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Medienmitteilungen

04. März 2010: Ein Gesamtverkehrskonzept für die Stadt Bülach

Die Stadt Bülach erhält ein Gesamtverkehrskonzept. Der Stadtrat beauftragte die EWP AG (Effretikon) mit der Ausarbeitung des Konzepts. Gleichzeitig setzte er eine Begleitkommission ein. Er bewilligte für die Arbeiten einen Kredit von 280 000 Franken. Stadtrat Hanspeter Lienhart leitet die Arbeiten.

Ein Ziel aus dem Legislaturprogramm 2006 – 2010 wird umgesetzt

Der Stadtrat sieht im Legislaturprogramm 2006 – 2010 vor, ein Gesamtverkehrskonzept für Bülach auszuarbeiten. Auch der Gemeinderat hält in seinen Grundsatzbeschlüssen vom September 2002 fest, dass die Verkehrssicherheit auf die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden auszurichten ist. Und dass Bülach eine sichere, benutzerorientierte Infrastruktur mit langfristigem Horizont hat, welche Rücksicht auf die Gesamtbevölkerung nimmt und sich als Standortvorteil für Gewerbe und Wirtschaft erweist.

Im April 2009 revidierte der Gemeinderat die Bau- und Zonenordnung und den kommunalen Richtplan Verkehr. Infolge dagegen erhobener Rechtsmittel verzögert sich die Genehmigung. Der Richtplan Verkehr ist dabei nicht betroffen. Zurzeit läuft in Bülach Nord eine Testplanung. Sie wird voraussichtlich im Frühjahr 2010 abgeschlossen.

Verkehrsknotenpunkt im Zürcher Unterland

Bülach, als Zentrum im Zürcher Unterland, ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Es verfügt über ausgezeichnete Bahnverbindungen und ist deshalb auch Knotenpunkt vieler regionaler Buslinien. Gleichzeitig ist Bülach derzeitig Anfang bzw. Ende der (kantonalen) Autobahn zwischen dem Flughafen Zürich-Kloten und dem Rafzerfeld bzw. der Wirtschaftsregion Süddeutschland.

Einflussfaktoren

In den vergangenen rund zehn Jahren hat sich Bülach stark gewandelt. Viele Quartiere befinden sich im Umbruch; neue Wohngebiete entstehen und ehemalige Industrie-Areale werden umgenutzt. Dies wirkt sich unmittelbar auf die vorhandene und künftige Infrastruktur aus.

Derzeit ist die Durchmesserlinie im Hauptbahnhof Zürich im Bau; die Inbetriebnahme soll in vier bis fünf Jahren erfolgen. Bülach ist hiervon als Zubringerlinie betroffen, da sich die Zugsabfahrten und -intervalle verändern werden (½ Stunden-Takt der S-Bahn). Folglich sind auch die Fahrpläne der Postautos zu überprüfen, gegebenenfalls sind die Routen anzupassen. Frühzeitig geplant, kann dies termingerecht realisiert werden.

Am 30. Oktober 2005 lehnte das Volk die flächendeckende Einführung von Tempo 30 in den Wohnquartieren ab. Dennoch fordern Bewohnerinnen und Bewohner einzelner Quartier mittels Petitionen punktuelle Tempo-30-Zonen.

Auftrag

Der Stadtrat beauftragte nun aufgrund einer Planersubmission die EWP AG (Effretikon) mit der Ausarbeitung eines Gesamtverkehrskonzepts. Gleichzeitig setzte er eine zeitlich befristete Begleitkommission ein. In der Begleitkommission wirken Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Bevölkerung sowie Fachleute für die verschiedenen Interessen mit. Für diese Arbeiten bewilligte er einen Kredit von 280 000 Franken. Stadtrat Hanspeter Lienhart leitet die Arbeiten.

Roger Suter
Stadtschreiber-Stv.
Tel. 044 863 11 30
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03. März 2010: Erweiterung des städtischen Grundbesitzes im Erachfeld

Die Stadt Bülach erweitert ihren Grundbesitz im Erachfeld. Sie erwirbt von Marc Hiltebrand (Bachenbülach) eine Hektare Land in der künftigen Besonderen Erholungszone B (Sport- und Freizeitanlage). Der Kaufpreis beträgt 400 000 Franken.

Der Gemeinderat setzte am 6. April 2009 eine Erweiterung der Besonderen Erholungszone B (Sport- und Freizeitanlage) fest. Dies im Hinblick auf die Realisierung einer ersten Phase des Sport- und Erholungsparks Erachfeld. Die Grundlage dafür bildet der Masterplan Erachfeld/Gringglen vom 22. November 2006. Zwecks Zusammenlegung des städtischen Landbesitzes erwirbt die Stadt Bülach von Marc Hiltebrand (Bachenbülach) 10 000 m² seiner Parzelle im Feldermösli, Erachfeld. Dies zum Preis von 400 000 Franken. Das Landstück liegt zwischen der Autobahn und dem Lee-Weg und ist Teil der vergrösserten Erholungszone EB. Das kantonale Amt für Landschaft und Natur stimmte dem Geschäft vorgängig zu.

Roger Suter
Stadtschreiber-Stv.
Tel. 044 863 11 30
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26. Februar 2010: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 24. Februar 2010

Die Stadt Bülach beteiligt sich an der Büli-Mäss 2010                                            

Am 28. Oktober öffnet die Büli-Mäss 2010 ihre Tore. Die Stadthalle verwandelt sich dann für vier Tage in eine grosse Gewerbeschau. Mit dabei ist auch die Stadt Bülach: als Sponsor und als Aussteller. Der Stadtrat entschied, die Büli-Mäss 2010 mit einem Beitrag von 25 000 Franken zu unterstützen. Die Stadt Bülach wird der Gewerbeschau Infrastruktur und Dienstleistungen in diesem Umfang anbieten.

Die Büli-Mäss findet alle drei Jahre statt und ist ein wichtiger Fixpunkt im Bülacher Veranstaltungsprogramm. Der Stadtrat bringt mit dem Sponsoringbeitrag auch seine Anerkennung für das Engagement des Bülacher Gewerbes zum Ausdruck.

Nebst dem Sponsoring wird die Stadt Bülach auch mit einem eigenen Auftritt an der Büli-Mäss vertreten sein.

Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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18. Februar 2010: Erneuerungswahlen: Kandidatinnen und Kandidaten sind bekannt

Die Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtrats-, Primarschulpflegs- und Gemeinderatswahlen vom 25. April 2010 sind bekannt. Um die sechs Stadtratssitze bewerben sich sieben Kandidaten, für die neun Sitze der Primarschulpflege haben sich acht Personen gemeldet. Für die Wahl des Gemeinderats sind sechs Listen eingereicht worden. Auf diesen Listen sind insgesamt 122 Kandidierende aufgeführt: 97 Männer und 25 Frauen. Von den 28 Mitgliedern des Gemeinderats treten zehn nicht zur Wiederwahl an.

Auf die Wahlausschreibung vom 7. Januar 2010 sind innert Frist sind folgende Listen eingereicht worden:

01: Schweizerische Volkspartei SVP der Stadt Bülach
02: FDP. Die Liberalen
03: SP und Gewerkschaften
04: Evangelische Volkspartei und Gesinnungsfreunde
05: Grüne Bülach
06: Eidgenössisch-Demokratische Union EDU

Listen, die in der laufenden Amtsdauer im Rat vertreten sind, haben ihre Listennummer in der Reihenfolge ihrer bisherigen Stärke im Rat erhalten. Die noch nicht im Rat vertretene EDU hat die darauf folgende Nummer erhalten.

Auch die Namen der Personen, welche sich für den Stadtrat oder die Primarschulpflege zur Wahl vorschlagen lassen, sind bekannt. Wählbar in diese beiden Ämter sind trotz öffentlichem Wahlvorschlag alle wahlfähigen Personen mit Wohnsitz in der Stadt Bülach.

Die vollständigen Listen mit sämtlichen Kandidatinnen und Kandidaten können in der Aktenauflage (während der Öffnungszeiten im Rathaus Bülach, Marktgasse 28, 1. Stock, Büro Ratssekretariat) eingesehen werden. Die Listen sind auch als Download erhältlich.

Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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18. Februar 2010: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 10. Februar 2010

Stiftung Alterszentrum „Im Grampen“: Gönnerbeitrag 2009

Die Stiftung unternimmt grosse Anstrengungen, um die finanzielle Situation zu verbessern. So engagieren sich die Mitglieder des Stiftungsrats und der Geschäftsleitung in Fundraising-Aktionen (Gönneraktion 2008 und 2009). Der Stadtrat entschied, der Stiftung im Rahmen der Gönneraktion 2009 einen Gönnerbeitrag von 25 000 Franken auszurichten. Dies angesichts der Verbundenheit der Stadt Bülach mit dem Alterszentrum „Im Grampen“ sowie in Anerkennung der Bemühungen des Stiftungsrats. Der Beitrag ist mit der Bedingung verknüpft, dass er ausschliesslich für den weiteren Schuldenabbau verwendet wird.

Einbürgerungen

Der Stadtrat behandelte fünf Einbürgerungsanträge von ausländischen Staatsangehörigen. Er stimmte allen Gesuchen unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung zu. Die Gesuchsteller stammen aus Österreich, Serbien und Serbien-Montenegro.

Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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28. Januar 2010: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 27. Januar 2010

Stadt Bülach und Ludothek-Spielchäller: Neue Leistungsvereinbarung                  

Die Stadt Bülach und der Vereinsvorstand arbeiteten eine gemeinsame Leistungsvereinbarung aus. Diese sieht vor, dass die Stadt Bülach den Verein ab sofort mit einem jährlichen Betriebsbeitrag von 20 000 Franken unterstützt. Mit diesem Beitrag kommt die Stadt für die Miete der neuen Räumlichkeiten der Ludothek auf. Im Gegenzug wird der Verein der Bülacher Bevölkerung weiterhin seine Dienstleistungen anbieten. Der Stadtrat genehmigte die Leistungsvereinbarung und den jährlichen Betriebsbeitrag von 20 000 Franken.

Das Ziel des Vereins Ludothek-Spielchäller Bülach ist es, möglichst vielen Familien attraktive Spiele und Spielzeuge zu günstigen Konditionen auszuleihen. Zur Zeit sind es etwa 300 Familien, die das Angebot des Vereins regelmässig nutzen. Beim Verein Ludothek-Spielchäller arbeiten alle Mitglieder ehrenamtlich. 20 davon erbringen unentgeltliche Arbeitsleistungen als Ausleiherinnen und Ausleiher während der Öffnungszeiten.

Spende für die Opfer in Haiti

Der Stadtrat hat an die Not leidende Bevölkerung des Erdbebens in Haiti einen Franken pro Einwohnerin und Einwohner gesprochen. Die Spende im Betrag von insgesamt 17 000 Franken wird in den nächsten Tagen an die Glückskette überwiesen.

Kauf eines Grundstücks am Müliweg

Die Stadt erwirbt von der Schweizerischen Eidgenossenschaft das Grundstück Kat.-Nr. 6108 am Müliweg (Fläche von 4'237 m²), vis-à-vis des Kasernenareals,  zum Preis von 551 000 Franken. Der Stadtrat genehmigte den Kaufvertrag und bewilligte den erforderlichen Verpflichtungskredit. Der Kaufvertrag wurde im Dezember 2009 öffentlich beurkundet.

Planungsgruppe Zürcher Unterland (PZU): Wahl eines fünften Delegierten der Stadt Bülach

Die Stadt Bülach ist heute mit vier Delegierten in der regionalen Planungsgruppe Zürcher Unterland (PZU) vertreten. Laut Zweckverbandsstatuten hat Bülach mit aktuell über 17 000 Einwohnerinnen und Einwohnern Anspruch auf einen zusätzlichen Delegiertensitz. Der Stadtrat hat Markus Burkhard, Leiter Planung und Bau, als fünften Delegierten der Stadt Bülach in der Planungsgruppe Zürcher Unterland (PZU) gewählt.

Belagssanierung Busbahnhof Bülach: Genehmigung der Bauabrechnung und eines Nachtragkredits

Für die Belagssanierung des Busbahnhofs Bülach bewilligte der Stadtrat im Juli 2009 einen Kredit von 145 000 Franken. An einem Wochenende im August wurden die Sanierungsarbeiten ausgeführt. Die Bauabrechnung schliesst nun mit Aufwendungen von 172 000 Franken ab. Die Mehrkosten von 27 000 Franken sind hauptsächlich auf zwei Gründe zurückzuführen:

  • Erhöhter Materialverbrauch zur Gewährleistung des Wasserabflusses
  • Witterungsbedingte Zusatzleistungen zur rechtzeitigen Freigabe für den Verkehr.

Der Stadtrat genehmigte die Bauabrechnung und einen Nachtragskredit von 27 000 Franken. Der zugesicherte Staatsbeitrag ist in der Bauabrechnung noch nicht berücksichtigt.

Ersatz der Wasserleitung in der Schulhausstrasse: Genehmigung der Bauabrechnung         

Für den Ersatz der Wasserleitung in der Schulhausstrasse genehmigte der Stadtrat im Jahr 2008 einen Kredit von 225 000 Franken. Die Bauabrechnung schliesst nun mit Aufwendungen von 197 000 Franken ab. Die Minderkosten von 28 000 Franken sind auf die problemlose Bauausführung, das heisst auf den Wegfall von Unvorherzusehendem zurückzuführen.

Sanierung des städtischen Kanalisationsnetzes: Genehmigung von Teilabrechnungen        

Im Jahr 2004 bewilligte der Stadtrat total 7,316 Millionen Franken für die in den Jahren 2004 bis 2009 geplanten Sanierungen im städtischen Kanalisationsnetz gemäss dem Generellen Entwässerungsplan 2002 (GEP). Für die im Jahr 2008 vorgesehenen Sanierungsmassnahmen gab der Stadtrat mit mehreren Beschlüssen insgesamt 2,134 Millionen Franken frei. Im gesamten Stadtgebiet wurden vorhandene Leitungen saniert. Zudem wurden die Mischwasserkanäle in der Schulhausstrasse und im Kreuzareal ersetzt. Die Teilabrechnung der Etappe 2008 schliesst mit Aufwendungen von 2,014 Millionen Franken ab. Der Stadtrat genehmigte die Teilabrechnung. Die Minderkosten ergaben sich hauptsächlich durch die nur teilweise angefallenen Kosten für Unvorherzusehendes.

Einbürgerungen

Der Stadtrat behandelte einen Einbürgerungsantrag von ausländischen Staatsangehörigen. Er stimmte dem Gesuch unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung zu. Die Gesuchsteller stammen aus Serbien.

Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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15. Januar 2010: Sport- und Erholungspark Erachfeld wird realisiert

Die Stadt Bülach will den Sport- und Erholungspark im Erachfeld realisieren. Entsprechend sind die Vorbereitungen bereits weit gediehen. Im Jahr 2009 ist gegen die nötigen Umzonierungen ein Rekurs erhoben worden. Damit wird das Vorhaben ca. zwei Jahre verzögert umgesetzt. Für den Fussballclub Bülach muss deshalb dringend eine Zwischenlösung gefunden werden. Die Arbeitsgruppe „Sportpark Erachfeld“ prüft die Machbarkeit und leitet die Planung ein.

Das Erachfeld in Zukunft

Der Stadtrat liess im Jahr 2006 den Masterplan Erachfeld ausarbeiten. Er konkretisiert die Erkenntnisse aus Konzeptvorschlägen zur städtebaulichen Entwicklung Bülachs und aus der nutzungsplanerischen Machbarkeitsstudie für die Gebiete Erachfeld und Gringglen. Das Erachfeld soll in den nächsten Jahren zu einem Naherholungsgebiet mit integrierten Sportanlagen entwickelt und ausgebaut werden. Auf dem Areal Gringglen sind heute die Fussballplätze angesiedelt. Das Areal ist seit 1996 der Wohn- sowie der Wohn- und Gewerbezone zugeteilt. Mit der Verlegung der Fussballplätze kann das Gebiet einer zonenkonformen Nutzung zugeführt werden. Private Investoren sollen dort eine qualitativ hoch stehende Wohnanlage erstellen, welche die Quartierentwicklung unterstützt.

Projektwettbewerb wird im Februar abgeschlossen

Der Bülacher Gemeinderat unterstützt das Gesamtprojekt. Dazu bewilligte er am 11. Dezember 2006 einen Rahmenkredit in der Höhe von 750 000 Franken für die Durchführung des Projektwettbewerbs „Sport- und Erholungspark Erachfeld“ und eines Investorenwettbewerbs "Wohnüberbauung Gringglen". Im Weiteren hiess er am 6. April 2009 die erforderliche Teilrevision der Richt- und Nutzungsplanung gut. Der Stadtrat startete danach im Sommer 2009 den Projektwettbewerb Erachfeld. Dieser wird Ende Februar 2010 abgeschlossen sein. Die Ergebnisse dienen unter anderem als Grundlage für den anschliessend auszufertigenden öffentlichen Gestaltungsplan. Der Investorenwettbewerb Gringglen wird durchgeführt, sobald die massgebenden nutzungsplanerischen Änderungen im Erachfeld in Rechtskraft erwachsen und von der Baudirektion genehmigt sind.

Rekurs verzögert die Umsetzung

Der von privater Seite erhobene Rekurs richtet sich gegen die vom Gemeinderat beschlossenen Umzonungen im Erachfeld. Dem Rekurs kommt aufschiebende Wirkung zu. Somit kann der Wille von Stadt- und Gemeinderat bis auf weiteres nicht vollzogen werden. Die Baudirektion des Kantons Zürich hatte die nutzungsplanerischen Massnahmen vor deren Festsetzung durch den Gemeinderat auf ihre Rechtmässigkeit, Zweckmässigkeit und Angemessenheit geprüft. Die Baurekurskommission IV des Kantons Zürich beurteilt diesen Fall nun in erster Instanz. Solange sie und allenfalls weitere übergeordnete Rechtsmittelinstanzen in dieser Sache nicht rechtskräftig entschieden haben, bleibt die Umsetzung der planerischen Absicht blockiert.

Neue Erschliessungsstrasse geplant

Die im revidierten Richtplan Verkehr festgesetzte Ifangstrasse wie auch der vom Gemeinderat gleichzeitig angepasste Erschliessungsplan (Kreditbewilligung für die Erschliessungsetappe 2009 bis 2015) wurden nicht angefochten. Die neue Erschliessungsstrasse dient einerseits der Entlastung und hinreichenden Groberschliessung des Industrie- und Gewerbegebiets Bülach Süd, andererseits der Erschliessung des künftigen Sport- und Erholungsparks Erachfeld. Die Ifangstrasse kann nun wie geplant projektiert und realisiert werden. Voraussetzung für die Einhaltung des ambitiösen Zeitplans ist auch hier, dass gegen das Strassenprojekt keine Rechtsmittel erhoben werden und der in Teilen noch notwendige Landerwerb innert angemessener Frist erfolgen kann.

Der Sport- und Erholungspark erfüllt wichtige Bedürfnisse des Sports und der Jugendarbeit

Der Sport- und Erholungspark Erachfeld erfüllt ausgewiesene und dringende Bedürfnisse des Sports und der Jugendarbeit. Ebenso steht er im Einklang mit den Anliegen einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Heute lassen sich in Bülach zahlreiche Outdoor- und Indoor-Sportarten nicht im gewünschten Mass betreiben. Insbesondere für den Fussballclub Bülach ist die Situation auf der Anlage Gringglen sowohl baulich wie vor allem auch kapazitätsmässig unzureichend. Mit der schrittweisen Umsetzung des Sport- und Erholungsparks wird der Kapazitätsengpass beseitigt. Gleichzeitig erhält die Bevölkerung weitere attraktive Naherholungsflächen.

Passender Standort

Bülach wächst und ist regionales Zentrum des Zürcher Unterlandes. Das Vorhaben ist für die heutige und die nachfolgenden Generationen von Bedeutung. Das ans Bülacher Siedlungsgebiet angrenzende Erachfeld passt sowohl lagemässig wie topografisch und entspricht den gestellten Anforderungen. Es bietet sich damit als idealer, aber auch als einzig realistischer Standort im Siedlungsgefüge von Bülach und seinen umliegenden Gemeinden an. Der Bau erfolgt in Etappen entsprechend dem ausgewiesenen Bedarf sowie im Einklang mit der finanziellen Tragbarkeit. Entscheiden werden letztlich die Stimmberechtigten an der Urne.

Vorbereitungsarbeiten für den Sport- und Erholungspark sind geleistet

Die Vorbereitungen zum Sport- und Erholungspark Erachfeld sind bereits weit gediehen. Die planungsrechtlichen Voraussetzungen sind geschaffen. Sie harren ihrer Rechtskraft. Die Projektgruppe erstellte unter konstruktiver Mitwirkung der interessierten Kreisgemeinden die Bedarfsanalysen. Aktuell beurteilen die Gemeindeexekutiven das Grundlagendossier. Nun verzögert der eingegangene Rekurs die Weiterbearbeitung des Projekts, im schlechtesten Fall um zwei bis drei Jahre.

Projektgruppe erarbeitet Zwischenlösung für Fussballplätze

Da der Rekurs die Umsetzung des Projekts um ca. zwei Jahre verzögert, will der Stadtrat nach einer Zwischenlösung für die dringend benötigten zusätzlichen Fussballfelder für den Fussballclub Bülach suchen. Der Stadtrat ist gewillt, in andere Lösungen zu investieren, wenn der Nachweis über deren Nachhaltigkeit, insbesondere im Hinblick auf das anstehende Sportanlagenkonzept im Erachfeld, vorliegt. Die Arbeitsgruppe "Sportpark Erachfeld", unter dem Vorsitz von Stadtrat Jürg Hintermeister, prüft die Machbarkeit und plant eine Zwischenlösung. Die Arbeiten wurden noch vor Jahresende in Angriff genommen.

Das einzige Mittel, welches aus Sicht des Stadtrats zur Beschleunigung des Projekts „Sport- und Erholungspark Erachfeld“ beitragen würde, wäre der Rückzug des Rekurses.

Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
E-Mail

14. Januar 2010: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 13. Januar 2010

Stelle einer/eines Kulturbeauftragten: Volksreferendum ergriffen

Der Bund der Steuerzahler ergriff gegen den Gemeinderatsbeschluss vom 16. November 2009 mit 349 gültigen Unterschriften das Referendum. Der Beschluss des Gemeinderats sieht vor, die Stelle einer/eines Kulturbeauftragten zu schaffen. Nun entscheidet das Volk über die Vorlage. Der Stadtrat bestätigte das Zustandekommen des Referendums und legte die Volksabstimmung auf den 13. Juni 2010 fest.

Erhöhung des jährlichen Betriebsbeitrags an das Zentrum Guss 81-80: Behördenreferendum ergriffen

Der Gemeinderat bewilligte am 7. Dezember 2009 die Erhöhung des jährlichen Betriebsbeitrags von 30 000 auf 116 000 Franken an das Kultur- und Begegnungszentrum Guss 81-80. Gegen diesen Beschluss ist von zwölf Mitgliedern des Gemeinderats das Behördenreferendum ergriffen worden. Nun entscheidet das Volk über die Vorlage. Der Stadtrat legte die Urnenabstimmung auf den 13. Juni 2010 fest.

Gestaltung Hans-Haller-Platz und Kirchenhügel

Die Instandstellung des Hans-Haller-Platzes ist Teil der Umsetzung der Begegnungszone Altstadt. Die reformierte Kirchgemeinde Bülach benötigt die am Hans-Haller-Platz gelegenen Gärten nicht mehr und ist bereit, das Land an die Stadt Bülach abzutreten. Damit wird es möglich, den Platz neu zu gestalten. Mit einer Neugestaltung des Hans-Haller-Platzes und des Kirchenhügels können vielfältige Bedürfnisse berücksichtigt werden:

  • Neugestaltung und Vergrösserung Hans-Haller-Platz für genügend Raum des wöchentlich stattfindenden Marktes;
  • Ein Platz vor dem Rathaus, der von Brautpaaren genutzt werden kann;
  • Zusätzliche Sitzmöglichkeiten in der Altstadt;
  • Offene Gestaltung des Kirchenhügels;
  • Verbreiterung des Hauptzugangs zur Kirche;
  • Rollstuhlgängige Erschliessung der öffentlich zugänglichen Gebäude.

Aufgrund dieser Bedürfnisse beschloss der Stadtrat im Einvernehmen mit der Kirchgemeinde, ein Projekt für die Neugestaltung des Hans-Haller-Platzes und die Anpassung des Kirchenhügels ausarbeiten zu lassen. Unter Berücksichtigung der bereits geleisteten umfangreichen Vorarbeiten bewilligte er dafür einen Kredit von insgesamt 130 000 Franken. Die Arbeiten wurden an die WS Ingenieure AG (Bülach), unter Einbezug der Nipkow Landschaftsarchitektur (Zürich), vergeben. Die Projektarbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit mehreren kantonalen Stellen. Die Kirchgemeinde beteiligt sich daran entsprechend ihren Bedürfnissen.

Tennisbelag Hirslen

Die zwei Sommer-Tennisplatzbeläge des Sportzentrums Hirslen erreichten im Herbst 2009 das Ende ihrer Einsatzdauer und mussten entsorgt werden. Aufgrund der Kundennachfrage genehmigte der Stadtrat einen Kredit von 48 000 Franken für die Ersatzanschaffung eines neuen Sommer-Tennisbelags.

Einbürgerungen

Der Stadtrat verlieh einer schweizerischen Staatsangehörigen auf deren Antrag hin das Bürgerrecht der Stadt Bülach. Zudem behandelte der Stadtrat drei Einbürgerungsanträge von ausländischen Staatsangehörigen. Er stimmte unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung allen Gesuchen zu. Die Gesuchsteller stammen aus Kroatien und Serbien-Montenegro.

Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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15. Dezember 2009: Mit der "Tageskarte Gemeinde" die Schweiz entdecken

Die Stadt Bülach bietet ab dem 1. Januar 2010 zwei zusätzliche SBB-Tageskarten an. Für jeden Tag stehen somit vier SBB-Tageskarten zweiter Klasse zur Verfügung. Eine Karte kostet weiterhin 40 Franken.

Aufgrund der grossen Nachfrage entschied sich die Stadt Bülach das Angebot auszubauen. Die Tageskarte ermöglicht freie Fahrt auf allen Strecken der SBB, RhB und PostAuto sowie den meisten konzessionierten Privatbahnen und vielen Schiffsbetrieben der Schweiz. Das Angebot steht allen Personen offen. Ein Halbtax-Abonnement wird nicht benötigt.

Reisefreudige können die Tageskarten maximal drei Monate im Voraus reservieren. Reservationen sind im Internet, telefonisch (Tel. 044 863 11 40) oder am Schalter der Einwohnerkontrolle (Rathaus, Marktgasse 28) möglich.

Christian Mühlethaler
Stadtschreiber
Tel. 044 863 11 25
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10. Dezember 2009: Aus den Verhandlungen des Stadtrats vom 9. Dezember 2009

Am 1. Januar 2010 treten das neue kantonale Hundegesetz und die dazugehörige Verordnung in Kraft. Der Vollzug der neuen Bestimmungen bedeutet für den Kanton einen Mehraufwand. Die Kosten können nicht bzw. nur teilweise über Gebühren aufgefangen werden. Deshalb bezieht der Kanton künftig von den Gemeinden einen fixen Betrag von 30 Franken pro Kalenderjahr für jeden verabgabten Hund. In der Stadt Bülach beträgt die Hundeabgabe heute 120 Franken pro Hund. Der ganze Betrag wird heute für den Unterhalt und die Anschaffung von Robidogs, für die Entsorgung der Robidog-Säcke sowie für die Administration benötigt. Daher wird die Hundeabgabe per 1. Januar 2010 um den Kantonsanteil von 30 Franken auf 150 Franken erhöht.

 

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