die Trauungszeiten erweitert.
Letztes Jahr wurden erstmals versuchsweise Trauungen auch am Samstag durchgeführt. Viele Paare haben das Angebot genutzt und geschätzt. Ab sofort werden deshalb in Bülach einmal im Monat Trauungen am Samstag angeboten, in den Monaten Mai und September an zwei Samstagen. Mit diesem Angebot reagiert das Zivilstandsamt Bülach auf einen gesellschaftlichen Wandel: Da heute oft auf eine kirchliche Trauung verzichtet wird, kommt der zivilen Feier eine grössere Bedeutung zu.
Neu können Brautpaare ihren Trautermin bis ein Jahr im Voraus reservieren. Bisher war dies nur bis drei Monate vor der Hochzeit möglich. Dieses Entgegenkommen erleichtert vielen Paaren die Planung ihres Festes. Reservationen können telefonisch beim Zivilstandsamt Bülach vorgenommen werden. Das Zivilstandsamt Bülach verfügt mit dem Rathaussaal in Bülach, dem Weierbachhus in Eglisau und dem alten Gemeindehaus in Embrach über drei sehr attraktive und würdige Traulokale. Fotos der Traulokale, die Daten der Samstagstrauungen sowie alle wichtigen Informationen zum Ehevorbereitungsverfahren sind auf der Homepage der Stadt Bülach aufgeschaltet.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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26. März 2009: Stadt Bülach präsentiert Rekordergebnis 2008
Die Rechnung schliesst um neun Millionen Franken besser ab als budgetiert. Deutlich höhere Steuereinnahmen und die konsequente Einhaltung der Budgetvorgaben beim Gesamtaufwand ermöglichten das Resultat. Der Überschuss wird dem Eigenkapital zugeschlagen. Er dient den anstehenden Investitionen und dem Auffangen von Rückschlägen, die aufgrund der Auswirkungen der Finanzkrise ab 2010 zu erwarten sind.
Der Jahresabschluss 2008 verlängert die Serie guter Abschlüsse, welche die Stadt Bülach in den letzten Jahren präsentieren konnte. Die laufende Rechnung 2008 schliesst mit einem Überschuss von 8,61 Millionen Franken gegenüber einem budgetierten Verlust von 0,44 Millionen Franken ab. Die Einnahmen betragen 106 Millionen Franken, die Ausgaben budgetkonform 97 Millionen Franken. Die Hälfte des Ertragsüberschusses ist auf höhere Steuereinnahmen zurückzuführen. Insbesondere auf Nachfakturierungen von Einkommenssteuern aus früheren Steuerjahren. Auch der Steuerkraftausgleich ist um fast zwei Millionen Franken höher ausgefallen als erwartet. Beim Aufwand schlossen fast alle Abteilungen besser ab als budgetiert. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 56 Millionen Franken. Die Steuerkraft pro Einwohner erhöhte sich um rund zehn Prozent. Dies lässt einen tieferen Steuerkraftausgleich in den nächsten Jahren erwarten.
Bereits im laufenden Jahr muss mit einem Einbruch des Bruttoinlandprodukts (BIP) um zwei bis drei Prozent gerechnet werden. Die öffentlichen Haushalte werden von den Abwärtstrends mit leichter Verzögerung ebenfalls erfasst. Bei anhaltender Finanzkrise rechnet die Stadt Bülach gemäss Modellrechnung mit einer jährlichen Zusatzbelastung von drei bis fünf Millionen Franken im Finanzplan 2010 - 2013. Die Herausforderung besteht darin, diese Verknappung aufzufangen, indem mit den Mitteln haushälterisch umgegangen und das Eigenkapital moderat angezapft wird, ohne die Investitionspflichten auch im Geringsten zu vernachlässigen. Verschiedene Projekte im Bereich „Wohnen im Alter“ sowie der Sportpark Erachfeld und die Erhaltung und Pflege der Infrastruktur erfordern anhaltende Investitionsbereitschaft. Für das Jahr 2009 wird eine ausgeglichene Rechnung erwartet, doch ab 2010 ist mit schlechteren Ergebnissen zu rechnen.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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12. März 2009: Abstimmung Alters- und Pflegeheim Rössligasse findet statt
Gegen die Abstimmungszeitung Rössligasse haben fünf Stimmberechtigte beim Bezirksrat Bülach einen Stimmrechtsrekurs eingereicht. Die Rekurrenten monieren fehlende Transparenz in der Abstimmungszeitung hinsichtlich der Folgekosten. Der Bezirksrat Bülach hat entschieden, dass dem Rekurs keine aufschiebende Wirkung zukommt. Somit findet die Urnenabstimmung wie angekündigt am 29. März 2009 statt.
Der Stadtrat hat vom Stimmrechtsrekurs Kenntnis genommen. Er wird dazu gemeinsam mit dem Gemeinderat die Vernehmlassung an den Bezirksrat erstatten.
Abstimmung vom 29. März 2009 (Abstimmungszeitung)
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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12. März 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 11. März 2009
Einsetzung der Kommission für das Alter
Am 25. Februar 2009 genehmigte der Stadtrat das Alterskonzept. Dieses sieht vor, dass eine Kommission für das Alter (KofA) gebildet werden soll. Zu den Aufgaben der Kommission zählen die fachliche und administrative Begleitung, die Information der Öffentlichkeit sowie die Strukturierung der weiteren Arbeiten. Der Stadtrat hat für den Rest der Amtsdauer 2006/10 folgende Mitglieder in die Kommission für das Alter gewählt:
- Mark Eberli, Stadtrat
- Jürg Rothenberger, Gemeinderat
- Jacques Steiner, Präsident Betriebskommission Grampen
- Peter Fehrlin, Präsident der Interessengemeinschaft Alter
- Jakob Briner, Gemeinderat und Präsident der Fachkommission III
- Elsa Zaugg, Pro Senectute Bülach
- Ursula Spring, Ärztin der Interessengemeinschaft Altersarbeit
- Markus Wobmann, Gemeinderat
- Beratend bei Bedarf: Simone Gatti, Fachfrau für Altersfragen
Neue Gemeinderatsmitglieder
Rosa Pfister, Gemeinderatsmitglied der SP, hat per 31. März 2009 ihren Rücktritt aus dem Gemeinderat erklärt. Der Bezirksrat Bülach hat dem Gesuch entsprochen. Der Stadtrat hat Manuel Hüsser, der auf der Liste der SP Bülach unter den Nichtgewählten aufgrund von zwei Verzichten am meisten Stimmen erzielt hat, per 1. April 2009 als neues Gemeinderatsmitglied für gewählt erklärt.
Ebenfalls hat Peter Fehr, Gemeinderatsmitglied der SP, seinen Rücktritt aus dem Gemeinderat erklärt. Der Bezirksrat Bülach hat seinem Gesuch am 5. Februar 2009 entsprochen. Der Stadtrat hat Denis Faoro von der Liste der SP per 11. März als neues Gemeinderatsmitglied für gewählt erklärt.
Ersatzwahl in die Kinder- und Jugendkommission
Noëmi Breda Batjilis, Vertreterin der reformierten Kirche Bülach, hat aufgrund ihrer Mutterschaft den Rücktritt als Mitglied der Kinder- und Jugendkommission erklärt. Der Stadtrat hat ihre geleistete Arbeit verdankt und als Nachfolgerin Biljana Stevanovic Niklaus, Vorstandsmitglied des Vereins Mamerlapap, gewählt.
Sport- und Erholungspark Erachfeld / Wohnanlage Gringglen
Externe Wettbewerbsbegleitung
Der Gemeinderat bewilligte im Jahr 2006 für die Konkurrenzverfahren Erachfeld/Gringglen einen Rahmenkredit von 750 000 Franken. Der Stadtrat ist befugt, die Mittel soweit benötigt freizugeben. Die für eine Realisierung einer ersten Phase des Sport- und Erholungsparks Erachfeld seinerzeit noch offenen Fragen zu einzelnen technischen und rechtlichen Voraussetzungen sind heute geklärt. Nun hat der Stadtrat den Rahmenkredit zur koordinierten Durchführung des Projektwettbewerbs "Sport- und Erholungspark Erachfeld" und des Investoren- und Planerwettbewerbs "Wohnanlage Gringglen" für das laufende Jahr freigegeben. Gleichzeitig hat er den Auftrag für die externe Wettbewerbsbegleitung an die Brunnschweiler Heer AG (Zürich) vergeben. Die Auftragsvergabe erfolgt vorbehältlich der Festsetzung der dem Gemeinderat beantragten Revision der Richt- und Nutzungsplanung, soweit diese für die Planung und Realisierung des Projekts "Sport- und Erholungspark Erachfeld" grundlegend ist.
Einbürgerung von ausländischen Staatsangehörigen
Der Stadtrat hat acht Einbürgerungsanträge behandelt. Er hat allen Gesuchen unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung zugestimmt.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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11. März 2009: Entsorgung - Bundesgericht weist Klage gegen die Stadt Bülach ab
Das Bundesgericht hat mit Entscheid vom 6. März 2009 die von Werner Breitenstein gegen die Stadt Bülach erhobene Klage über rund CHF 1.1 Mio. vollumfänglich abgewiesen. Entsprechend diesem Verfahrensausgang hat das Bundesgericht die Verfahrenskosten in der Höhe von 20’000 Franken dem Kläger auferlegt. Damit bestätigte das Bundesgericht das Urteil des Zürcher Verwaltungsgerichts vom 10. Juli 2008, weshalb die langjährige Streitigkeit nunmehr definitiv erledigt ist.
Hintergrund dieser gerichtlichen Auseinandersetzung bildet die von der Stadt Bülach im Herbst 2005 ausgesprochene Kündigung, mit welcher das langjährige Vertragsverhältnis mit Werner Breitenstein betreffend die Entsorgung der Siedlungsabfälle auf dem Gebiet der Stadt Bülach vorzeitig aufgelöst wurde. Die seinerzeitige Vertragsauflösung erfolgte im Wesentlichen deshalb, weil die Werner Breitenstein zu entrichtende Abgeltung für die Abfuhr von Siedlungsabfällen eine Entwicklung genommen hatte, die in keinem vernünftigen Verhältnis zu den erbrachten Leistungen mehr stand. Zwecks einvernehmlicher Bereinigung dieser unbefriedigenden Situation unterbreitete die Stadt Bülach ihrem Vertragspartner ein attraktives Angebot für eine Vertragsanpassung, welches von Werner Breitenstein leider abgelehnt wurde. Demgemäss verblieb der Stadt Bülach keine andere Wahl, als von der vertraglich vorgesehenen Kündigungsmöglichkeit Gebrauch zu machen, um die Interessen der Bülacher Bevölkerung zu wahren. In der Folge versuchte Werner Breitenstein, die ausgesprochene Kündigung für nichtig bzw. ungültig erklären zu lassen, was ihm die angerufenen Instanzen indessen verwehrten. So trat das Zürcher Verwaltungsgericht auf eine im Januar 2006 eingereichte Feststellungsklage mit Beschluss vom 15. Juni 2006 nicht ein, worauf Werner Breitenstein im November 2006 durch seinen Rechtsvertreter eine Leistungsklage über einen Forderungsbetrag von rund CHF 1.1 Mio. erheben liess. Diese Klage wies das Zürcher Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 10. Juli 2008 vollumfänglich ab. Entsprechend diesem Verfahrensausgang auferlegte das Verwaltungsgericht die Verfahrenskosten in der Höhe von über 40'000 Franken dem Kläger und verpflichtete diesen gleichzeitig, der Stadt Bülach eine Prozessentschädigung von 6'000 Franken zu bezahlen. Gegen diesen Entscheid des Zürcher Verwaltungsgerichts reichte Werner Breitenstein im September 2008 Beschwerde beim Bundesgericht ein.
Mit dem Entscheid des Bundesgerichts wird das vom Bülacher Stadtrat gewählte Vorgehen nunmehr auch höchstrichterlich bestätigt. Dank der vorzeitigen Vertragsauflösung erfolgt die Kehrichtentsorgung in der Stadt Bülach heute deutlich günstiger. Pro Jahr beträgt die Einsparung über 400 000 Franken, woraus bei einer Aufrechnung auf die verbleibende Vertragsdauer eine Einsparung von insgesamt rund 1.5 Millionen Franken resultiert. Als direkte Folge dieser Einsparung konnten die Grundgebühren per 1. Januar 2007 um rund ein Drittel gesenkt werden, wovon alle Bülacher Gebührenzahler profitieren.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
04. März 2009: Jagdreviere an bisherige Pächter vergeben
Die Jagdreviere Bülach Nord und Bülach Süd sind am 3. März 2009 versteigert worden. Der Stadtrat berücksichtigte bei der Vergabe bisherige Pächter.
Das Jagdrevier Bülach Nord ist an die Jagdgesellschaft bestehend aus den Mitgliedern Philipp Wieland sen. (Bülach), Philipp Wieland jun. (Hüntwangen) und René Spinner (Oberembrach) vergeben worden. Den Zuschlag für das Jagdrevier Bülach Süd erhielt die Jagdgesellschaft bestehend aus den Mitgliedern Kurt Zimmermann (Bülach), Georges Streuli (Bülach) und Michael Streuli (Dietlikon). Kurt Zimmermann und Philipp Wieland waren bisher in derselben Jagdgesellschaft aktiv und betreuten das Jagdrevier Bülach Nord. Der Stadtrat schätzt die von ihnen geleistete Arbeit.
Nun hat sich die bisherige Jagdgesellschaft Bülach Nord neu aufgeteilt und je eine Bewerbung eingereicht. In dem der Stadtrat je einem Bewerber das Revier Bülach Nord und Bülach Süd vergab, konnten bisherige Pächter berücksichtigt werden.
Der Stadtrat strebt an, die beiden Reviere bis in acht Jahren zusammenzulegen. Die aktuelle Jagdpachtperiode dauert von 2009 bis 2017.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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26. Februar 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 25. Februar 2009
Strassenbeleuchtung: Verlängerung der Einschaltzeiten an den Wochenenden
Die Nachtbusse und Nachtzüge verkehren, vor allem an den Wochenenden, bis in die frühen Morgenstunden. Wer sich dann in Bülach zu Fuss auf den Heimweg begibt, muss dies im Dunkeln tun. Zur Stärkung des Sicherheitsempfindens und zur Prävention krimineller Handlungen bleibt die öffentliche Strassenbeleuchtung ab 1. März 2009 versuchsweise an den Wochenenden (Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag) auf dem ganzen Stadtgebiet während der ganzen Nacht eingeschaltet. Der Versuch dauert zwei Jahre. Der Stadtrat gewichtet die Sicherheitsüberlegungen höher als die Kosten, welche durch die längere Brenndauer entstehen.
Zudem hat der Stadtrat das Geschäftsfeld Bau, Planung und Umwelt, zusammen mit der Kommission für Stadtgestaltung, beauftragt, ein Beleuchtungskonzept für den öffentlichen und halböffentlichen Raum auf dem ganzen Stadtgebiet auszuarbeiten.
Krankenheimzweckverband Pflegezentrum Embrach: Zustimmung zum Projektierungskredit
Es ist zu erwarten, dass im Zürcher Unterland ab 2015 einige hundert Betten für die Langzeitpflege fehlen werden. Der Krankenheimverband Zürcher Unterland (KZU) plant daher den Ausbau des Pflegezentrums in Embrach. Die Kosten für die Projektierung belaufen sich auf 1,3 Millionen Franken. Diesem Projektierungskredit hat der Stadtrat zugestimmt. Gleichzeitig hat er den auf die Stadt Bülach entfallenden Kostenanteil von 191 000 Franken bewilligt.
Belagssanierung Berglistrasse: Genehmigung Bauabrechnung
Im Jahr 2008 bewilligte der Stadtrat für die Belagssanierung in der Berglistrasse, im Abschnitt Unterweg bis Dachslenbergstrasse, einen Kredit von 160 000 Franken. Die Bauabrechnung schliesst mit Kosten von 143 000 Franken ab. Damit wird der Kredit um 17 000 Franken unterschritten. Die Minderkosten sind auf die günstige Arbeitsvergabe und die Nichtbeanspruchung von Unvorherzusehendem zurückzuführen.
Ersatz der Abwasser- und Wasserleitungen in der Dachslenbergstrasse, Kreditbewilligung und Arbeitsvergabe
Für die Sanierung der Kanalisationsleitungen in der Dachslenberg-/Berglistrasse sind im Generellen Entwässerungsplan (GEP) 1,1 Millionen Franken vorgesehen. Gleichzeitig werden in diesem Abschnitt auch die Wasserleitungen ersetzt.
Aufgrund der durchgeführten Submission ist mit Kosten von rund 510 000 Franken für den Ersatz der Wasserleitungen und mit 1,07 Millionen Franken für den Ersatz der Abwasserleitungen zu rechnen. Der Stadtrat hat das Projekt genehmigt und die Kredite als gebundene Ausgabe bewilligt.
Die Bauarbeiten hat der Stadtrat an die Egg Bau AG (Bülach) und die Rohrlegearbeiten an die Peter Alber AG (Kloten) vergeben. Die Bauleitung erfolgt durch die WS Ingenieure AG (Bülach). Die Ausführung der Arbeiten ist ab April 2009 vorgesehen. Sie dauern voraussichtlich bis November 2009. Während der Bauzeit ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Umleitung der Buslinien 502 und 503 ab Juni 2009 wird rechtzeitig mit der Postauto Schweiz AG abgesprochen. Weitere Informationen sind voraussichtlich ab Mitte März 2009 auf der Internetseite von Bülach (www.buelach.ch) ersichtlich. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden direkt durch die Bauleitung informiert.
Sanierung der privaten Abwasserleitung Grünhof
Im Grünhof verläuft eine private Abwasserleitung, welche saniert werden muss. Diese Leitung dient auch als Strassenentwässerung. Die Grundeigentümer haben für die Sanierung dieser Leitung einen Vertrag abgeschlossen. Nach der Sanierung geht die Leitung ins öffentliche Eigentum über. Der Stadtrat hat das Projekt sowie den Vertrag samt Kostenanteil der Stadt als Strasseneigentümerin (rund 16 000 Franken) genehmigt. Die Sanierungsarbeiten hat er an die Hächler – Reutlinger AG (Wettingen) vergeben. Mit den Baumeisterarbeiten hat er die Andremo GmbH (Bachenbülach) beauftragt. Die örtliche Bauleitung liegt bei der WS Ingenieure AG (Bülach).
Weiterführung des Rahmen-Vertrags mit der WS Ingenieure AG
Der Stadtrat hat entschieden, den laufenden Rahmen-Vertrag mit der WS Ingenieure AG (Bülach) im bisherigen Umfang weiterzuführen. Der Vertrag regelt die Auslagerung von einzelnen Verwaltungstätigkeiten im Bau- und Feuerpolizeiwesen. Im Jahre 2012 ist erneut über die Weiterführung des Vertrags zu befinden.
Roger Suter
Stadtschreiber-Stv.
Tel. 044 863 11 30
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12. Februar 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 11. Februar 2009
Zwischenlösung Notunterkunft Sozialamt
Die Stadt Bülach ist gegenüber dem Kanton Zürich verpflichtet, für 80 Asylbewerberinnen und –bewerber Unterkunft bereitzustellen. Bis Herbst 2008 wurde das Unterkunftsangebot nicht vollständig ausgeschöpft und die Asylfürsorge konnte freie Plätze an anerkannte Flüchtlinge untervermieten. Seit Herbst 2008 nimmt die Zahl der der Stadt Bülach zugewiesenen Aslybewerbenden zu und es werden alle 80 Plätze benötigt. Nun müssen 15 anerkannte Flüchtlinge andernorts untergebracht werden. Die dafür geplante Notunterkunft kann jedoch erst im August 2009 bezogen werden.
In der Zwischenzeit kann vom Februar 2009 bis Juli 2009 ein Abbruchhaus benutzt werden. Der Stadtrat hat für die Instandstellungs- und Unterhaltskosten gebundene Ausgaben von 38 500 Franken bewilligt. Diese Kosten werden durch die Mieteinnahmen gedeckt. Für die Anschaffung von Mobiliar hat der Stadtrat einen Kredit von 34 200 Franken genehmigt. Das Mobiliar wird ab August 2009 in der Notunterkunft wieder eingesetzt.
Fassadenrenovation Hotel und Restaurant „Zum Goldenen Kopf“
Die Riegelkonstruktionen der Nord- und Westfassade des Hotels und Restaurants „Zum Goldenen Kopf“ sind stark der Witterung ausgesetzt. Der Farbanstrich ist gerissen und blättert ab. Um die Bausubstanz zu schützen, muss das Holzwerk behandelt und neu gestrichen werden. Der Stadtrat hat dafür einen Kredit von 72 000 Franken genehmigt.
Instandstellung des Gewölbes des Rathauskellers
Das Gewölbe des Rathauskellers weist wegen eindringender Feuchtigkeit Schäden am Verputz auf. Im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Begegnungszone wurde das Gewölbe aussen abgedichtet. Jetzt kann der Innenputz instand gestellt werden. Der Stadtrat hat dafür einen Kredit von 45 000 Franken bewilligt.
Verwendung von Geldern aus dem Wohlfahrtsfond
Die Verwaltung des F&A Forster-Ganz Wohlfahrtsfonds hat entschieden, einen Teil des Stiftungsvermögens in der Höhe von ca. 73 500 Franken der Stadt Bülach zu überlassen. Dies unter der Bedingung ist, dass die Gelder für Wohlfahrtszwecke ausserhalb der gesetzlichen Armenfürsorge eingesetzt werden. In der Folge wurde ein Konzept für die Verwendung der Gelder aus dem Wohlfahrtsfond erarbeitet. Der Stadtrat hat das Konzept genehmigt.
Vernehmlassung zu den revidierten Verbandsstatuten 2008 des Spitalzweckverbands Bülach
Im Rahmen der Anpassung der Verbandsstatuten des Spitalzweckverbands an die neue Kantonsverfassung wurden die neuen Statuten dem Stadtrat zur Vernehmlassung unterbreitet. Mit den Änderungen sollen die demokratischen Mitbestimmungsrechte gestärkt werden. Der Stadtrat ist mit den revidierten Verbandsstatuten einverstanden.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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12. Februar 2009: Bülacher Triangel - Die Stadt Bülach zeichnet Unternehmen für nachhaltiges Wirtschaften aus
Mit dem Bülacher Triangel zeichnet die Stadt Bülach dieses Jahr erstmals lokale Unternehmen für deren nachhaltige Leistungen aus. Sie anerkennt mit der Preisvergabe das Engagement und den Erfolg einer in Bülach ansässigen Unternehmung aus dem Vorjahr. Im 2. Quartal 2009 findet die Preisverleihung statt, Nominationen für den Preis können bis Ende März eingereicht werden. Mehr zum Bülacher Triangel findet sich im Internet unter www.buelach.ch/triangel.
Die Stadt Bülach anerkennt den grossen Einsatz und das Engagement aller Beteiligten, die eine unternehmerische Tätigkeit erfordern. Leistungen, welche gleichzeitig die nachhaltige Entwicklung berücksichtigen, will die Stadt mit dem Preis öffentlich würdigen. Sie setzen ihrer Auffassung nach der unternehmerischen Tätigkeit Glanzlichter auf. Gerade so, wie das Ertönen des Triangels dem Orchesterklang ein besonderes Glanzlicht zu verleihen mag.
Nachhaltigkeit ist nicht nur ein global wie lokal wichtiges und zukunftsgerichtetes Thema, sondern ist auch eines der vier übergeordneten Ziele des Legislaturprogramms 2006 – 2010 des Stadtrats. Die Stadt Bülach kann sich aber nur in Zusammenarbeit und unter Mitwirkung der Bevölkerung und der lokalen Wirtschaft nachhaltig entwickeln. Mit der Vergabe des Bülacher Triangels wird die nachhaltige Entwicklung zum öffentlichen Thema in Bülach.
Der Bülacher Triangel soll fortan jährlich einmal vergeben werden. Ausgezeichnet werden für den Standort Bülach relevante Leistungen von Unternehmen mit Sitz in Bülach, welche die nachhaltige Entwicklung berücksichtigen. Unternehmerische Leistungen also, die die Interessen von Ökologie, Ökonomie und Sozialem langfristig in Einklang bringen.
Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury mit neun Mitgliedern. In der Jury sind Vertreterinnen und Vertreter aller Nachhaltigkeitsaspekte vertreten: Jeder Nachhaltigkeitsbereich wird je von einem Mitglied des Stadtrats von Bülach und einer verwaltungsexternen Fachperson vertreten. Vervollständigt wird die Jury mit Stadtpräsident Walter Bosshard, Stadtschreiber Christian Mühlethaler und Jürg Liechti, Experte für nachhaltige Entwicklung. Walter Bosshard wirkt als Präsident der Jury.
Im 2. Quartal 2009 findet die Preisverleihung statt, Nominationen für den Preis werden bis am 31. März entgegengenommen. Die vollständige Information zum Bülacher Triangel – inklusive Vorstellung der Jury, Preisreglement und Anmeldeformular für die Nomination – findet sich im Internet unter www.buelach.ch/triangel.
Weitere Informationen zum Bülacher Triangel im Internet.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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05. Februar 2009: Neuer Internetauftritt der Stadt Bülach
Ab heute, 5. Februar, ist der neu gestaltete Internetauftritt www.buelach.ch online. Er überzeugt durch sein schlichtes, aber gleichzeitig ansprechendes und frisches Design. Eine einheitliche Benutzeroberfläche und die übersichtliche Menuführung erleichtern die Orientierung und das Finden von Informationen.
Die neue Website soll vor allem als Kommunikationsplattform dienen. Denn sie ermöglicht der Bevölkerung, der Wirtschaft, den Partnern der Stadt und den an Bülach interessierten Personen eine einfache und direkte Kontaktaufnahme mit den Behörden und der Verwaltung. Leistungen, welche nicht zwingend den persönlichen Kontakt mit den Kunden erfordern, können online erledigt werden. Ab März werden die Kunden die bezogenen Leistungen auch gleich online bezahlen können.
Dreh- und Angelpunkt für aktuelle Informationen ist der Stadtkalender. Er weist nicht nur auf Veranstaltungen, sondern auch auf Termine und Angebote der Stadtverwaltung hin.
Im neuen Internetauftritt sind Informationen zu den Aufgaben und Dienstleistungen aller Verwaltungsbereiche zu finden. Die Homepage zeigt aber nicht nur die Vielfalt der städtischen Dienstleistungen. Zusätzlich findet sich Spannendes und Wissenswertes zu Gemeinderat, Stadtrat, weiteren Behörden und dem Standort Stadt Bülach.
Bereits heute präsentiert sich www.buelach.ch weitgehend barrierefrei. So erfolgte die Erarbeitung des Internetauftritts nicht nur in Zusammenarbeit mit der Firma Rüegg Tuck Partner GmbH (Zürich, www.rtpartner.ch), sondern auch in Rücksprache mit der Stiftung „Zugang für alle“ (www.access-for-all.ch). Diese wird den Auftritt noch in diesem Frühjahr hinsichtlich Barrierefreiheit prüfen. Ziel ist es, die Empfehlungen des Bundes zu erfüllen.
Mit dem neuen Internetauftritt werden die Grundlagen geschaffen, um die Anforderungen der E-Government-Strategie des Bundes und des Kantons Zürich zu erfüllen. E-Government bezweckt, die Regierungs- und die Verwaltungstätigkeit mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologien so bürgernah und effizient wie möglich zu gestalten. Die in Bülach eingesetzten Technologien ermöglichen einen inhaltlichen, funktionalen und technischen Ausbau. Damit lassen sich auch zukünftig neue, auf dem Internet basierende Dienste problemlos integrieren.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
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05. Februar 2009: Einführung einer Tempo-30-Zone im Quartier Gringglen/Böswisli
Im März 2006 reichten Anwohnerinnen und Anwohner rund um das Schulhaus Böswisli eine Petition für die Einführung einer Tempo-30-Zone im Quartier ein. Der Stadtrat beauftragte daraufhin ein externes Planungsbüro mit der Ausarbeitung eines verkehrstechnischen Gutachtens. Dieses wurde der Kantonspolizei Zürich zur Stellungnahme unterbreitet. Im November 2007 wurden die Anwohnerinnen und Anwohner über die Einführung einer
Tempo-30-Zone im Gebiet Gringglen/Böswisli orientiert. Im September 2008 hat die Kantonspolizei die Verfügung zur Einführung der Tempo-30-Zone erlassen.
Die Publikation der Signalisationsverfügung sowie der zur Einführung der Tempo-30-Zone notwendigen baulichen Massnahmen erfolgte anfangs Oktober 2008. Aufgrund der Publikation gingen beim Stadtrat zwei Einsprachen ein, welche sich jedoch nicht gegen die baulichen Massnahmen richten. Gleichzeitig gingen beim Regierungsrat drei Rekurse gegen die Signalisationsverfügung der Sicherheitsdirektion ein.
Der Stadtrat hat nun die baulichen Massnahmen gestützt auf § 15 Abs. 2 Strassengesetz festgesetzt und für die Realisierung der Tempo-30-Zone einen Kredit von 130 000 Franken bewilligt. Die örtliche Bauleitung wurde an die WS Ingenieure AG (Bülach) vergeben. Gleichzeitig hat der Stadtrat zuhanden des Regierungsrats (als Rekursinstanz gegen Verkehrsanordnungen) seine Vernehmlassung zu den drei Rekursen verabschiedet.
Christian Mühlethaler
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29. Januar 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 28. Januar
Gönnerbeitrag an die Stiftung Alterszentrum „Im Grampen“
Im Vergleich zu den Vorjahren präsentiert sich die finanzielle Situation der Stiftung Alterszentrum „Im Grampen“ (Bülach) deutlich besser. Die Stiftung unternimmt grosse Anstrengungen, um die finanzielle Situation zu verbessern. So engagieren sich Mitglieder des Stiftungsrats und der Geschäftsleitung in Fundraising-Aktionen (Gönneraktion 2008). Dennoch bleibt die Schuldenlast hoch und die Stiftung ist weiterhin auf Gönnerbeiträge für den Schuldenabbau angewiesen.
Der Stadtrat hat entschieden, der Stiftung einen einmaligen Gönnerbeitrag von 50 000 Franken auszurichten. Dies angesichts der Verbundenheit der Stadt Bülach mit dem Alterszentrum „Im Grampen“ sowie in Anerkennung der Bemühungen des Stiftungsrats. Der Beitrag ist mit der Bedingung verknüpft, dass er ausschliesslich für den weiteren Schuldenabbau verwendet wird.
Ersatz der Abwasser- und Wasserleitungen in der Dachslenberg-/Berglistrasse: Kreditbewilligungen und Arbeitsvergabe
Für die Sanierung der Kanalisationsleitungen in der Dachslensberg-/Berglistrasse sind im Generellen Entwässerungsplan (GEP) 1,1 Millionen Franken vorgesehen. Das Projekt wurde im Jahre 2007 erstellt, jedoch bis 2009 zurückgestellt. Gleichzeitig werden in diesem Abschnitt auch die Wasserleitungen ersetzt. Der Stadtrat hat für die Ausarbeitung des Projekts nachträglich einen Kredit von 26 000 Franken bewilligt. Für die Durchführung der Submission und die Bauleitung für den Ersatz der Kanalisations- und Wasserleitungen hat er einen Kredit von insgesamt 130 000 Franken genehmigt. Er hat die Arbeiten an die WS Ingenieure AG (Bülach) vergeben.
Kanalisation Furtrain: Auftragsvergabe Ingenieurleistungen
Im Jahre 2005 genehmigte der Stadtrat für die Erstellung einer neuen Abwasserleitung Furtrain einen Kredit von 830 000 Franken. Der Baubeginn verzögerte sich aus verschiedenen Gründen. Die im Jahr 2004 eingereichte Honorar-Offerte für die Bauleitung musste deshalb der aktuellen Situation angepasst werden. Der Stadtrat hat die Ingenieurarbeiten zum Preis von 149 000 Franken an die WS Ingenieure AG (Bülach) vergeben.
Abwasserleitungen in der Allmendstrasse/Feldstrasse
Im April 2006 genehmigte der Stadtrat für die Erstellung einer Parallelleitung und die Instandsetzung der bestehenden Mischwasserleitung einen Kredit von 740 000 Franken. Die Bauabrechnung schliesst mit Aufwendungen von 667 500 Franken ab. Damit wird der Kredit um 72 500 Franken unterschritten. Die Minderkosten sind auf die günstige Arbeitsvergabe sowie auf die Beteiligung Dritter an den Kosten für die Wiederherstellung des Fahrbahnbelags zurückzuführen.
Wasserleitungen im Gebiet Kernstrasse/Unterweg
Im April 2005 genehmigte der Stadtrat für die Erstellung von Kanalisations-Parallelleitungen sowie für den Ersatz der Wasserleitungen in der Kernstrasse und im Unterweg einen Kredit von 470 000 Franken. Die Bauabrechnung schliesst mit Aufwendungen von 357 000 Franken ab. Damit wird der Kredit um 113 000 Franken unterschritten. Die Minderkosten sind einerseits auf die günstige Arbeitsvergabe zurückzuführen. Andererseits fiel der für Unvorhergesehenes budgetierte Aufwand viel geringer aus.
Ausbau des Parkplatzangebots an der Allmendstrasse 62/64
Bei der Liegenschaft Allmendstrasse 62/64 stehen zu wenige Parkplätze zur Verfügung. Dies führt zeitweise zu unangenehmen Situationen mit wild parkierten Fahrzeugen.
Im Zusammenhang mit der Sanierung der Siedlung Gringglenstrasse 21 ergibt sich eine optimale und kostengünstige Möglichkeit, das Parkplatzangebot um sechs Plätze zu erweitern. Der Stadtrat hat dafür einen Kredit von 50 000 Franken bewilligt.
Reissverschluss: Erhöhung Stellenplan und Ersatz des alten Taglohnfahrzeugs
Das Arbeits- und Integrationsprogramm Reissverschluss fördert die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess und die Beschäftigung von Sozialhilfe-Empfangenden. Der Arbeitsmarkt war im vergangenen Jahr zwar relativ ausgeglichen, trotzdem ist die Teilnehmendenzahl, unter anderem aufgrund der Annerkennung von Flüchtlingen, gestiegen. Die gegenwärtige Wirtschaftslage wird die Anzahl der Teilnehmenden erfahrungsgemäss weiter ansteigen lassen.
Die bestehenden Stellenprozente reichen dafür nicht mehr aus. Damit der Reissverschluss weiterhin einwandfrei funktionieren kann, hat der Stadtrat einer Erhöhung des Stellenplans um 60 Stellenprozente zugestimmt.
Zudem hat der Stadtrat für den Ersatz des Taglohn-Fahrzeugs einen Kredit von 52 000 Franken bewilligt. Das bisherige Fahrzeug bleibt bis zur nächsten grösseren Reparatur bzw. bis zur nächsten Fahrzeugkontrolle als Materialtransporter im Einsatz.
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
E-Mail an Christian Mühlethaler
15. Januar 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 14. Januar
Studienauftrag für die Sanierung des Alterswohnheims Rössligasse
Für die Ausarbeitung des Studienauftrags für die Sanierung des Alters- und Pflegeheims Rössligasse bewilligte der Stadtrat zwei Kredite von insgesamt 95 000 Franken. Die Abrechnung schliesst mit Aufwendungen von 92 500 Franken ab. Damit wird der bewilligte Kredit um 2500 Franken unterschritten.
Pilotprojekt Ärztefon
Der Stadtrat hat beschlossen, sich 2009 mit einem einmaligen Betriebsbeitrag von 36 000 Franken am Pilotprojekt Ärztefon im Zürcher Unterland zu beteiligen. Die Dienstleistungen des Ärztefons beinhalten die Entgegennahme von Anrufen, die Beratung, das Vornehmen einer Triage und gegebenenfalls die Alarmierung oder Vermittlung des diensthabenden Notfallarztes. Diese Dienstleistungen werden rund um die Uhr erbracht. Mit dem Ärztefon kommt eine einheitliche Rufnummer für den ärztlichen Notfalldienst zum Einsatz. Die Einwohnerinnen und Einwohner erhalten damit einen einfachen Zugang zum Notfalldienst. Dies ist insbesondere im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der neuen Notfallpraxis am Spital Bülach wichtig.
Das Ziel des Projekts Ärztefon in Bülach ist es, die Zahl der Patienten, die sich direkt an die Notfallstation des Spitals wenden, zu senken. Gleichzeitig sollen mit dem Ärztefon die Hausärzte bei der Sicherung des ambulanten Notfalldienstes entlastet werden. Denn die Zahl der Hausärzte in der Region nimmt, im Vergleich zum Bevölkerungswachstum, ab.
Im Juli 2009 soll eine Auswertung darüber Auskunft geben, wie sich das Ärztefon bewährt. Danach wird der Stadtrat dem Gemeinderat über eine allfällige jährliche finanzielle Beteiligung der Stadt an den Betriebskosten des Ärztefons Antrag stellen.
Alterskonzept 2009
Das Konzept wurde am 22. November 2008 der Öffentlichkeit präsentiert. Die Bevölkerung war danach eingeladen, Ergänzungen oder Änderungen anzubringen. Nun liegt die überarbeitete Fassung des Konzepts mit dem Titel „Alterskonzept 2009" vor. Wesentliche Erkenntnisse sind:
- Schaffen einer zentralen Anlaufstelle für Fragestellungen im Alter
- Schaffen von Pflegeplätzen
- Einberufen einer Kommission für Altersfragen
Der Stadtrat hat das überarbeitete Konzept zur Kenntnis genommen und vertieft diskutiert. Am 24. Januar wird das Alterskonzept 2009 der Öffentlichkeit vorgestellt: 24. Januar 2009, 9 Uhr, reformiertes Kirchgemeindehaus, Grampenweg 5.
Alterskonzept 2009 (PDF, 216 Kb)
Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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